Sucht nach uns

2019
Flüchtlinge fressen

2016
Bergungsarbeiten auf Lethe

2009
Schuld – Die Barbarei Europas

2011
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

2017
Schweiz entköppeln

2016
Die Toten kommen

2015
75 Jahre weiße Rose

2017
Sucht nach uns

2019
Erster Europäischer Mauerfall

2014
Sucht nach uns

2019
Kindertransporthilfe des Bundes

2014
CDU Bayern

2016
Flüchtlinge fressen

2016
Kindertransporthilfe des Bundes

2014
Die Jean-Monnet-Brücke

2015
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

2017
Die Toten kommen

2015
Flüchtlinge fressen

2016
Flüchtlinge fressen

2016
Sucht nach uns

2019
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

2017
Erster Europäischer Mauerfall

2014
Die Chronik des 21. Jahrhunderts

2009
Wo sind unsere Waffen?

2020
Die Zeitkapsel-Versuche

2009
Die Toten kommen

2015
Erster Europäischer Mauerfall

2014
Sucht nach uns

2019
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

2017
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

2017
75 Jahre weiße Rose

2017
Flüchtlinge fressen

2016
Erster Europäischer Mauerfall

2014
Sucht nach uns

2019
Flüchtlinge fressen

2016
75 Jahre weiße Rose

2017
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

2017
Sucht nach uns

2019
Erster Europäischer Mauerfall

2014
Wo sind unsere Waffen?

2020
Die Jean-Monnet-Brücke

2015
2099

2015
Bergungsarbeiten auf Lethe

2009
Sucht nach uns

2019
75 Jahre weiße Rose

2017
25.000 Euro Belohnung

2012
Wo sind unsere Waffen?

2020
Flüchtlinge fressen

2016
Sucht nach uns

2019
Die Chronik des 21. Jahrhunderts

2009
Soko Chemnitz

2018
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

2017
Erster Europäischer Mauerfall

2014
Die Säulen der Schande

2010
Die Toten kommen

2015
Die Zeitkapsel-Versuche

2009
Sarkophag Oberndorf

2012
75 Jahre weiße Rose

2017
25.000 Euro Belohnung

2012
Bergungsarbeiten auf Lethe

2009
Bergungsarbeiten auf Lethe

2009
Flüchtlinge fressen

2016
Die Chronik des 21. Jahrhunderts

2009
75 Jahre weiße Rose

2017
CDU Bayern

2016
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

2017
75 Jahre weiße Rose

2017
Die Toten kommen

2015
CDU Bayern

2016
Soko Chemnitz

2018
Schweiz entköppeln

2016
Kindertransporthilfe des Bundes

2014
Wo sind unsere Waffen?

2020
Wo sind unsere Waffen?

2020
25.000 Euro Belohnung

2012
2099

2015
Soko Chemnitz

2018
Schweiz entköppeln

2016
Die Toten kommen

2015
Die Jean-Monnet-Brücke

2015
2099

2015
Die Jean-Monnet-Brücke

2015
Soko Chemnitz

2018
Bergungsarbeiten auf Lethe

2009
Sucht nach uns

2019
2099

2015
Flüchtlinge fressen

2016
Kindertransporthilfe des Bundes

2014
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

2017
Flüchtlinge fressen

2016
CDU Bayern

2016
Schuld – Die Barbarei Europas

2011
Die Re-Formation der Geschichte

2009
Die Zeitkapsel-Versuche

2009
Soko Chemnitz

2018
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

2017
Soko Chemnitz

2018
Die Jean-Monnet-Brücke

2015
Sucht nach uns

2019
Der in Berlin zu besichtigende „Bohrkern“ führt uns vor Augen, was wir hätten sehen oder uns hätten denken können. Auschwitz, die systematische Vernichtung, hat Spuren hinterlassen.
Arno Widmann, Frankfurter Rundschau
2019
Trotz aller Kritik an der Umsetzung kommt man um „Flüchtlinge fressen“, und das ist der große Verdienst der Aktion, nicht herum. Sie hat einen Diskursraum geöffnet, in dem das Innenministerium mitmischt, CDU-Abgeordnete, die deutsche Presselandschaft, Passanten, das Straßen- und Grünflächenamt, welches die Arena abgebaut sehen möchte.
der freitag
2016
Ich muss gestehen, dass ich mit der Situation von Srebrenica nicht allzu gut vertraut war. Und damit bin ich sicherlich nicht alleine, doch gerade dieser Film zeigt, wie wichtig es doch ist, zu wissen, was hier passierte. Wie einfach sich eine solche Situation doch wiederholen könnte. Gerade darauf sollte man doch Aufmerksamkeit ziehen.
Kilian, via Amazon
2009
Der Deutschen Bank passt diese Aussage natürlich nicht in ihre Außendarstellung – und sie droht den Aktionskünstlern nun mit einem Strafantrag, sollte die Interviewpassage nicht aus dem Film entfernt werden.
Jetzt.de
2011
Der Staat gegen die Kunst: Das gab es in Deutschland in dieser Form wohl noch nie!
Süddeutsche Zeitung
2017
Lauter in ihrer Religion gefestigte Menschen, die Angst vor einer Theatertruppe haben – das gibt zu denken. Vielleicht doch mal die Götter wechseln?
Ulf Moritz, via Facebook
2016
Hart an der Grenze, aber auch gerade deshalb direkt an den berührenden Themen dran.
Katja Kipping, Die Linke
2015
Das bezaubernde wie banale Bild ist das eines einsamen Druckers, dessen Botschaften durch ein offenes Fenster fliegen. Wer hätte solch einen einsam ausgesetzten, aber kaum aggressiven Apparat bisher für widerständig gehalten? Das Zentrum für Politische Schönheit dokumentiert die profane Funktionsweise eines Druckauftrags, die erst dadurch brisant wird, weil der Drucker an der „Schnittstelle“ zwischen innen und außen, zwischen Öffentlichkeit und privatem Raum operiert.
Samira El Ouassil, Via Facebook
2017
Die Initiatorin des monumentalen Stelenfelds, Lea Rosh, hält die Aktion des ZPS für „tiefer, als unser Holocaust-Mahnmal es ist.“ Sie sei „bewegt und angefasst“ von der Idee und ihrer Ausführung: „Es ist unglaublich.“
Der Spiegel
2019
Was bedeuten diese Toten? Was verlangen sie? Sie sind Mahnung, sie sind Auftrag. Während an der Spree das politische Fanal des Mauerfalls komplett entpolitisiert wird, lenkt das Zentrum für Politische Schönheit die Aufmerksamkeit auf das, was die Lehre, die Botschaft, die Verpflichtung sein könnte von 25 Jahre Mauerfall.
Der Spiegel
2014
Die Gedenkstätte zeige die historische Schuld der Deutschen, sich mit den Faschisten eingelassen zu haben. Das dürfe nie wieder geschehen.
RBB24
2019
Eine drastische Kunstaktion!
Der Spiegel
2014
Jetzt trennt sich, was getrennt gehört. So viel Pathos muss sein: ein historischer Moment in der bundesrepublikanischen Geschichte.
Michael Schmitt, via Facebook
2016
Was empört ihr euch so über die Vorstellung, Freiwillige würden sich in der Mitte Berlins von Tigern fressen lassen, während ihr auf die tausenden Toten, die auf der Flucht über das Mittelmeer unfreiwillig ertrinken, mit den Verarbeitungsroutinen geübter Nachrichtenkonsumenten reagiert? Man hat „Flüchtlinge fressen“ oft Zynismus vorgeworfen. Große Worte, gleichsam als Planen wirft man sie über Probleme, die man nicht so genau betrachten will. Die Aktion: ein Appell an Empathie und Imagination.
Süddeutsche Zeitung
2016
Mich irritiert immer wieder, dass es Politiker vorziehen, belanglose Initiativen zu unterstützen, statt wahre Menschlichkeit zu zeigen. Frau Schwesig hätte jetzt die Chance, ihr altes Image als „Barbie von der Ostsee“ loszuwerden.
John Kurtz, Via taz
2014
Die Hintergrundmusik ist pathetisch. Die Bilder sind kitschig. Wie Engel schweben wir entlang einer langen Steinbrücke über das Meer. Wer das ZPS kennt, weiß, dass es sich hier um gefakte Zitate und Aussagen handelt und dass die Künstler diesen Umstand bis zur Klagedrohnung abstreiten werden.
ORF
2015
Der Spiegel ist nun mal das Hauptinstrument der Kunst. Seien wir froh, dass die Berliner Künstler ihn aufgestellt haben. Sie haben es für Björn Höcke getan.
Arno Widmann, Frankfurter Rundschau
2017
Danke, Herr Ruch! Ihre Art von Kunst und Ihr Humanismusgedanke lassen Hoffnung in mir aufleben.
Jan Batzner, Schüler
2015
Es liegt jetzt an uns: Verharren wir in der Abwehr, oder lassen wir uns ein auf den Gedankenweg, auf den diese künstlerischen Aktivisten uns führen wollen. Sagen wir: Die Aktion ist zynisch! Oder sagen wir: Die Realität unserer Gesetze, die es keinem Flüchtling ermöglicht, ohne Aufenthaltsvisum in ein Flugzeug zu steigen, sondern sie zwingt, sich auf den todbringenden Weg über das Mittelmeer zu begeben, diese Realität ist zynisch.
Berliner Zeitung
2016
Eine ästhetische Schocktherapie.
mdr
2016
Störung der Lebendigenruhe. Insofern gelungene Kunst.
Friedemann Rothfuchs, via facebook
2019
Wir lassen die Vorratsdatenspeicherung zu. Wir haben nichts gegen Gesichtserkennung auf Bahnhöfen. Aber wenn das ZPS behauptet, es hätte Björn Höcke überwacht, steht die Republik Kopf. Nur ein Land, das im Namen des hohlen Versprechens an absolute Sicherheit bereit ist, die eigenen Freiheiten komplett aufzugeben, kann ernsthaft auf die Idee kommen, Mitgefühl mit dem erbärmlichsten Nazi der Gegenwart zu haben.
Florian Schröder, Comedian
2017
German news site “Der Spiegel” published an article pointing to the fact that at least $1.5 million will be spent on decorating their former course of the Berlin Wall with illuminated ballons Nov. 9, while refugees continue to languish in the margins due to a lack of funding and political willingness.
THE WASHINGTON POST
2014
Wie kann denn einer, der sich als moralisierender Künstlerapostel aufspielt, dem Verdacht entzogen werden, dass er dramatische Ereignisse und Themen der Menschheit nur als publizistische Surfbretter für den eigenen Ruhm missbrauchen möchte?
Nils H. Krueger, Via Internet
2009
Plakate, auf denen groß „Lebensgefahr“ steht, verunsichern die Leute.
Schwarzwälder Bote
2020
Sie wollten dem Bundespräsidenten zu dessen Wahl ein politisches Gemälde mit dem Titel „Der Lichtblick“ überbringen. Als sie das Gedicht „An die Schönheit“ von Ernst Stadler rezitieren, werden sie verhaftet. Das LKA Berlin will „meinungsäußernde Inhalte“ erkannt haben. Politischer Expressionismus par excellence.
Motor FM
2009
Ich bin zutiefst bewegt, dass ihr versucht, den Toten ein Stück Würde zurückzugeben.
Stefan Löwenthal, via internet
2015
Es gibt schon lange eine ausgeprägte Sehnsucht nach Wirklichkeit auf der Bühne. Hier findet ein künstlerischer Akt eine so resonanzstarke Rückkopplung in die Realität, dass man an Elfriede Jelineks Bonmot über Schlingensief denken muss, der „den Herrschenden die Zustände wie eine Torte ins Gesicht“ schleudere.
Patrick Wildermann, Der Tagesspiegel
2014
Die Aktion des Zentrums für Politische Schönheit (ZPS) hätte demnach eine geniale Aktion sein können. Allein: Die Entfremdung des modernen Menschen vom Tod, und damit die Entkopplung von der Ewigkeitsfrage, war freilich nicht die Intention. Das ZPS beließ es bei makaberer politischer Agitation statt Kunst.
Die Tagespost
2019
Das ist eine wunderbare Idee. Die Aktion so kurz vor der Weihnachtszeit ist eine herrliche Bestrafung für Höcke.
Lea Rosh, Initiatorin des Denkmals für die ermordeten Juden Europas
2017
Ziemlicher Wahnsinn und höchst brisant. Gegen eine Künstlergruppe ist dieser Paragraf (§ 129 StGB) überhaupt noch nie in Stellung gebracht worden!
Hartmut Wächtler, Süddeutsche Zeitung
2017
Es ist nie zu früh, Kritik an Diktaturen zu üben – aber schnell zu spät! Tyrannenmord könnte überall dort angebracht sein, wo Menschenrechte außer Kraft gesetzt sind.
Wolfgang Benz, Träger Geschwister-Scholl-Preis
2017
Die neueste Aktion produziert schon, bevor sie startet, Gegenreaktionen. Sie ist, wie alle Aktionen des Zentrums für Politische Schönheit eine, die uns einen Spiegel vorhält. Einen, in dem wir uns nicht wiedererkennen mögen.
Berliner Zeitung
2016
Inzwischen haben wir Künstler, die kaum künstlerische Anmutung besitzen, vielmehr wie Attac- oder Greenpeace-Aktivisten vorgehen. Das muss man nicht feiern. Man kann es, wenn man romantisch veranlagt ist, bedauern. Aber man muss es aushalten. Dass Kunst überzieht. Und gar nicht mehr aussieht wie Kunst.
Der Tagesspiegel
2014
Haben Sie Kinder? Haben Sie Eltern? Wünschen Sie diesen Menschen einen ähnlich furchtbaren Tod? Möchten Sie, dass die Überreste dieser Verwandten im Dienste irgendwelcher politischen Aktionen öffentlich zur Schau gestellt werden? Sind Sie überhaupt fühlende Menschen? Ich bezweifle es.
Andreas K., via E-Mail
2019
Die Aufgabe von Kunst ist nicht, bequem zu sein.
TIM RENNER (SPD), BERLINER STAATSSEKRETÄR FÜR KULTUR (2014–2016)
2016
Ich glaube, dass die deutsche Diplomatie die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. Aber das ist wiederum nicht das Problem des ZPS.
Elke Buhr, MONOPOL MAGAZIN
2017
Hat das Zentrum für Politische Schönheit einen „zivilen Verfassungsschutz“ gegründet? Schwer zu sagen, was das sein sollte. Man könnte auch sagen, dass sie recherchiert haben. Es ist ein Unterschied der Worte, der entscheidend ist. Es ist das Maß an Genauigkeit, das zählt.
Der Spiegel
2017
Das ZPS ist eine Kunsttruppe dieser Zeit. Die Aufmerksamkeitsspanne ist kurz, wahrgenommen wird nur noch, was knallt. Was Besseres als das ZPS haben wir derzeit nicht verdient, auch wenn wir es bräuchten.
matotope, via ZEIT.de
2019
Ein respektloser Akt gegenüber dem Gedenken an die Mauertoten.
Monika Grütters (CDU), Kulturstaatsministerin
2014
Interessant auch, dass der rechte Pöbel hier diesmal ganz still ist – und nicht eure Accounts mit Kommentaren flutet, wie bei anderen Aktionen des ZPS … jaja, der Schuldige schweigt …
Katja Gumbalis, Via Facebook
2020
Ein Jahrhundertwerk der Humanität.
Humanistischer Pressedienst
2015
„2099“ ist keine dieser Theateraufführungen, die sich damit begnügt, Fragen zu stellen. Hier werden Antworten gegeben, an denen man sich reiben kann.
Deutschlandfunk
2015
Es verfolgen einen die Bilder des „In-den-Himmel-Starrens“ und „Auf-die-Hilfe-von-oben-Wartens“, nicht durch einen imaginären Gott, sondern durch die europäische Zivilisation!
Johannes Seelang, via Facebook
2009
Das Mahnmal war geschmacklos, die Mahnung aber offenbar angebracht.
Klaus Leggewie, Berliner Zeitung
2019
Streiten also kann man ja und soll man ja gern über die Aktionen des ZPS. Aber konstruktiv sollte dieser Streit eben sein, man sollte wenigstens den Versuch machen, die Kunst – und die Ambilvalenz – zu nutzen, um die eigene Gegenwart sichtbar zu machen.
Georg Diez, Der Spiegel
2017
Was man nun von der Aktion der Berliner Künstlergruppe hält, ob man sie für moralisch auch nicht ganz in Ordnung hält, ist Meinungssache. Aber dass es sich zumindest lohnt, über das Thema Waffen und Rüstungsexporte einmal genauer nachzudenken, ist wohl nicht zu bezweifeln.
TagesSatz
2012
Heeee, @politicalbeauty, ich weiß, wo unsere deutschen Waffen sind – in Türkei & Ungarn z.B. Aber eingesetzt werden sie weltweit … ZwinkerSmiley!
Martin Sonneborn, Die Partei
2020
Man kann das natürlich platt finden. Aber Fakt ist, dass die Plattheit der Reaktionen diejenige der künstlerischen Konzepte bis dato leider noch immer um ein paar sehr erhellende Grade überstiegen hat. Auch angesichts des Tigerkäfigs dauerte es keinen Tag, bis besorgte Bürger, Institutionen und Medien sich – quasi hundertprozentig nach impliziter ZPS-Storyline – eher nach dem Tierschutz erkundigten als nach dem Schutz derer, die sich von den Tieren fressen lassen sollen.
Christine Wahl, Der Tagesspiegel
2016
Für gefallene Soldaten werden abertausende Euro ausgegeben, um mit Schülern Schlachtfelder zu exhumieren und Grabfelder anzulegen. Passierte sowas mit der Asche der NS-Opfer? Nein.
Stefan, via E-mail
2019
Nur weil sie Künstler sind, heißt das nicht, dass sie über dem Gesetz sind. Künstlerische Freiheit hat auch ihre Grenzen. Kann ich jemanden umbringen als Teil eines Kunstwerkes? Nur so als Extrembeispiel? Merkel z.B.? Ganz klar nicht. Gesetze können nicht alles abdecken. Dass wir heutzutage so ein unübersichtliches und kompliziertes Gesetzbuch haben, liegt an solchen Spinnern wie denen, die meinen, sie wissen’s besser als andere. Manchmal hilft es, seinen Verstand zu benutzen.
HDROSpieler123, VIA youtube
2009
Warum schaffen die dafür existierenden, dafür bezahlten Dienststellen es nicht, vorzugehen gegen rechtsradikale Straftäter, die nicht nur mit ihrer Gesinnung, sondern auch mit ihren Taten prahlen? Das Zentrum für Politische Schönheit stelle die von ihnen abgebildeten Menschen an den Pranger, heißt es. Das stimmt, und das stimmt nicht. Wer in den sozialen Medien mit seinem Rechtsradikalismus prahlt, hat sich erst einmal selbst an den Pranger gestellt.
Berliner Zeitung
2018
Ich denke, dass diese neuerliche Aktion der Linksterroristen die ohnehin schon riesige Welle der Solidarität mit Björn Höcke noch weiter anschwellen lässt! Die linksgrüne Szene demaskiert sich damit derart genial als die wahren Faschisten, dass es immer mehr Menschen aus der bürgerlichen Mitte leicht fällt, sich auf die Seite der AfD zu schlagen! Man muss den mutmaßlichen Terroristen des ZPS dankbar sein für diese Eigentore!
Lutz Bachmann, Pegida
2017
Daher erstaunt es nicht, dass es den bulgarischen Innenminister in die Bredouille bringt, wenn ausgerechnet deutsche EU-BürgerInnen gegen den Grenzzaun vorgehen. Die kann man nicht einfach wegsperren und hungern lassen. Die haben ja eine Lobby – und vor allem den richtigen Pass.
taz
2014
Ob mit Bedacht oder unbewusst: In Ruchs Projekt treffen sich Auschwitz und Srebrenica. Und das ist ein Vergleich, in dem man sich nur ungut verstricken kann.
Berliner Zeitung
2010
Tote Flüchtlinge zum Gegenstand einer Kunstaktion zu machen ist befremdlich und pietätslos.
Volker Beck, Bündnis 90/Die Grünen
2015
Beim Forum der verlorenen Hoffnungen soll das Volk vor dem Kanzleramt ein imaginäres Bergwerk errichten, in dem unterdrückte oder enttäuschte Sehnsüchte zutage gefördert werden. Also: Politische Hoffnungen aus dem Schrank holen und mitwerken.
Der Tagesspiegel
2009
Extrem paradox ist es, ein paar Arbeitsplätze vor Millionen Menschenleben zu stellen, oder?
chilloutchillproud, via Youtube
2012
Das ist natürlich nicht Wahrheit, sondern Kunst. Wir töten schließlich keine Tyrannen. Wir führen Kriege. Wir können sicher sein, dass Erdoğan und Putin zu uns kommen, ohne befürchten zu müssen, dass jemand sie beseitigt. Erdoğan und Salman ibn Abd al-Aziz können sich ganz darauf verlassen, dass Deutschland sie mit Waffen versorgt, die sie brauchen, um ihre eigene Bevölkerung in Schach zu halten.
Berliner Zeitung
2017
Vermutlich hat die Aktion des Zentrums für Politische Schönheit nur ein paar tausend Euro und viele hundert Arbeitsstunden gekostet: Der Effekt ist der einer Millionenkampagne. Chapeau!
Metronaut
2012
Wow, eine ganze Doku, das hätte ich euch nicht zugetraut.
DerTyp20896826, via Youtube
2009
Es geht euch nicht um Menschen, es geht euch um Selbstdarstellung. Eure Kunst zeigt nur euren Egoismus. Die Antwort in alter Zeit wäre gewesen, selbst in „Sack und Asche“ Buße zu tun – ihr lasst euch dagegen beweihräuchern auf dem Altar moderner Gedankenflachheit.
Thomas Günzel, via Internet
2009
Die Grenzen sind aufgelöst, und was radikal daherkommt, wie die Versuchsanordnung mit großen Raubkatzen, rutscht leicht ins Banale ab. Nichts ist passiert. Alles Schwindel, falscher Alarm. Am Ende der logistisch beeindruckenden Darbietung stand eine Ente. Eine Tiger-Ente.
Der Tagesspiegel
2016
Für das Zentrum für Politische Schönheit war die falsche Pressemitteilung nicht die erste gelungene Aktion. Auch für die [Deutsche Presseagentur] ist es nicht das erste Mal, dass sie auf eine Fälschung hineinfällt.
Meedia.de
2009
Unruhestifter aus Überzeugung.
Petra Hallmayer, Süddeutsche Zeitung
2017
Eine eher sehr bemühte Inszenierung würde man wohl in Kunstkreisen dazu sagen … Sommerloch-Theater und wenig zielführend in der momentanen Debatte. Es ist immer leicht, von außen mit dem Finger auf ein System zu zeigen. Wirkliche Veränderung geschieht aber nur von innen heraus, und da tragen die kritischeren Parteimitglieder der CSU erheblich mehr zu bei.
tempus_fugit, via Der Tagesspiegel
2016
Politische Aktionskunst stört vor allem die Ressortaufteilung in den Köpfen: Politik mischt sich nicht in Kunst, Kunst bitte nicht in Politik. Das letzte Mittel der selbst ernannten Kampfmittelräumkommandos: Je mehr Aufmerksamkeit etwas bekommt, desto schlechter muss es sein.
Neue Zürcher Zeitung
2017
Großartig. Und ich glaube, dass die Schüler das schon sehr gut einschätzen können.
Carsten Gerloff, SPD
2017
Die Reichstagswiese am Tag danach sieht aus, als hätten sich Maulwürfe und Freizeitkicker gemeinsam ausgetobt. Rund 100 kleine, mittlere und große Löcher samt Erdaushub sprenkeln das Grün dunkelbraun. An einer Ecke stapeln sich Holzkreuze, Schilder mit Aufschriften, ein Grabstein aus Pappmaché mit der Aufschrift „borders kill“, Grenzen töten, aber auch irgendwelcher Müll.
Berliner Zeitung
2015
Das stimmt doch gar nicht. Das „C“ und das „S“ konnten es an der Parteizentralenwand nicht mehr aushalten, weil sie sich nur noch geschämt haben. Und da hat halt die Schwesterpartei ausgeholfen, in der Hoffnung, die doofen Bayern merken das nicht. Immer diese nazikommunistischgrünlinksrechtsversifften Fake-News!!!
Olaf Blumberg, via Facebook
2016
Die ZPS-Aktionen sind fast schon Klassiker der antifaschistischen Ikonografie. Die Selbststilisierung von Philipp Ruch und seinen Partisanen ist womöglich mehr als nur Pose. Sie sendet eine Botschaft: Antifaschismus ist ein heroischer Akt.
Zitty
2018
Die Schweizerische Evangelische Allianz brachte einen Gegenvorschlag ein: Sie rief in einer Medienmitteilung vom 18. März alle Christinnen und Christen dazu auf, „segnend einzustehen für alle Beteiligten“. Der Bischofsvikar im Bistum Chur und Exorzist war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Katholisches Medienzentrum
2016
Hallo, ich wollte fragen, ob das Kindertransportshilfe-Programm für syrische Kinder noch aktiv ist. Die Webseite ist seit 2015 nicht mehr aktuell.
Lina B, via E-Mail
2014
Neue Aktion von @politicalbeauty: Vor dem Kanzleramt können jetzt die von der Bundeswehr als vermisst gemeldeten Waffen abgegeben werden. Ab in die Tonne.
JULIUS BETSCHKA (der TAGESSPIEGEL), VIA TWITTER
2020
Die Eliteeinheit der Bundeswehr steht unter Verdacht, ein Sammelbecken rechtsextremer Gesinnung zu sein.
bw24
2020
Die Konzerneigentümer sind der Meinung, dass sie hierfür auch nicht die Verantwortung tragen. Sie sind der Meinung: Es ist das wirtschaftliche System, das die Manager ihrer Aktiengesellschaft zwingt, im Sinne der Kapitalvermehrung zu agieren, und wenn nicht wir dies tun, tun es die anderen, also haben wir keine Schuld, denn es würde ja sowieso passieren. Diese Logik wird von euch demaskiert.
Vorsitzender der Deutschen Friedensgesellschaft
2012
Sobald Tiere bedroht werden, sind die Menschen berührt und empört, da gehen sie auf die Barrikaden. Aber was ist mit den Kriegsnotleidenden und Sterbenden in Syrien?
Süddeutsche Zeitung
2015
Fahnung und anschwärzen beim Chef :D :D sagt mal wie lächerlich seid igr eigentlich unverschämtes drecks Pack.
heinbuch86, via Instagram
2018
Nervt: Kritik an #schweizentkoeppeln wieder mal so denkfaul & dünnlippig, dass man quasi genötigt wird, @politicalbeauty zu verteidigen.
@Kellerflo, via Twitter
2016
Die Aktionen des Zentrums für Politische Schönheit sind so in etwa das Gegenteil dieses selbstreferenziellen Kulturbetrieb-Radical-Chics.
TIP Berlin
2015
Es ist ein Spiel mit dem Vorstellbaren und Machbaren. Und eine Erinnerung an die Großen der Wirtschaft, Worten auch Taten folgen zu lassen.
Deutschlandfunk
2015
„2099“ ist eine nicht einmal allzu strenge Publikumsbeschimpfung. Antworten hat das Zentrum nicht, aber es stellt berechtigte Fragen.
Westfälischer Anzeiger
2015
Das Zentrum für Politische Schönheit hat seinen Plan gut durchdacht und fingiert ein Megaprojekt, das Europa so noch nicht gesehen hat.
Cafébabel
2015
Scheiben einwerfen! Und Bilder raus holen, kann doch nicht so schwer sein.
Uwe M., via Internet
2018
Es gab keinen Genozid in Srebrenica. Das entstammt westlicher Propaganda für Dumme.
•Yondu• ORC, Via Youtube
2009
Ich gehöre zu denjenigen, die meinen, dass, selbst wenn sich in der Berliner Stele die Asche meiner Großmutter, meiner Cousinen und Cousins und deren zahlreichen in Auschwitz ermordeten Kindern befindet, diese dort besser untergebracht wäre, als wenn sie anonym verscharrt bleibt. Meine Familie, als direkt Betroffene, steht voll hinter Ihrer Aktion! Sehr bedauerlich finde ich in diesem Zusammenhang auch, dass der gute Zweck hierbei ins Hintertreffen geraten ist.
Gabriele, via E-Mail
2019
Die Philosophen und Aktivisten wählen krasse Methoden, um Aufmerksamkeit zu erzielen. Auch ihr Stück „2099“ – die erste Begegnung des Zentrums mit dem Stadttheater und laut eigener Aussage auch vorerst die letzte – verstört. Weil es eine radikale Utopie formuliert.
Deutschlandfunk Kultur
2015
Die Performance war mir nicht radikal genug. Sie hat niemandem wirklich wehgetan. Wie auch? War ja klar, dass da kein Mensch wirklich gefressen werden würde.
Andreas Hergeth, taz
2016
Ruch meint es ernst, sehr ernst, er will Druck auf die Politiker machen, er will das Thema Syrien ins Bewusstsein der Menschen bringen, er will, dass sie sich konkrete Fragen stellen danach, was sie zu tun bereit sind, um zu helfen, er will im Grunde mit seiner hyperrealistischen Aktion selbst eine Realität schaffen.
Der Spiegel
2014
Das ZPS wendet Methoden der Nazis an! Die künstlerische Freiheit hört dort auf, wo die Freiheit Anderer beeinträchtigt wird. Diese Grenze ist hier nicht nur erreicht, sie wurde meilenweit überschritten. Wer diesen totalitären und fanatischen Gesinnungsterror als Kunst verharmlost, handelt verantwortungslos. Hier muss der Rechtsstaat mit allen Mitteln einschreiten. Wehret den Anfängen!
Alexander Gauland, afD
2017
Das Zentrum für Politische Schönheit doppelt mit seinem zirzensischen Zynismus eine zynische Politik, surft auf einer medialen Erregungswelle, verschwindet schließlich in ihren Wirbeln. Für die Sichtbarkeit und Verstehbarkeit der Welt, vielleicht für deren Veränderung, kann sie nichts ausrichten.
Deutschlandfunk
2016
#ichbinCSU – ich verehre verwirrte alte Männer und befördere sie in die höchsten Ämter – ich nehme als kleine Regionalpartei ein ganzes Land in Geiselhaft – ich versuche die rechtsextreme AfD noch weiter rechts zu überholen – #cdubayern
@PizzaHawaii42, via Twitter
2016
Nun ist die Aufregung groß, der Film verbreitet sich schnell im Netz. Durch ihre Androhung strafrechtlicher Konsequenzen hat die Deutsche Bank den eigenen Imageschaden also wahrscheinlich eher vergrößert als eingegrenzt.
Jetzt.de
2011
Ein Anschlag auf den Bundestag – mit Thesen!
DER TAGESSPIEGEL
2009
Während Ruch und die anderen Aktivisten des Zentrums für Politische Schönheit noch ihre Wünsche durch das Megafon rufen, ist das Licht in Angela Merkels Büro längst gelöscht.
Die Welt
2009
Brillant: Künstler übertölpeln Nazis zur freiwilligen Preisgabe ihrer Identität.
Futurezone.de
2018
Wie Sie alle wissen, ist Björn Höcke Opfer einer widerwärtigen Aktion gewesen, die an dunkelste Zeiten unserer Geschichte erinnert. Der AfD-Landesverband Thüringen möchte alles in seiner Kraft stehende unternehmen, um Björn Höcke vor einer weiteren Nötigung zu schützen. Doch dazu brauchen wir Ihre Hilfe. Die Eigenmittel unserer Partei sind nicht annährend vergleichbar mit denen unseres Gegners. Jede Spende, sei sie noch so klein, hilft! Machen wir diesen Übeltätern einen dicken Strich durch die Rechnung.
AfD Thüringen
2017
Euch linken Nazis geht es noch zu gut, aber nicht mehr lange!
Steffen L., Via E-Mail
2018
Wir werden nicht umhin können, die Fiktion anzunehmen und uns zu fragen, warum denn eigentlich nicht? Das ZPS nimmt eine Erkenntnis bitter ernst: Was einmal in die mediale Wirklichkeit gesetzt ist, verschwindet nicht mehr so schnell aus ihr.
Der Standard
2015
Es war kritische Kunst in Perfektion, und deshalb steht es auch nicht mehr. Es war zu gefährlich. Allein der Inhalt der Machtübergabe der Konservativen an die Diktatur ist zu brisant.
Florian T., via Internet
2019