Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Sucht nach uns
2019
25.000 Euro Belohnung
2012
Wo sind unsere Waffen?
2020
Flüchtlinge fressen
2016
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Sucht nach uns
2019
Sarkophag Oberndorf
2012
Erster Europäischer Mauerfall
2014
75 Jahre weiße Rose
2017
Flüchtlinge fressen
2016
75 Jahre weiße Rose
2017
Die Toten kommen
2015
Soko Chemnitz
2018
Erster Europäischer Mauerfall
2014
25.000 Euro Belohnung
2012
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Wo sind unsere Waffen?
2020
Erster Europäischer Mauerfall
2014
75 Jahre weiße Rose
2017
Flüchtlinge fressen
2016
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Flüchtlinge fressen
2016
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Die Re-Formation der Geschichte
2009
Sucht nach uns
2019
Wo sind unsere Waffen?
2020
Schweiz entköppeln
2016
Flüchtlinge fressen
2016
Die Zeitkapsel-Versuche
2009
Die Säulen der Schande
2010
75 Jahre weiße Rose
2017
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Flüchtlinge fressen
2016
Flüchtlinge fressen
2016
Schweiz entköppeln
2016
Schuld – Die Barbarei Europas
2011
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
CDU Bayern
2016
Flüchtlinge fressen
2016
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Erster Europäischer Mauerfall
2014
25.000 Euro Belohnung
2012
Sucht nach uns
2019
Flüchtlinge fressen
2016
Die Toten kommen
2015
CDU Bayern
2016
Die Chronik des 21. Jahrhunderts
2009
Flüchtlinge fressen
2016
Die Toten kommen
2015
Flüchtlinge fressen
2016
Schweiz entköppeln
2016
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Erster Europäischer Mauerfall
2014
75 Jahre weiße Rose
2017
Die Säulen der Schande
2010
Die Re-Formation der Geschichte
2009
Soko Chemnitz
2018
Soko Chemnitz
2018
75 Jahre weiße Rose
2017
75 Jahre weiße Rose
2017
Erster Europäischer Mauerfall
2014
75 Jahre weiße Rose
2017
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Sucht nach uns
2019
Sucht nach uns
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Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Soko Chemnitz
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Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Die Säulen der Schande
2010
Die Toten kommen
2015
Flüchtlinge fressen
2016
Die Toten kommen
2015
75 Jahre weiße Rose
2017
Sucht nach uns
2019
2099
2015
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Schweiz entköppeln
2016
Soko Chemnitz
2018
Soko Chemnitz
2018
Sucht nach uns
2019
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Wo sind unsere Waffen?
2020
Schweiz entköppeln
2016
Die Toten kommen
2015
Flüchtlinge fressen
2016
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
2099
2015
Sucht nach uns
2019
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Die Toten kommen
2015
Weshalb wir das ZPS als kriminell bezeichnen: Nötigung von Höcke, Nötigung der Familie, Hausfriedensbruch, Bildung einer kriminellen Vereinigung, Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches und Briefgeheimnisses, Nachstellung.
AfD Thüringen
2017
Menschliche Überreste findet man heute noch überall. Unser „etablierter Erinnerungsbetrieb“ mit seinen pompösen Gedenkstätten und Kranzabwurfstellen und Busparkplätzen dient dazu, uns diese Toten vom Leib zu halten. Aber die Toten sind alle noch da. Offenbar sind es Tote zweiter Klasse. Der Verein für Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat 85.000 Mitglieder und pflegt die Gräber von über 2,7 Millionen gefallenen Soldaten beider Weltkriege auf 832 Friedhöfen in 46 Ländern.
Deutschlandfunk
2019
Die Konzerneigentümer sind der Meinung, dass sie hierfür auch nicht die Verantwortung tragen. Sie sind der Meinung: Es ist das wirtschaftliche System, das die Manager ihrer Aktiengesellschaft zwingt, im Sinne der Kapitalvermehrung zu agieren, und wenn nicht wir dies tun, tun es die anderen, also haben wir keine Schuld, denn es würde ja sowieso passieren. Diese Logik wird von euch demaskiert.
Vorsitzender der Deutschen Friedensgesellschaft
2012
Jetzt soll es die 62 Kilo verschwundenen Sprengstoff gar nicht gegeben haben. Blöd nur, dass 2 Kilo davon schon aufgetaucht sind.
Andy Dufresne, via Twitter
2020
Die Drastik der Mittel ließ keinen Zweifel: alles „nur“ Kunst. Und doch lancierte das ZPS die Frage nach der Universalität der Menschenrechte mit einer erfrischenden Naivität, wie sie sich Mandatsträger selten erlauben.
Neues Deutschland
2016
Eine großartige Aktion!
ZDF aspekte
2014
Mir wäre eine schwarz-blaue Regierung tausend Mal lieber, als ein Ruch, der sich der Asche meiner Vorfahren „annimmt“.
Stefan Joel Holfert, via facebook
2019
Rührt den Beton schonmal an! Großartig!
renko.recke, via indiegogo
2012
Inzwischen haben wir Künstler, die kaum künstlerische Anmutung besitzen, vielmehr wie Attac- oder Greenpeace-Aktivisten vorgehen. Das muss man nicht feiern. Man kann es, wenn man romantisch veranlagt ist, bedauern. Aber man muss es aushalten. Dass Kunst überzieht. Und gar nicht mehr aussieht wie Kunst.
Der Tagesspiegel
2014
Diese Aktion ist so gelungen, weil sie den Raum der Kunst radikal erweiterte und die Diskussion über das Gedenken selbst zu einem Kunstwerk machte, das man nach den Regeln der Kritik beschreiben konnte – eine Sprache also, die sich dem Raum der Politik entzieht.
Der Spiegel
2017
Die Performance war mir nicht radikal genug. Sie hat niemandem wirklich wehgetan. Wie auch? War ja klar, dass da kein Mensch wirklich gefressen werden würde.
Andreas Hergeth, taz
2016
Ich finde das katastrophal. Das ist kein verantwortungsvoller Umgang mit Jugendlichen!
Richard Quaas, CSU
2017
Danke, Herr Ruch! Ihre Art von Kunst und Ihr Humanismusgedanke lassen Hoffnung in mir aufleben.
Jan Batzner, Schüler
2015
BÜRGERWEHR!!! BÜRGERWEHR!!! BÜRGERWEHR!!! BÜRGERWEHR!!! BÜRGERWEHR!!! BÜRGERWEHR!!! BÜRGERWEHR!!! BÜRGERWEHR!!! BÜRGERWEHR!!! BÜRGERWEHR!!! BÜRGERWEHR!!! BÜRGERWEHR!!!
Trodat W., via Facebook
2018
Die Aktion dieser Schwarzen macht mir Angst vor noch mehr Asylanten! Gut, dass meine Angehörigen anonym beerdigt sind, da können die Schwarzen nicht unsere Grabkreuze stehlen!
Bernd Kunze, via Facebook
2014
Vermutlich hat die Aktion des Zentrums für Politische Schönheit nur ein paar tausend Euro und viele hundert Arbeitsstunden gekostet: Der Effekt ist der einer Millionenkampagne. Chapeau!
Metronaut
2012
Früher hätte ich euch mit der Schlinge weggefangen.
Bornhagener Schlingenwilli, gegenüber Journalisten
2017
Die #Bundeswehr kann nicht auf ihre Waffen aufpassen und macht ein Gewinnspiel draus? Aufatmen. Es IST Satire. Jedenfalls das Gewinnspiel.
Nike Leonhard, Via TwitTer
2020
German news site “Der Spiegel” published an article pointing to the fact that at least $1.5 million will be spent on decorating their former course of the Berlin Wall with illuminated ballons Nov. 9, while refugees continue to languish in the margins due to a lack of funding and political willingness.
THE WASHINGTON POST
2014
Ich glaube, dass die deutsche Diplomatie die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. Aber das ist wiederum nicht das Problem des ZPS.
Elke Buhr, MONOPOL MAGAZIN
2017
Rechnet noch jemand damit, dass Präsident Gauck ein Machtwort gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesrepublik spricht, im Namen der Menschlichkeit? Eher nicht. Sein Porträt hängt zu Recht im Tigerkäfig.
taz
2016
Flüchtlings-Fake blamiert Familienministerin.
BUNTE
2014
Das Innenministerium teilt mit, dass es sich bei der Aktion um eine „geschmacklose Inszenierung auf dem Rücken von Schutzbedürftigen“ handele. Das finde ich auch. Mit welchem Recht behauptet der Innenminister, dass 70% der Flüchtlinge unter 40 Jahren vor einer Abschiebung als krank und nicht transportfähig erklärt werden? Diese Zahl ist, so hat sich herausgestellt, erstunken und erlogen. Oder anders formuliert: eine geschmacklose Inszenierung auf dem Rücken von Schutzbedürftigen.
Mely Kiyak, Autorin
2016
Das ZPS kann eine Sache gut: mit Nazi-Keulen werfen. Das Problem: Sie verharmlosen die Verbrechen von Hitler-Deutschland dadurch. Wissentlich. Vorsätzlich.
AfD Thüringen
2017
Aktivisten besetzten heute Morgen 45 Minuten die Reichstagstreppe!
104.6 RTL
2009
Ich weiß nur Folgendes: Die Nazis haben den Menschen in den Lagern gesagt, dass die Welt niemals mitbekommen wird, was mit ihnen passiert. Deshalb wurden diese Menschen erst zu Asche. Mein Großvater hat nie über den Holocaust gesprochen, aber es war ihm trotzdem wichtig, ein Testament in Yad Vashem zu hinterlassen und ihre Geschichten vor der Vergessenheit zu retten. Es ist einfach, Instrumentalisierung vorzuwerfen. Natürlich instrumentalisierst du die Geschichten der Opfer, damit sie nicht aussterben.
Shahak Shapira, Comedian
2019
Man kann von so einer Aktion halten, was man will, aber an einem Spielplatz geht so etwas gar nicht.
Schwarzwälder Bote
2020
Die „Entköppelung“ war eine sehr dumme Theateraktion. Plump, pennälerhaft und primitiv.
Der Bund
2016
Eine ästhetische Schocktherapie.
mdr
2016
Eine Gruppe Passanten, so Ruch, sei ihm und seiner Kollegin beigesprungen und habe mit den Polizisten zu diskutieren versucht, deren Schulbildung sie für einen derartigen Einsatz offenbar nicht ausreichend gewappnet habe.
Telepolis
2009
Aufgrund des Desinteresses, der Respektlosigkeit und des Egoismus, ja sogar Verantwortungslosigkeit, Menschenrechtsverletzungen gegenüber bosnischen Staatsbürgern zuzulassen, bedarf es einer spektakulären Aktion, die auf dieses Problem aufmerksam macht. Einerseits finde ich das Projekt insoweit gut, andererseits bin ich traurig, dass es solch einer Handlung heute noch bedarf.
Christian Schwarz-Schilling, CDU
2010
Wie erwartet, legitimieren die verschiedensten Reaktionen in DE und Türkei eure gewagte Aktion. Und zwar zu 100 %.
Georg Hollinetz, Via Facebook
2017
Es liest sich wie ein modernes Märchen: Die Republik Österreich errichtet eine gewaltige Brücke von Nordafrika nach Europa, um das sinnlose Sterben im Mittelmeer zu beenden.
rbb
2015
Mit „Flüchtlinge fressen“ piekst das Künstlerkollektiv „Zentrum für Politische Schönheit“ derzeit Berlin ins Gewissen: Sie lässt Tiger im Zentrum rumspazieren, spannt den Bundestag ein und blamiert den Senat.
ZDF heute
2016
Dies ist das Schlimmste an der ganzen Geschichte, der Missbrauch der armen Tiere!
Frank B., Via E-Mail
2016
Nervt: Kritik an #schweizentkoeppeln wieder mal so denkfaul & dünnlippig, dass man quasi genötigt wird, @politicalbeauty zu verteidigen.
@Kellerflo, via Twitter
2016
Nun ist die Aufregung groß, der Film verbreitet sich schnell im Netz. Durch ihre Androhung strafrechtlicher Konsequenzen hat die Deutsche Bank den eigenen Imageschaden also wahrscheinlich eher vergrößert als eingegrenzt.
Jetzt.de
2011
Ein Jahrhundertwerk der Humanität.
Humanistischer Pressedienst
2015
Es geht euch nicht um Menschen, es geht euch um Selbstdarstellung. Eure Kunst zeigt nur euren Egoismus. Die Antwort in alter Zeit wäre gewesen, selbst in „Sack und Asche“ Buße zu tun – ihr lasst euch dagegen beweihräuchern auf dem Altar moderner Gedankenflachheit.
Thomas Günzel, via Internet
2009
Das Zentrum für Politische Schönheit ist keine Künstlergruppe. Sie ist eine kriminelle Vereinigung. Ja, sie ist eine terroristische Vereinigung.
Björn Höcke, afD
2017
Das Einzige, was @politicalbeauty aus der #CDUBayern-Aktion heute gelernt haben sollte: Das Schild war zu klein und hätte größer gekonnt. Sonst war doch alles top. Staatsschutz ist beim NSU auch immer sehr passiv gewesen, auch heute noch. Wieso jetzt so aggro?
@garafat87, via Twitter
2016
Erst kommt das Fressen, dann die Moral, wusste schon Bertolt Brecht. Aber ob er sich das so vorgestellt hat?
Berliner Morgenpost
2016
Wir werden nicht umhin können, die Fiktion anzunehmen und uns zu fragen, warum denn eigentlich nicht? Das ZPS nimmt eine Erkenntnis bitter ernst: Was einmal in die mediale Wirklichkeit gesetzt ist, verschwindet nicht mehr so schnell aus ihr.
Der Standard
2015
Daher erstaunt es nicht, dass es den bulgarischen Innenminister in die Bredouille bringt, wenn ausgerechnet deutsche EU-BürgerInnen gegen den Grenzzaun vorgehen. Die kann man nicht einfach wegsperren und hungern lassen. Die haben ja eine Lobby – und vor allem den richtigen Pass.
taz
2014
Was die Aktion bewirkt, ist ein Beitrag zur Selbstaufklärung dieses Landes. Die Aktion behauptet nicht, dass es einfache Lösungen gäbe. Aber sie macht einen nicht gelösten Konflikt sichtbar zwischen moralischen Ansprüchen und demokratisch gewollter Realpolitik, die den massenhaften Tod von Menschen in Kauf nimmt.
Peter Laudenbach, tip Berlin
2014
Sicher ist: Seit Christoph Schlingensief hat Kunst aus Deutschland nicht mehr so brutal wehgetan und das an den richtigen Stellen.
fm4
2015
Kunst ist keine Geschmacksfrage! Zynisch wirkt, dass die EU auch auf deutsches Betreiben den Einsatz zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer soeben reduziert hat.
Peter von Becker, VIA Der Tagesspiegel
2014
„Die Entscheidung darüber, wohin deutsche Wehrtechnik exportiert wird, liegt ganz allein bei der Bundesregierung“, sagte der Sprecher. Damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen.
VIC, via taz
2012
Die Initiatorin des monumentalen Stelenfelds, Lea Rosh, hält die Aktion des ZPS für „tiefer, als unser Holocaust-Mahnmal es ist.“ Sie sei „bewegt und angefasst“ von der Idee und ihrer Ausführung: „Es ist unglaublich.“
Der Spiegel
2019
Einen Moment stellt man sich vor, wie sie alle kommen würden und gaffen, wenn es wirklich blutig würde. Vielleicht ergreift uns das Spektakel ja viel mehr, als das Schicksal der Flüchtlinge weit weg in Syrien es vermag. Aber vielleicht ist auch diese entlarvende Vorstellung Teil der Inszenierung.
Berliner Zeitung
2016
Diese Menschen flüchten nicht aus Lust und Laune. Sie suchen das Leben. Ihnen wurde das Leben verweigert. Ich appelliere an alle Politiker: Das sind Menschen, die unsere Hilfe gebraucht haben und jetzt unsere Hilfe brauchen. Wir müssen es verhindern. Wir werden auch versinken. Die Toten sind im Meer versunken. Aber wir versinken in Ungerechtigkeit, in Krieg, in Hass, in Rassismus und Diskriminierung. Wie können wir uns alle gemeinsam retten?
Abdallah Hajjir, Imam
2015
Es war sicher ein hartes Ziel, euer tollkühnes, politisch korrektes Projekt in die Tat umzusetzen. Bin auf die Erklärung gespannt, wie Martin Schulz vor der Bundestagswahl auf das Ergebnis.
William Nimoy, via Facebook
2016
Für das Zentrum für Politische Schönheit war die falsche Pressemitteilung nicht die erste gelungene Aktion. Auch für die [Deutsche Presseagentur] ist es nicht das erste Mal, dass sie auf eine Fälschung hineinfällt.
Meedia.de
2009
Wer sich Kampagnen wie „Flüchtlinge fressen“ ausdenkt, der hat sich von der Verrohung der Flüchtlingspolitik anstecken lassen.
Christian Jakob, taz
2016
Die Reichstagswiese am Tag danach sieht aus, als hätten sich Maulwürfe und Freizeitkicker gemeinsam ausgetobt. Rund 100 kleine, mittlere und große Löcher samt Erdaushub sprenkeln das Grün dunkelbraun. An einer Ecke stapeln sich Holzkreuze, Schilder mit Aufschriften, ein Grabstein aus Pappmaché mit der Aufschrift „borders kill“, Grenzen töten, aber auch irgendwelcher Müll.
Berliner Zeitung
2015
Ein Touch von Weltuntergang liegt über allem. Am Tigerkäfig läuft der Countdown. So entsteht ein Szenario der Dringlichkeit, das kein Argument, kein Zögern, keinen Widerspruch zulässt. Und das suggeriert, man stehe an einem historischen Scheideweg und müsse wählen. Eine rhetorische Taktik, die übrigens auch der „Islamische Staat“ gern benutzt. Der aggressive Humanismus der Aktionskünstler zeigt hier seine totalitäre Seite.
Süddeutsche Zeitung
2016
Die Initianten der Kunstaktion geben sich derweil betont gelassen. Es sei das Grundanliegen, Roger Köppel „endlich ernst zu nehmen“. Die Aktion sei kein Angriff auf Köppel, im Gegenteil. „Wir halten ihn für eine zutiefst schützenswerte Person“, die vom Geist Julius Streichers befreit werden müsse.
Neue Zürcher Zeitung
2016
Ziemlicher Wahnsinn und höchst brisant. Gegen eine Künstlergruppe ist dieser Paragraf (§ 129 StGB) überhaupt noch nie in Stellung gebracht worden!
Hartmut Wächtler, Süddeutsche Zeitung
2017
Im Moment hat die Politik allerdings Mühe, mit der Kunst Schritt zu halten und allein das Thema des Stückes zu verstehen.
Der Tagesspiegel
2014
Bis zur letzten Eskalationsstufe durchkomponiert.
Klas Libuda, RHEINISCHE POST
2017
Die Aktion hat schon das wichtigste Ziel erreicht: über das Ritual der jährlichen Trauerfeier in Srebrenica hinaus die Öffentlichkeit in Bezug auf das Massaker zu sensibilisieren.
TAZ
2010
Die „Re-Formation“ der Geschichte, das war Ruchs Gedanke dahinter – poetisch und symboltriefend. Das ZPS spielt mit der Ideengeschichte und kodiert politische Orte um.
Berliner Zeitung
2009
In Chemnitz hat ein „Laden“ eröffnet, welcher dadrauf abzielt, Demonstrationsteilnehmer zu denunzieren und diese möglichst arbeitslos zu machen. Dies können wir nicht dulden! Wer sein Gesicht unter der Adresse „soko-chemnitz.de“ findet, sollte unsere Seite heute im Auge behalten, wir sind grade dabei, alle rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen und werden dann die weiteren Schritte hier mitteilen.
Bürgerbewegung PRO CHEMNITZ
2018
Die Stasi macht jetzt auf Kunst!
Marc Jongen (AfD), Kulturpolitischer Sprecher
2018
Wir rufen euch auf: Seid keine willenlose Herde von Mitläufern, die zulässt, dass Nachbarn eingesperrt oder getötet werden. Verteidigt die Demokratie. Bekämpft den Rassismus. Stürzt die Diktatur!
Auszug aus dem Gewinner-Flugblatt (In Anlehnung an die Weiße Rose)
2017
Die Aktivisten haben einen wunden Punkt getroffen. Sie ließen Flugblätter auf den Gezi-Park los, ohne dass ein einziger Mensch gefährdet wurde – in einem Land, in dem ein totalitäres Regime Tausende von Menschen entmündigt und einsperrt. Auf den Kunstfestivals haben wir lange nicht mehr so eine raffinierte Aktion erlebt.
Die Welt
2017
Unfassbar, dass mitten im Regierungsviertel eine Gedenkstätte abtransportiert wird und niemand es merkt!
Robert-Havemann-Gesellschaft
2014
In diesen Zeiten des Merkeltums, des Phlegmas, der scheinbaren Einigkeit und des gedankenleeren Konsens, haben sich viele wieder angewöhnt, diese Skandale wegzuschieben und denen, die sich nicht damit abfinden wollen, das scheinbar schlimmste Schimpfwort dieser Tage an den Kopf zu werfen: Moral.
Der Spiegel
2017
More than anything, the organisers of the humanitarian bridge hope that the projects can lead by example, pushing other institutions and organisations to act.
Al Jazeera
2015
Ich finde die Aktion absolut zu verachten! In der wahnsinnigen Aufgabe des Mauerfalls haben wir Deutsche über ein totalitäres System diskutiert, das bei uns stattgefunden hat. Das in einen Zusammenhang zu setzen, finde ich eine schlimme Aktion.
Andreas Scheuer, CSU
2014
Haben Sie Kinder? Haben Sie Eltern? Wünschen Sie diesen Menschen einen ähnlich furchtbaren Tod? Möchten Sie, dass die Überreste dieser Verwandten im Dienste irgendwelcher politischen Aktionen öffentlich zur Schau gestellt werden? Sind Sie überhaupt fühlende Menschen? Ich bezweifle es.
Andreas K., via E-Mail
2019
Ich war mir nicht einmal bewusst, dass es Asche von den Millionen Opfern gibt, die in der Landschaft herumliegt, zu Baumaterial gemacht – und nicht einmal gewürdigt wird. Die Opfer der Nazis werden bis heute nicht gewürdigt – das ist unfassbar. Das ist der eigentliche Skandal.
Wahida Azhari, via facebook
2019
Ich muss gestehen, dass ich mit der Situation von Srebrenica nicht allzu gut vertraut war. Und damit bin ich sicherlich nicht alleine, doch gerade dieser Film zeigt, wie wichtig es doch ist, zu wissen, was hier passierte. Wie einfach sich eine solche Situation doch wiederholen könnte. Gerade darauf sollte man doch Aufmerksamkeit ziehen.
Kilian, via Amazon
2009
Warum schaffen die dafür existierenden, dafür bezahlten Dienststellen es nicht, vorzugehen gegen rechtsradikale Straftäter, die nicht nur mit ihrer Gesinnung, sondern auch mit ihren Taten prahlen? Das Zentrum für Politische Schönheit stelle die von ihnen abgebildeten Menschen an den Pranger, heißt es. Das stimmt, und das stimmt nicht. Wer in den sozialen Medien mit seinem Rechtsradikalismus prahlt, hat sich erst einmal selbst an den Pranger gestellt.
Berliner Zeitung
2018
Die Idee ist utopisch. Doch sie enthält einen Kern, der nachdenklich macht.
Mitteldeutsche Zeitung
2015
Die AfD ist groß geworden durch Tabubrüche, mit ihren ständigen Grenzüberschreitungen hat sie die Grenzen des Sagbaren immer weiter verschoben. Das ZPS antwortet mit einer weiteren Grenzüberschreitung. Wo soll das hinführen? In eine Spirale aus immer neuen, immer krasseren Überschreitungen? Was steht dann am Ende? Der Bürgerkrieg?
Jana Simon, DIE ZEIT
2017
Der Staatsschutz hatte uns übrigens gebeten, beim Wiederanbringen Schrauben zu benutzen, die nicht jeder abkriegt. Die denken da präventiv. Eine Ausnahme wäre natürlich, wenn der „Europäische Mauerfall“ zum Theatertreffen eingeladen wird. Dann müssen die Kreuze noch mal weg, das ist klar.
Philipp Ruch, via Theater der Zeit
2014
Diese Aktion setzt Mut und Fantasie gegen Unmenschlichkeit und bürokratische Fantasielosigkeit. Sie verbindet das Gedenken an die Berliner Mauer mit der aktuellen Realität von verzweifelten Flüchtlingen, die sich gegen die Barrikaden und Stacheldrahtzäune werfen. „Der Mensch war um diese Zeit nichts mehr, ein gültiger Pass alles.“ Diese Beschreibung von Flüchtlingsschicksal ist aktueller denn je in einem Europa, das sich gegen Flüchtlinge abschottet und den Tod von Menschen auf der Flucht billigend in Kauf nimmt.
Erich Maria Remarque Gesellschaft
2014
German activist Philipp Ruch’s monument to Srebrenica is a huge jumble of worn shoes.
Al Jazeera
2010
Die radikalste Deutung der „Antigone“ des Sophokles, die seit Langem zu sehen war.
Der Tagesspiegel
2015
Die Arena ist nur die spektakuläre Kulisse des Projekts. Ob es danach zur Katastrophe kommt oder zur Katharsis, entscheidet sich dort. „Wir proben beides, Utopie und Dystopie“, sagte André Leipold vom ZPS auf einer im Theater einberufenen „Bundeserpressungskonferenz“.
DIE ZEIT
2016
Der Marsch der Entschlossenen markiert den künstlerischen Quantensprung des [ZPS]: Plötzlich fiel der Zaun. Und 5.000 Menschen drehten sich fast gleichzeitig in einer weichen Bewegung und nahmen die Reichstagswiese in Besitz. Der Zaun, den man in Bulgarien nicht durchschneiden konnte, er fiel in Berlin. Die Gräber konfrontierten nicht mehr das Kanzleramt, sondern den Bundestag als den Ort, an dem eine neue Flüchtlingspolitik erdacht und entschieden werden muss.
Christian Römer, Heinrich-Böll-Stiftung
2015
Danke! Eine großartige Sache, gibt mir ein Stück Glauben an die Menschlichkeit zurück!
Martin Kraft, via Facebook
2017
Eine Diskussion ist jedenfalls besser als ein Vakuum. Empörung ist billig, Auseinandersetzung kostet etwas mehr. Also legt los.
Deborah Feldman, Autorin
2019
Super. Typisch stalinistischer linker Murks, alle Andersdenkenden werden interniert oder direkt ermordet. Und dann bezeichnet ihr euch noch als Weltretter mit dem dummen Spruch: „Wer, wenn nicht wir“.
Franz Stradal, via Internet
2015
Durch die glückliche Verbindung von Agitationstechniken, Medienkompetenz und Idealismus und die generalstabsmäßige Planung wird das ZPS immer mehr zum experimentellen Gestalter möglicher – wünschenswerter – politischer Zukünfte. Damit veranschaulicht es, was Kunst im besten Fall leisten kann: einen Möglichkeitsraum eröffnen, der uns im trüben (politischen) Alltag als ideeller Fluchtpunkt dient.
Der Standard
2015
Fort aus Zürich! Ohne jeden Lohn!
SchweizerZeit
2016
Das ist ein schwerwiegender Anschlag auf unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und damit nach meiner Überzeugung eine Angelegenheit, die durch den #Verfassungsschutz geprüft werden muss! #AfD #PoliticalBeauty
Jörg Meuthen (AfD), Via Twitter
2018
Der trojanische Hase … Ihr musstet noch nicht mal ins Innere steigen. Was 1 cooler Move, vong Lässigkeit her.
Lars B., via Facebook
2018
Erst dieses unspezifische Braun, das dann zur großen Bedrückung wird, zur Masse, in der man plötzlich wirklich noch Knochen ausmacht, die man gerade eben nicht gesehen hatte. Oder nicht sehen wollte.
Süddeutsche Zeitung
2019
Schäbiger Angriff mit übelsten Stasi-Methoden.
Peter Laudenbach, zitty
2017
Heeee, @politicalbeauty, ich weiß, wo unsere deutschen Waffen sind – in Türkei & Ungarn z.B. Aber eingesetzt werden sie weltweit … ZwinkerSmiley!
Martin Sonneborn, Die Partei
2020
Es ist wohlfeil geworden, sich über die „Entköppelung“ am Theater Neumarkt zu empören. Verärgerung über die unsägliche Aktion gehört zum guten Ton. Aus der Politik ertönt der Ruf, dem Theater die Subventionen zu streichen. Und dem schlossen sich auch Kulturschaffende an. Sein Stück sei auf der Neumarkt-Bühne abgebrochen worden. Es laufe aber nach wie vor. In der Öffentlichkeit, in den Medien, in der Politik – und alle machten mit.
Neue Zürcher Zeitung
2016
Pervers, unmenschlich, populistisch, arrogant, dreist. Realität kennt man in euren abgehobenen Kreisen wahrlich nicht.
Sören Schwarzer, Ja Sachsen
2015
Letztlich gibt es nur einen Grund dafür, dass wir die Flüchtlinge in Flugzeuge steigen lassen müssen: Wir würden ebenfalls in ein Flugzeug steigen wollen, wenn wir in ihrer Situation wären. Zynismus, also Menschenverachtung, beginnt dort, wo wir anderen nicht zugestehen, was wir für uns selbst in Anspruch nehmen.
tell
2016
Vor dem Zweiten Weltkrieg hat die britische Regierung knapp 10.000 jüdische Kinder aus Deutschland aufgenommen. Das ist die Vorbildfunktion für das ZPS. Denn wenn das damals möglich war, sollte es heute erst recht machbar sein. Das Problembewusstsein dafür ist bei den Leuten da, jetzt muss die Politik reagieren.
Bayerischer Rundfunk
2014
„2099“ ist keine dieser Theateraufführungen, die sich damit begnügt, Fragen zu stellen. Hier werden Antworten gegeben, an denen man sich reiben kann.
Deutschlandfunk
2015
Störung der Lebendigenruhe. Insofern gelungene Kunst.
Friedemann Rothfuchs, via facebook
2019
Es wirkt provozierend, wenn das moralische System beim Wort genommen wird. Das Gedenken des Holocausts werde durch die politische Teilnahmslosigkeit angesichts des Sterbens der syrischen Bevölkerung annulliert.
Berliner Zeitung
2014
442 v. u. Z. wurde in Athen ein Theaterstück aufgeführt. Dessen Heldin war eine junge Frau, die sich dem Befehl widersetzte, Polyneikes dürfe nicht beerdigt werden. Es gibt darin einen Dialog zweier Frauen. Die eine sagt, sie teile zwar das Entsetzen angesichts der Anordnung, aber sie könne sich nicht dagegen entschließen. Antigone antwortet ihr: „Ich aber gehe, ein Grab aufzuwerfen.“ Sie tut Unrecht, um das Rechte zu tun. Unsere Hoffnung ist, dass wir auf die Toten hören, da wir ihre Schreie überhörten.
Berliner Zeitung
2015