Erster Europäischer Mauerfall
2014
Wo sind unsere Waffen?
2020
Flüchtlinge fressen
2016
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Flüchtlinge fressen
2016
Soko Chemnitz
2018
CDU Bayern
2016
Wo sind unsere Waffen?
2020
Schweiz entköppeln
2016
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Wo sind unsere Waffen?
2020
Wo sind unsere Waffen?
2020
75 Jahre weiße Rose
2017
2099
2015
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Sucht nach uns
2019
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Flüchtlinge fressen
2016
Die Re-Formation der Geschichte
2009
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Wo sind unsere Waffen?
2020
25.000 Euro Belohnung
2012
75 Jahre weiße Rose
2017
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Flüchtlinge fressen
2016
Soko Chemnitz
2018
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Die Toten kommen
2015
2099
2015
25.000 Euro Belohnung
2012
Die Toten kommen
2015
2099
2015
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Wo sind unsere Waffen?
2020
CDU Bayern
2016
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
75 Jahre weiße Rose
2017
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Schweiz entköppeln
2016
Wo sind unsere Waffen?
2020
Flüchtlinge fressen
2016
Soko Chemnitz
2018
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
25.000 Euro Belohnung
2012
25.000 Euro Belohnung
2012
75 Jahre weiße Rose
2017
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Soko Chemnitz
2018
75 Jahre weiße Rose
2017
Sucht nach uns
2019
Sucht nach uns
2019
CDU Bayern
2016
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Die Toten kommen
2015
2099
2015
Die Toten kommen
2015
Erster Europäischer Mauerfall
2014
25.000 Euro Belohnung
2012
Schweiz entköppeln
2016
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
75 Jahre weiße Rose
2017
Wo sind unsere Waffen?
2020
Sucht nach uns
2019
Wo sind unsere Waffen?
2020
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Die Zeitkapsel-Versuche
2009
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Die Re-Formation der Geschichte
2009
2099
2015
Sucht nach uns
2019
Sarkophag Oberndorf
2012
Sucht nach uns
2019
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Die Zeitkapsel-Versuche
2009
Die Säulen der Schande
2010
Sarkophag Oberndorf
2012
75 Jahre weiße Rose
2017
Flüchtlinge fressen
2016
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
75 Jahre weiße Rose
2017
Schweiz entköppeln
2016
75 Jahre weiße Rose
2017
75 Jahre weiße Rose
2017
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Die Toten kommen
2015
Sucht nach uns
2019
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Die Toten kommen
2015
Die Chronik des 21. Jahrhunderts
2009
Flüchtlinge fressen
2016
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Wo sind unsere Waffen?
2020
Soko Chemnitz
2018
Erster Europäischer Mauerfall
2014
25.000 Euro Belohnung
2012
Schweiz entköppeln
2016
Soko Chemnitz
2018
Der Erfolg der Aktion liegt darin, den absurden Aufwand veranschaulicht zu haben, mit dem die europäische Außengrenze geschützt wird, selbst vor harmlosen Kunsttouristen. Am Ende waren es hässliche Gewissheiten, die die Aktion des Zentrums für Politische Schönheit sichtbar gemacht hat: die Ignoranz für die wahren Probleme. Statt über Tote streitet man sich über Berliner Lokalpolitik. Statt über die Grenzen der EU diskutiert man über jene der Kunst.
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
2014
Es ist ein Thema, das fast zu ernst für eine künstlerische Bearbeitung scheint. Aber eben nur fast.
Der Standard
2020
Das Innenministerium teilt mit, dass es sich bei der Aktion um eine „geschmacklose Inszenierung auf dem Rücken von Schutzbedürftigen“ handele. Das finde ich auch. Mit welchem Recht behauptet der Innenminister, dass 70% der Flüchtlinge unter 40 Jahren vor einer Abschiebung als krank und nicht transportfähig erklärt werden? Diese Zahl ist, so hat sich herausgestellt, erstunken und erlogen. Oder anders formuliert: eine geschmacklose Inszenierung auf dem Rücken von Schutzbedürftigen.
Mely Kiyak, Autorin
2016
Es ist ein Spiel mit dem Vorstellbaren und Machbaren. Und eine Erinnerung an die Großen der Wirtschaft, Worten auch Taten folgen zu lassen.
Deutschlandfunk
2015
Auch wenn es richtig ist, den Ball nun an das Publikum zurückzuspielen – jene, die dem Sterben im Mittelmeer zuschauen, ohne selbst davon betroffen zu sein –, bleibt unklar, wer zukünftig wo welche Verantwortung übernehmen soll. Die Bundesregierung hat sie erneut abgelehnt.
Der Freitag
2016
Soko Chemnitz illustriert eindringlich die aktuelle Hilflosigkeit im gesellschaftlichen Gegeneinander – und die Notwendigkeit, Phrasen gegen echte Argumente zu tauschen.
Freie Presse
2018
Zwei Zentrumsmitarbeiter sind in Haft. Polizei Bayern mauert und gibt keinerlei Informationen raus! Einsatzleiter Schleicher, der sie festgenommen hat, schaut während Aktion gen Himmel zur Hebebühne und sagt zu Kollegen: „Wenn der jetzt runterfällt, ist doch alles gut!“ #cdubayern
@Mutterwurm, via Twitter
2016
Es wurde so viel Mühe in diese Aktion gesteckt, mit so viel Liebe zum Detail gearbeitet, dass nahezu jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt, ganz kurz denkt: „Moment, ist das jetzt vielleicht doch ernst gemeint?“
maennersache.de
2020
Eine ausgezeichnete Aktion, welche dazu führt, dass die Wölfe ihre Schafspelze ablegen. Schade, dass so wenig Schweizer von links bis rechts den Sinn der Aktion nicht einmal ansatzweise verstehen (und euch, dem Zentrum für Politische Schönheit, so wunderbar auf den Leim gehen). Gratulation an die Initianten des Entköppelungs-Theaters!
Dani Horowitz, via Facebook
2016
Es gab keinen Genozid in Srebrenica. Das entstammt westlicher Propaganda für Dumme.
•Yondu• ORC, Via Youtube
2009
Man kann von so einer Aktion halten, was man will, aber an einem Spielplatz geht so etwas gar nicht.
Schwarzwälder Bote
2020
Die Eliteeinheit der Bundeswehr steht unter Verdacht, ein Sammelbecken rechtsextremer Gesinnung zu sein.
bw24
2020
Eine wichtige Lehre ist die Freiheit der Kunst, damit Politiker nie wieder in die Versuchung kommen zu bestimmen, was sie für zustimmungsfähig definieren, um damit ihre Politik zu illustrieren, während andere Kunstformen unterdrückt oder gar vom Staatsschutz verfolgt werden, wie gerade das Zentrum für Politische Schönheit.
Der Spiegel
2017
Ist man enttäuscht, wenn die vermeintlichen Tiermörder sich gar nicht erst auf den Weg machen? Im Grunde hatte das Zentrum da schon seine Mission erfüllt. Entlarvt war die verlogene Doppelmoral einer bürgerlichen Gesellschaft, die schon die Drohung gegen ein niedliches Tierbaby auf die Barrikaden bringt, aber die ein Massensterben von Menschen in Bürgerkriegsgebieten vergleichsweise kalt lässt.
Westfälischer Anzeiger
2015
Das ist keine Kunst! Es hat nicht das Geringste damit zu tun, es ist nämlich völlig unüberlegt.
Bazon Brock, Kunsttheoretiker
2014
Menschliche Überreste findet man heute noch überall. Unser „etablierter Erinnerungsbetrieb“ mit seinen pompösen Gedenkstätten und Kranzabwurfstellen und Busparkplätzen dient dazu, uns diese Toten vom Leib zu halten. Aber die Toten sind alle noch da. Offenbar sind es Tote zweiter Klasse. Der Verein für Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat 85.000 Mitglieder und pflegt die Gräber von über 2,7 Millionen gefallenen Soldaten beider Weltkriege auf 832 Friedhöfen in 46 Ländern.
Deutschlandfunk
2019
Ihre Ideologie sei der „aggressive Humanismus“. Der Aggressivste ist Philipp Ruch.
Die Welt
2014
War das überhaupt Kunst, was das Zentrum für Politische Schönheit unter dem Motto „Flüchtlinge fressen – Not und Spiele“ zwei Wochen lang in Berlin aufgeführt hat?
Der Tagesspiegel
2016
Die Presse hatte das Ereignis mit Ver- und Bewunderung aufgenommen – wohl mehr aufgrund der originellen Idee und Umsetzung als aufgrund der politischen Schlagkraft der Thesen, die kaum jemand hinter dem Ofen hervorlocken dürfte.
Telepolis
2009
Daher erstaunt es nicht, dass es den bulgarischen Innenminister in die Bredouille bringt, wenn ausgerechnet deutsche EU-BürgerInnen gegen den Grenzzaun vorgehen. Die kann man nicht einfach wegsperren und hungern lassen. Die haben ja eine Lobby – und vor allem den richtigen Pass.
taz
2014
Ich kann auch in den anderen Aktivitäten des Zentrums nichts erkennen, das die Auffassung bestärkte, es sei zur Begehung von Straftaten gegründet worden.
Christoph Möllers, Professor für Verfassungsrecht
2017
Die #Bundeswehr kann nicht auf ihre Waffen aufpassen und macht ein Gewinnspiel draus? Aufatmen. Es IST Satire. Jedenfalls das Gewinnspiel.
Nike Leonhard, Via TwitTer
2020
Seit Wikileaks’ Anfangserfolgen hat mich keine demokratiekorrigierende Aktion im Internet mehr so fasziniert!
Willi F., Via Internet
2012
Flugblätter verunsichern Diktaturen und sind heute noch notwendig. So verstehe ich diese Aktion!
Wolfgang Benz, Träger Geschwister-Scholl-Preis
2017
Die Festnetznummer der Kindertransporthilfe des Bundes ist zurzeit wegen Überlastung nicht zu erreichen. In den letzten Tagen haben viele Menschen angerufen, die ein Kind aus den syrischen Krisengebieten zeitweise in ihren Haushalt aufnehmen würden, um temporär ein Leben ohne Granateneinschläge und Krieg zu ermöglichen.
Telepolis
2014
Die Grenzen sind aufgelöst, und was radikal daherkommt, wie die Versuchsanordnung mit großen Raubkatzen, rutscht leicht ins Banale ab. Nichts ist passiert. Alles Schwindel, falscher Alarm. Am Ende der logistisch beeindruckenden Darbietung stand eine Ente. Eine Tiger-Ente.
Der Tagesspiegel
2016
Euch linken Nazis geht es noch zu gut, aber nicht mehr lange!
Steffen L., Via E-Mail
2018
Die wohl außergewöhnlichste „fotografische Position“ auf dem diesjährigen Berliner Kunstsalon präsentiert das ZPS. Außergewöhnlich ist die Position deshalb, weil ihre Protagonisten selber nicht fotografieren, sondern Dritte dazu verleiten, zur Kamera zu greifen: Sie kreieren durch ihre Aktionen derart wirkungsvoll gesetzte Bilder, dass diese von der Presse dankbar aufgegriffen werden und dann als Fotos in Zeitungen und Magazinen ihren Weg in die weite Welt hinaus nehmen.
Extra:f
2009
Dort, wo das Herz wäre, hat Deutschland eine Alarmanlage. Danke! Und Respekt!
Kirsten Kroneberger, Via Internet
2015
Der Abend ist ein kraftvoller, immer wieder aufwühlender Appell. Und er ist, da sofort vom meinungskonformen Kulturbetrieb eingemeindet, zum Scheitern verurteilt. Tierbabies kamen nicht zu Schaden. Was das ZPS immer wieder grandios beherrscht, ist, die mediale Aufmerksamkeitshysterie aufs Glatteis zu führen.
Deutschlandfunk
2015
Die Waffenfirma stand ratlos da. Mit Kampagnen gegen das Unternehmen kennen sich Rüstungskonzerne aus. Sie stehen seit Jahren im Fokus und machen das, was sie immer tun: beobachten, totschweigen, aussitzen. Doch dieses Mal war die Überraschung zu groß, die Kampagne zu radikal, der Ansatz zu neu.
netzpolitik.org
2012
Die radikalste Deutung der „Antigone“ des Sophokles, die seit Langem zu sehen war.
Der Tagesspiegel
2015
Super. Typisch stalinistischer linker Murks, alle Andersdenkenden werden interniert oder direkt ermordet. Und dann bezeichnet ihr euch noch als Weltretter mit dem dummen Spruch: „Wer, wenn nicht wir“.
Franz Stradal, via Internet
2015
Das ZPS schreckt mit hyperrealistischen Aktionen die Politik auf. [Es sind die Mittel des Theaters], mit denen sie das politische Berlin erst vorführen und dann zum Handeln zwingen. Für ihre „Handreichung“ reicht ihnen ein Theatersaal nicht aus: Ihre Bühne ist ganz Berlin, und die Politik inszenieren sie gleich dazu. Der gesellschaftliche Konflikt soll nicht nur detonieren, das Zentrum für Politische Schönheit experimentiert auch mit dessen Lösung.
Die Welt
2014
Belohnung ändern auf 10.000 Reichsmark.
Maxim W., via Facebook
2020
Man muss als Bayer erst mal ins deutsche Ausland, um zu verstehen, dass Behörden, Ministerien, Gerichte und letztlich die Polizei normalerweise NICHT direkt einer Partei unterstellt sind. #miasanmia #cdubayern #PolizeiSASS
@Dieselregen, via Twitter
2016
Das Amtsgericht verbot dem Vermieter jeden Abbauversuch, da sonst ein nicht wiedergutzumachender Schaden zu befürchten sei.
Berliner Zeitung
2017
Leider keine Fake-News, sondern ein mit Steuermitteln finanzierter Skandal. Ich erwarte, dass sich die Geldgeber ihrer Verantwortung stellen, aufklären und die notwendigen Konsequenzen ziehen.
Ruprecht Polenz, CDU
2017
Die AfD ist groß geworden durch Tabubrüche, mit ihren ständigen Grenzüberschreitungen hat sie die Grenzen des Sagbaren immer weiter verschoben. Das ZPS antwortet mit einer weiteren Grenzüberschreitung. Wo soll das hinführen? In eine Spirale aus immer neuen, immer krasseren Überschreitungen? Was steht dann am Ende? Der Bürgerkrieg?
Jana Simon, DIE ZEIT
2017
Es ist wohlfeil geworden, sich über die „Entköppelung“ am Theater Neumarkt zu empören. Verärgerung über die unsägliche Aktion gehört zum guten Ton. Aus der Politik ertönt der Ruf, dem Theater die Subventionen zu streichen. Und dem schlossen sich auch Kulturschaffende an. Sein Stück sei auf der Neumarkt-Bühne abgebrochen worden. Es laufe aber nach wie vor. In der Öffentlichkeit, in den Medien, in der Politik – und alle machten mit.
Neue Zürcher Zeitung
2016
Haben rechtsextreme KSK-Soldaten ein Sprengstoffdepot in der Region Ulm angelegt?
Augsburger Allgemeine
2020
Das Zentrum für Politische Schönheit doppelt mit seinem zirzensischen Zynismus eine zynische Politik, surft auf einer medialen Erregungswelle, verschwindet schließlich in ihren Wirbeln. Für die Sichtbarkeit und Verstehbarkeit der Welt, vielleicht für deren Veränderung, kann sie nichts ausrichten.
Deutschlandfunk
2016
Der Blitz soll euch Idioten beim scheißen treffen!
Anonym, via E-Mail
2018
Unfassbar, dass mitten im Regierungsviertel eine Gedenkstätte abtransportiert wird und niemand es merkt!
Robert-Havemann-Gesellschaft
2014
Durch die glückliche Verbindung von Agitationstechniken, Medienkompetenz und Idealismus und die generalstabsmäßige Planung wird das ZPS immer mehr zum experimentellen Gestalter möglicher – wünschenswerter – politischer Zukünfte. Damit veranschaulicht es, was Kunst im besten Fall leisten kann: einen Möglichkeitsraum eröffnen, der uns im trüben (politischen) Alltag als ideeller Fluchtpunkt dient.
Der Standard
2015
Das Zentrum für Politische Schönheit ist der Beweis, dass Kunst nicht zwangsläufig immer reiner Selbstzweck oder das Produzieren von Dekorationsartikeln der Büros Vorstandsvorsitzender multinationaler Konzerne sein muss.
Thomas S., Via Internet
2012
Bombing for peace is like fucking for virginity – an dieser einfachen Wahrheit kommen auch die ganzen Schwurbeleien der Eisenmacher nicht vorbei. Warum denkt sich Braunbehrens so einen geschraubten Quatsch aus? Warum sagt er nicht einfach: „Hey Leute, mit der Kohle lebt es sich ganz vortrefflich – und ich will nich zurück in die WG.“
MaxSim, via Metronaut
2012
Streiten also kann man ja und soll man ja gern über die Aktionen des ZPS. Aber konstruktiv sollte dieser Streit eben sein, man sollte wenigstens den Versuch machen, die Kunst – und die Ambilvalenz – zu nutzen, um die eigene Gegenwart sichtbar zu machen.
Georg Diez, Der Spiegel
2017
Sie wollen im Mittelmeer Plattformen errichten, auf denen sich ertrinkende Flüchtlinge retten können.
Süddeutsche Zeitung
2015
Künstler dürfen mehr als andere, sie dürfen auch gegen den Staat vorgehen, der sie beschützt. Das ZPS aber nutzte diesen besonderen Freiraum, um Aufgaben des Staates zu übernehmen und Unterstützung anzubieten.
Monopol Magazin
2018
Bis zur letzten Eskalationsstufe durchkomponiert.
Klas Libuda, RHEINISCHE POST
2017
Wir sehen tonnenweise menschliche Überreste, verbrannt und zerstampft, verstreut in Wäldern, verklappt in Gewässern, aufgeschüttet zu Dämmen. Es ist den Mördern eben nicht gelungen, diese Überreste vollständig verschwinden zu lassen. Sie sind vielleicht das eigentliche Mahnmal für den Holocaust.
Deutschlandfunk
2019
Die Stele mit dem Aschekern in Berlin wird verhüllt und abgebaut. Die Website ist abgeschaltet. Die Verantwortlichen haben sich entschuldigt. Die Aktion des „Zentrums für Politische Schönheit“ ist vollkommen verunglückt. Dennoch ist sie ein Lehrstück. Es darf allerdings bezweifelt werden, dass die Macher oder deren Unterstützer dies begreifen.
rbb
2019
Das Einzige, was @politicalbeauty aus der #CDUBayern-Aktion heute gelernt haben sollte: Das Schild war zu klein und hätte größer gekonnt. Sonst war doch alles top. Staatsschutz ist beim NSU auch immer sehr passiv gewesen, auch heute noch. Wieso jetzt so aggro?
@garafat87, via Twitter
2016
Gut gemeint, aber schlecht gemacht!
MDR
2017
Wir erleben wieder einmal die Spannung zwischen unserem uns überschwemmenden Mitleid und unserem Wissen darüber, dass es darauf nicht ankommt. Alles hängt davon ab, dass wir das Richtige tun. Dass wir diese Bilder nicht ertragen, dass wir uns nicht ertragen, wenn wir sie ertragen, das könnte ein Anfang sein.
Berliner Zeitung
2015
„2099“ ist eine Moraldusche: eine im Theater äußerst ungewöhnliche Erfahrung. Dass das mitunter intellektuelle Abwehrreflexe hervorruft, gehört zum Kalkül.
Der Tagesspiegel
2015
Künstler graben auf Sizilien Flüchtlingsleichen aus und fahren sie unter Drogeneinfluss nach Deutschland.
DIE WELT
2015
Ursache für den Lärm um das künstlerische Nichts ist die notorische intellektuelle Selbstüberschätzung der Theaterleute. Ständig fühlen sie sich gedrängt, die Welt über Dinge zu belehren, die komplett außerhalb ihrer Kernkompetenz liegen.
DIE WELT
2014
Ohne die Gegenreaktionen wäre die Kampagne auf linke Blogs und vereinzelte Medienberichte beschränkt geblieben – erst durch die Kritisierten entfaltete die Aktion ihre Durchschlagskraft und wurde in zahlreichen Medien, online und offline, reflektiert. Der moderne Medienprotest setzt nicht nur auf virale Verbreitung, sondern ist auch insofern kollaborativ, als dass er die Gegner zu Unterstützern macht.
Der Freitag
2012
In den letzten Tagen hatte die Theaterleitung die Aktion noch verteidigt mit dem Hinweis, die künstlerische Freiheit dürfe nicht eingeschränkt werden – allerdings mit sichtlich schwindender Überzeugung.
Neue Zürcher Zeitung
2016
Wie Sie alle wissen, ist Björn Höcke Opfer einer widerwärtigen Aktion gewesen, die an dunkelste Zeiten unserer Geschichte erinnert. Der AfD-Landesverband Thüringen möchte alles in seiner Kraft stehende unternehmen, um Björn Höcke vor einer weiteren Nötigung zu schützen. Doch dazu brauchen wir Ihre Hilfe. Die Eigenmittel unserer Partei sind nicht annährend vergleichbar mit denen unseres Gegners. Jede Spende, sei sie noch so klein, hilft! Machen wir diesen Übeltätern einen dicken Strich durch die Rechnung.
AfD Thüringen
2017
Das muss man erst mal schaffen – hunderte regimekritischer Flugblätter mitten in Istanbul, genauer gesagt am Gezipark, dem seit den Protesten 2013 politisch aufgeladensten Ort der Türkei, zu verteilen, ohne sich erwischen zu lassen.
Süddeutsche Zeitung
2017
Politischer Protest in Ulm: Polizei ermittelt.
SüdWest Presse
2020
Die Gedenkstätte zeige die historische Schuld der Deutschen, sich mit den Faschisten eingelassen zu haben. Das dürfe nie wieder geschehen.
RBB24
2019
Man denkt mittlerweile täglich: NOCH tiefer kann dieses Land nicht sinken. Täglich.
Jan Sievers, Via Facebook
2020
Wir lassen die Vorratsdatenspeicherung zu. Wir haben nichts gegen Gesichtserkennung auf Bahnhöfen. Aber wenn das ZPS behauptet, es hätte Björn Höcke überwacht, steht die Republik Kopf. Nur ein Land, das im Namen des hohlen Versprechens an absolute Sicherheit bereit ist, die eigenen Freiheiten komplett aufzugeben, kann ernsthaft auf die Idee kommen, Mitgefühl mit dem erbärmlichsten Nazi der Gegenwart zu haben.
Florian Schröder, Comedian
2017
Sie wollten dem Bundespräsidenten zu dessen Wahl ein politisches Gemälde mit dem Titel „Der Lichtblick“ überbringen. Als sie das Gedicht „An die Schönheit“ von Ernst Stadler rezitieren, werden sie verhaftet. Das LKA Berlin will „meinungsäußernde Inhalte“ erkannt haben. Politischer Expressionismus par excellence.
Motor FM
2009
Wer so etwas tut, ist ein Terrorist. Das Zentrum für Politische Schönheit ist keine Künstlergruppe, sondern eine terroristische Vereinigung!
Björn Höcke, AfD
2017
Sie sagten, sie kämpften gegen die Vertreibung der Schönheit im Land.
DEUTSCHLANDFUNK
2009
So schmerzhaft wie sehenswert ist die Inszenierung. Die schauspielerische Leistung ist hervorragend. Eindringliche Warnung der Zeitreisenden: Zurückhaltung kann töten!
nordstadtblogger
2015
Es war kritische Kunst in Perfektion, und deshalb steht es auch nicht mehr. Es war zu gefährlich. Allein der Inhalt der Machtübergabe der Konservativen an die Diktatur ist zu brisant.
Florian T., via Internet
2019
Nuklearwaffen sorgen zwar für die Schlagzeilen, aber es sind die konventionellen Waffen, die jeden Tag Menschen töten.
Ban Ki Moon, UN-Generalsekretär (2007–2016)
2012
Die Initiatorin des monumentalen Stelenfelds, Lea Rosh, hält die Aktion des ZPS für „tiefer, als unser Holocaust-Mahnmal es ist.“ Sie sei „bewegt und angefasst“ von der Idee und ihrer Ausführung: „Es ist unglaublich.“
Der Spiegel
2019
Es ist eine kleine Sensation: Nur vier Tage, nachdem die Webseite der Kindertransporthilfe des Bundes gelauncht wurde, wird das Zentrum für Politische Schönheit im Bundeskanzleramt empfangen. Bekannt war der Termin schon die ganze Woche über. Das ZPS hatte ihn im Rahmen ihrer Aktion einfach festgelegt. Am Donnerstag aber bestätigte Regierungssprecher Steffen Seibert den offiziellen Termin.
taz
2014
Poetischer als die Polizei erlaubt.
Der Tagesspiegel
2009
Srebrenica ist die größte Schande in der Geschichte der Vereinten Nationen.
Kofi Annan, UN-Generalsekretär (1997–2006)
2010
Rührt den Beton schonmal an! Großartig!
renko.recke, via indiegogo
2012
Unruhestifter aus Überzeugung.
Petra Hallmayer, Süddeutsche Zeitung
2017
Trotz aller Kritik an der Umsetzung kommt man um „Flüchtlinge fressen“, und das ist der große Verdienst der Aktion, nicht herum. Sie hat einen Diskursraum geöffnet, in dem das Innenministerium mitmischt, CDU-Abgeordnete, die deutsche Presselandschaft, Passanten, das Straßen- und Grünflächenamt, welches die Arena abgebaut sehen möchte.
der freitag
2016
Gezieltes symbolpolitisches Stalking − schrill, anmaßend und direkt!
Berliner Zeitung
2017
Langsam hört der Spaß auf.
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
2017
Lauter in ihrer Religion gefestigte Menschen, die Angst vor einer Theatertruppe haben – das gibt zu denken. Vielleicht doch mal die Götter wechseln?
Ulf Moritz, via Facebook
2016
Wie erwartet, legitimieren die verschiedensten Reaktionen in DE und Türkei eure gewagte Aktion. Und zwar zu 100 %.
Georg Hollinetz, Via Facebook
2017
Großartig. Und ich glaube, dass die Schüler das schon sehr gut einschätzen können.
Carsten Gerloff, SPD
2017
Auch wenn man an Europa verzweifelt: Anschauen!
Beate Ziegler, Forum Menschenrechte
2009
Das Zentrum für Politische Schönheit hat seinen Plan gut durchdacht und fingiert ein Megaprojekt, das Europa so noch nicht gesehen hat.
Cafébabel
2015
Ganz schön harter Tobak. Ihr Hauptziel erreicht das Zentrum für Politische Schönheit wohl schon vor der ersten Beerdigung: eine Diskussion über die Toten an den EU-Außengrenzen.
Bayerischer Rundfunk
2015
Es ist doch absurd, dass alle sich über die Asche empören und selbst darüber nachgedacht haben, dass sie überhaupt existiert. Man sollte ein würdevolles Ritual dafür finden. Und was ist falsch daran, ein Denkmal zu setzen? Es geht doch nicht darum, das ZPS zu loben oder niederzumachen. Es geht darum, zu horchen und den Klang, der aus dieser Asche emporsteigt, zu hören.
Ariella Hirschfeld, via Internet
2019
Es verfolgen einen die Bilder des „In-den-Himmel-Starrens“ und „Auf-die-Hilfe-von-oben-Wartens“, nicht durch einen imaginären Gott, sondern durch die europäische Zivilisation!
Johannes Seelang, via Facebook
2009
Danke, Herr Ruch! Ihre Art von Kunst und Ihr Humanismusgedanke lassen Hoffnung in mir aufleben.
Jan Batzner, Schüler
2015
Wie kann denn einer, der sich als moralisierender Künstlerapostel aufspielt, dem Verdacht entzogen werden, dass er dramatische Ereignisse und Themen der Menschheit nur als publizistische Surfbretter für den eigenen Ruhm missbrauchen möchte?
Nils H. Krueger, Via Internet
2009
Die Arena ist nur die spektakuläre Kulisse des Projekts. Ob es danach zur Katastrophe kommt oder zur Katharsis, entscheidet sich dort. „Wir proben beides, Utopie und Dystopie“, sagte André Leipold vom ZPS auf einer im Theater einberufenen „Bundeserpressungskonferenz“.
DIE ZEIT
2016
Wer den Film „Himmel über Srebrenica“ nicht gesehen hat, hat etwas verpasst!
Ralf Fücks, Heinrich-Böll-Stiftung
2009
Interessant auch, dass der rechte Pöbel hier diesmal ganz still ist – und nicht eure Accounts mit Kommentaren flutet, wie bei anderen Aktionen des ZPS … jaja, der Schuldige schweigt …
Katja Gumbalis, Via Facebook
2020
Mit Aktionskunst hat dieses Denunziationsportal nichts zu tun. Es ist die reinste Verleumdung. Das Sachsen-Bashing und die Gesinnungsschnüffelei haben hier einen traurigen Höhepunkt gefunden.
Sebastian Wippel (AFD), Mitglied des sächsischen Landtags
2018
Dass der Berliner Innensenator und die Kulturstaatsministerin nicht den Unterschied zwischen Kriminalität und politischer Kunst kennen, ist nicht nur eine Lächerlichkeit, sondern zwingt einen geradezu zu sagen: Willkommen in der DDR! Wann hat es so etwas das letzte Mal gegeben, dass ein Innensenator einer Theaterdirektorin droht? Wie nennen wir solche Systeme, in denen das geschieht?
Mely Kiyak, Autorin
2014
Die Konzerneigentümer sind der Meinung, dass sie hierfür auch nicht die Verantwortung tragen. Sie sind der Meinung: Es ist das wirtschaftliche System, das die Manager ihrer Aktiengesellschaft zwingt, im Sinne der Kapitalvermehrung zu agieren, und wenn nicht wir dies tun, tun es die anderen, also haben wir keine Schuld, denn es würde ja sowieso passieren. Diese Logik wird von euch demaskiert.
Vorsitzender der Deutschen Friedensgesellschaft
2012
Die „Entköppelung“ war eine sehr dumme Theateraktion. Plump, pennälerhaft und primitiv.
Der Bund
2016
Auch die Kunstfreiheit deckt solch eine „Prangerwirkung“ nicht ab. Unter anderem, weil man hier sehr tief in die Persönlichkeitsrechte eingreift. Und zwar tiefer als notwendig. Zudem sind Fahndungsaufrufe Sache des Staates.
MDR Sachsen
2018