CDU Bayern
2016
Die Chronik des 21. Jahrhunderts
2009
Die Säulen der Schande
2010
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Sucht nach uns
2019
25.000 Euro Belohnung
2012
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Schweiz entköppeln
2016
25.000 Euro Belohnung
2012
Sucht nach uns
2019
Die Säulen der Schande
2010
Sarkophag Oberndorf
2012
75 Jahre weiße Rose
2017
Flüchtlinge fressen
2016
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Die Zeitkapsel-Versuche
2009
Soko Chemnitz
2018
Die Toten kommen
2015
2099
2015
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Sucht nach uns
2019
Die Re-Formation der Geschichte
2009
Flüchtlinge fressen
2016
Wo sind unsere Waffen?
2020
Die Säulen der Schande
2010
25.000 Euro Belohnung
2012
Wo sind unsere Waffen?
2020
75 Jahre weiße Rose
2017
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Schweiz entköppeln
2016
75 Jahre weiße Rose
2017
Die Toten kommen
2015
Sucht nach uns
2019
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Soko Chemnitz
2018
Die Toten kommen
2015
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Die Toten kommen
2015
Die Chronik des 21. Jahrhunderts
2009
Sucht nach uns
2019
Sucht nach uns
2019
75 Jahre weiße Rose
2017
75 Jahre weiße Rose
2017
Soko Chemnitz
2018
CDU Bayern
2016
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Schuld – Die Barbarei Europas
2011
Sucht nach uns
2019
Flüchtlinge fressen
2016
Sucht nach uns
2019
CDU Bayern
2016
Flüchtlinge fressen
2016
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Flüchtlinge fressen
2016
Flüchtlinge fressen
2016
Soko Chemnitz
2018
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Soko Chemnitz
2018
Schweiz entköppeln
2016
Die Zeitkapsel-Versuche
2009
Die Säulen der Schande
2010
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Sucht nach uns
2019
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
75 Jahre weiße Rose
2017
Soko Chemnitz
2018
Soko Chemnitz
2018
Schweiz entköppeln
2016
Die Zeitkapsel-Versuche
2009
Sarkophag Oberndorf
2012
2099
2015
Die Toten kommen
2015
75 Jahre weiße Rose
2017
Flüchtlinge fressen
2016
Flüchtlinge fressen
2016
Schweiz entköppeln
2016
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Die Toten kommen
2015
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Flüchtlinge fressen
2016
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Schweiz entköppeln
2016
Flüchtlinge fressen
2016
Schweiz entköppeln
2016
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Soko Chemnitz
2018
Schuld – Die Barbarei Europas
2011
75 Jahre weiße Rose
2017
Flüchtlinge fressen
2016
Sucht nach uns
2019
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Soko Chemnitz
2018
Soko Chemnitz
2018
Die Chronik des 21. Jahrhunderts
2009
2099
2015
Soko Chemnitz
2018
Die Toten kommen
2015
Soko Chemnitz
2018
CDU Bayern
2016
Wie erbärmlich ist es bitte, mit der CDU als Banner gegen Rassismus und Reaktion zu protestieren. So etwas Dämliches, mein Gott …
Franz Rieger, via Internet
2016
Nur weil sie Künstler sind, heißt das nicht, dass sie über dem Gesetz sind. Künstlerische Freiheit hat auch ihre Grenzen. Kann ich jemanden umbringen als Teil eines Kunstwerkes? Nur so als Extrembeispiel? Merkel z.B.? Ganz klar nicht. Gesetze können nicht alles abdecken. Dass wir heutzutage so ein unübersichtliches und kompliziertes Gesetzbuch haben, liegt an solchen Spinnern wie denen, die meinen, sie wissen’s besser als andere. Manchmal hilft es, seinen Verstand zu benutzen.
HDROSpieler123, VIA youtube
2009
Was die meisten schockierte, war die Unfähigkeit der UNO, zu begreifen, wie unmoralisch sie handelte, wenn sie ständig zwischen Mördern und Vergewaltigern und jenen zu vermitteln versuchte, an denen sie sich vergingen.
David Rieff, Publizist
2010
Größenwahn als Kunstprojekt!
taz
2015
Für gefallene Soldaten werden abertausende Euro ausgegeben, um mit Schülern Schlachtfelder zu exhumieren und Grabfelder anzulegen. Passierte sowas mit der Asche der NS-Opfer? Nein.
Stefan, via E-mail
2019
Lieber die paar Menschen an den Pranger, als ein ganzes Volk vor die Panzer.
Julian Fu, via Facebook
2012
Es wirkt provozierend, wenn das moralische System beim Wort genommen wird. Das Gedenken des Holocausts werde durch die politische Teilnahmslosigkeit angesichts des Sterbens der syrischen Bevölkerung annulliert.
Berliner Zeitung
2014
Man muss nichts glauben, um verflucht zu werden. Ach ja, und mein aufrichtiges Beileid zu Ihrem traurigen Atheismus.
Anke Timm, via Facebook
2016
Die Konzerneigentümer sind der Meinung, dass sie hierfür auch nicht die Verantwortung tragen. Sie sind der Meinung: Es ist das wirtschaftliche System, das die Manager ihrer Aktiengesellschaft zwingt, im Sinne der Kapitalvermehrung zu agieren, und wenn nicht wir dies tun, tun es die anderen, also haben wir keine Schuld, denn es würde ja sowieso passieren. Diese Logik wird von euch demaskiert.
Vorsitzender der Deutschen Friedensgesellschaft
2012
LW-Recherchen bestätigen: Der Grabstein von Papens auf dem Wallerfanger Friedhof fehlt tatsächlich. Da, wo die etwa 130 Kilogramm schwere Steinplatte im Boden liegen sollte, klafft eine Lücke, nur die Platte seiner Frau Octavie ist noch zu sehen.
Luxemburger Wort
2019
Hoffen wir darauf, dass die alten, reifen Völker Europas nicht nur die Tage des Ruhmes, sondern auch die Nächte der Schande der eigenen Geschichte im Gedächtnis zu behalten imstande sind.
Bogdan Bogdanovic, Via Internet
2010
Schwachsinn! Hat mal einen Scheißdreck mit Schönheit zu tun.
Zuya Skytera, via Facebook
2012
Es fing als lokale Farce an und endete mit einem Coup in der Türkei.
Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung
2017
Wer sich Kampagnen wie „Flüchtlinge fressen“ ausdenkt, der hat sich von der Verrohung der Flüchtlingspolitik anstecken lassen.
Christian Jakob, taz
2016
Das ZPS wendet Methoden der Nazis an! Die künstlerische Freiheit hört dort auf, wo die Freiheit Anderer beeinträchtigt wird. Diese Grenze ist hier nicht nur erreicht, sie wurde meilenweit überschritten. Wer diesen totalitären und fanatischen Gesinnungsterror als Kunst verharmlost, handelt verantwortungslos. Hier muss der Rechtsstaat mit allen Mitteln einschreiten. Wehret den Anfängen!
Alexander Gauland, afD
2017
Während Ruch und die anderen Aktivisten des Zentrums für Politische Schönheit noch ihre Wünsche durch das Megafon rufen, ist das Licht in Angela Merkels Büro längst gelöscht.
Die Welt
2009
Scheiben einwerfen! Und Bilder raus holen, kann doch nicht so schwer sein.
Uwe M., via Internet
2018
Der Marsch der Entschlossenen markiert den künstlerischen Quantensprung des [ZPS]: Plötzlich fiel der Zaun. Und 5.000 Menschen drehten sich fast gleichzeitig in einer weichen Bewegung und nahmen die Reichstagswiese in Besitz. Der Zaun, den man in Bulgarien nicht durchschneiden konnte, er fiel in Berlin. Die Gräber konfrontierten nicht mehr das Kanzleramt, sondern den Bundestag als den Ort, an dem eine neue Flüchtlingspolitik erdacht und entschieden werden muss.
Christian Römer, Heinrich-Böll-Stiftung
2015
Der Abend ist ein kraftvoller, immer wieder aufwühlender Appell. Und er ist, da sofort vom meinungskonformen Kulturbetrieb eingemeindet, zum Scheitern verurteilt. Tierbabies kamen nicht zu Schaden. Was das ZPS immer wieder grandios beherrscht, ist, die mediale Aufmerksamkeitshysterie aufs Glatteis zu führen.
Deutschlandfunk
2015
Wenn die Medien in der Beschreibung der Wirklichkeit versagen, hilft vielleicht nur noch eine moralische Manipulation der Wirklichkeit, um die Wahrheit zu erzählen.
Der Spiegel
2014
Es ist völlig richtig, die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in einer Zeit dem Vergessen zu entreißen, da in Deutschland wieder Anschläge auf Synagogen verübt werden.
GREGOR GYSI (DIE LINKE), Via BERLINER ZEITUNG
2019
Ein Anschlag auf den Bundestag – mit Thesen!
DER TAGESSPIEGEL
2009
Diese Aktion ist keine Kunst, sie will nicht gefallen und ist nicht gefällig. Es ist bester Agitprop des 21. Jahrhunderts. Grausame Fantasie gegen grausame Realität.
Berliner Zeitung
2016
Erschrecken mit der Wahrheit? Ja stimmt, schämt euch. Nächstes Mal bitte ein paar Einhörner statt Kriegswaffen. Oh Moment … Die Bundeswehr hat keine Einhörner verloren, sondern jede Menge Kriegswaffen?
@not_so_serious, via Twitter
2020
Die Bosnier haben ihre Schuhe gegeben. Nun müssen wir das Geld besorgen, damit das Mahnmal der Schande in Srebrenica Wirklichkeit wird.
3Sat
2010
Das Zentrum für Politische Schönheit ist der Beweis, dass Kunst nicht zwangsläufig immer reiner Selbstzweck oder das Produzieren von Dekorationsartikeln der Büros Vorstandsvorsitzender multinationaler Konzerne sein muss.
Thomas S., Via Internet
2012
Ich bin zu alt für dieses Internet. Das ist ein Witz? Oder echt?
anonym, via Internet
2020
Unruhestifter aus Überzeugung.
Petra Hallmayer, Süddeutsche Zeitung
2017
Kunst ist keine Geschmacksfrage! Zynisch wirkt, dass die EU auch auf deutsches Betreiben den Einsatz zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer soeben reduziert hat.
Peter von Becker, VIA Der Tagesspiegel
2014
Linke Stimmen haben in diesem Diskurs schon lange nichts mehr zu sagen, der einzige große öffentliche Diskurs, der in diesem Land noch stattfindet, besteht aus einem Pingpong der SVP und hyperventilierenden Medien.
Daniel Ryser, Autor
2016
Das Zentrum für Politische Schönheit wollte in München mit Scholl 2017 über den Widerstand in der Gegenwart reflektieren und erntete aggressiven Spott. Warum hat das Feuilleton so ein Problem mit Moral?
Georg Diez, Der Spiegel
2017
Tote Flüchtlinge zum Gegenstand einer Kunstaktion zu machen ist befremdlich und pietätslos.
Volker Beck, Bündnis 90/Die Grünen
2015
Es war kritische Kunst in Perfektion, und deshalb steht es auch nicht mehr. Es war zu gefährlich. Allein der Inhalt der Machtübergabe der Konservativen an die Diktatur ist zu brisant.
Florian T., via Internet
2019
Muss die Kunst Europa retten? Wenn es die Politiker nicht schaffen. Eine blaue Plastikinsel im Mittelmeer wird zum Mahnmal. Und die rot-weiß-rote Fahne Österreichs flattert stolz im Wind. Um was sich Künstler auf einmal kümmern müssen: um Seegang und Windstärken. Um Notrufnummern und um internationales Seerecht. Darf man einfach so eine Plattform ins Mittelmeer stellen? Anscheinend schon, wenn man sie nur mit Positionslichtern versieht.
Tagesschau
2015
Die Aktion gefährdet den Zusammenhalt der Gesellschaft!
Roland Wöller (CDU), Innenminister Sachsen
2018
Bei allem Respekt vor humanitärem Engagement: Mit solchen Aktionen werden Grenzen der Pietät überschritten.
Wolfgang Bosbach, CDU
2015
Wie so oft: Kunst polarisiert. Doch die Aktion hat deutschlandweit Aufmerksamkeit bekommen. Die Öffentlichkeit wartet nun darauf, wie die Politik reagieren wird.
Deutsche Welle
2014
442 v. u. Z. wurde in Athen ein Theaterstück aufgeführt. Dessen Heldin war eine junge Frau, die sich dem Befehl widersetzte, Polyneikes dürfe nicht beerdigt werden. Es gibt darin einen Dialog zweier Frauen. Die eine sagt, sie teile zwar das Entsetzen angesichts der Anordnung, aber sie könne sich nicht dagegen entschließen. Antigone antwortet ihr: „Ich aber gehe, ein Grab aufzuwerfen.“ Sie tut Unrecht, um das Rechte zu tun. Unsere Hoffnung ist, dass wir auf die Toten hören, da wir ihre Schreie überhörten.
Berliner Zeitung
2015
Wie kann denn einer, der sich als moralisierender Künstlerapostel aufspielt, dem Verdacht entzogen werden, dass er dramatische Ereignisse und Themen der Menschheit nur als publizistische Surfbretter für den eigenen Ruhm missbrauchen möchte?
Nils H. Krueger, Via Internet
2009
Die Gedenkstätte zeige die historische Schuld der Deutschen, sich mit den Faschisten eingelassen zu haben. Das dürfe nie wieder geschehen.
RBB24
2019
Der in Berlin zu besichtigende „Bohrkern“ führt uns vor Augen, was wir hätten sehen oder uns hätten denken können. Auschwitz, die systematische Vernichtung, hat Spuren hinterlassen.
Arno Widmann, Frankfurter Rundschau
2019
Danke! Eine großartige Sache, gibt mir ein Stück Glauben an die Menschlichkeit zurück!
Martin Kraft, via Facebook
2017
Großartig. Und ich glaube, dass die Schüler das schon sehr gut einschätzen können.
Carsten Gerloff, SPD
2017
Man kann an Soko Chemnitz studieren, wie das ZPS arbeitet, wie es die Gruppe schafft, jede neue Aktion plötzlich und mit Hochgeschwindigkeit in die deutsche Wirklichkeit krachen zu lassen. Irritierend ist, dass sich Forderung (Menschlichkeit) und Methoden des ZPS diametral gegenüberstehen, nicht nur beim Online-Pranger zu Soko Chemnitz. Eigentlich müsste man deshalb abwarten und seine Meinung erst zum Ende einer Aktion formulieren. Aber das hält kaum jemand aus. Zu krass scheint das Gebotene.
RP Online
2018
Zwei Zentrumsmitarbeiter sind in Haft. Polizei Bayern mauert und gibt keinerlei Informationen raus! Einsatzleiter Schleicher, der sie festgenommen hat, schaut während Aktion gen Himmel zur Hebebühne und sagt zu Kollegen: „Wenn der jetzt runterfällt, ist doch alles gut!“ #cdubayern
@Mutterwurm, via Twitter
2016
Die EU begrüßt die Mühseligen und Beladenen, die über das Meer bei ihr Zuflucht suchen, nicht mit einer Freiheitsstatue, sondern mit Patrouillenbooten der Küstenwache und Auffanglagern für illegale Migranten.
Die Zeit
2015
Nun ist die Aufregung groß, der Film verbreitet sich schnell im Netz. Durch ihre Androhung strafrechtlicher Konsequenzen hat die Deutsche Bank den eigenen Imageschaden also wahrscheinlich eher vergrößert als eingegrenzt.
Jetzt.de
2011
Wir haben zwei Familienangehörige in Mauthausen verloren. Sollte ich jemals von Faschisten getötet werden und dazu noch auf so eine bestialische Weise, möge meine Asche auf die Treppen des Reichstags gestreut werden. Sodass jeder, der ein und aus geht, ein wenig davon in seine Wohnung tragen möge! Ich kann ihren Ärger nachvollziehen, denke aber dennoch, dass diese Aktion [von] meinen Vorfahren aufs Äußerste gebilligt worden wäre.
Richard C. Schneider, via Internet
2019
Die Performance war mir nicht radikal genug. Sie hat niemandem wirklich wehgetan. Wie auch? War ja klar, dass da kein Mensch wirklich gefressen werden würde.
Andreas Hergeth, taz
2016
Selbst aus einer jüdischen Familie kommend, kann ich die Argumente mit der Totenruhe schwer nachvollziehen. Trotzdem finde ich es gut, dass Sie die Säule mit der Asche nun abdecken wollen, aus Rücksicht auf diese Gefühle und vor allem, weil Ihr eigentliches Anliegen von dieser Diskussion überlagert wurde, was sehr schade ist. Wenigstens reden wir jetzt über die Asche der Ermordeten, was bisher im öffentlichen Diskurs ja nicht der Fall war. Das ist die Aufregung schon wert.
Anonym, via E-Mail
2019
Das Einzige, was @politicalbeauty aus der #CDUBayern-Aktion heute gelernt haben sollte: Das Schild war zu klein und hätte größer gekonnt. Sonst war doch alles top. Staatsschutz ist beim NSU auch immer sehr passiv gewesen, auch heute noch. Wieso jetzt so aggro?
@garafat87, via Twitter
2016
Ich habe das als richtig empfunden, dass in dieser blutigen Zeit das Theater nicht in den schönen Schein ausweicht, sondern versucht, Realität aufzugreifen.
Claus Peymann, Intendant des Berliner Ensemble (1999–2017)
2016
Ich kann verstehen, dass jede Möglichkeit genutzt wird, um auf das Leid an den EU-Außengrenzen aufmerksam zu machen.
Jürgen Hannemann, Bruder von Axel Hannemann
2014
Die Story erzählt von Menschen, die im Meer ertrinken, weil sie keine sicheren Verkehrsmittel benutzen dürfen. Nun kommt das ZPS und erklärt sich für nicht einverstanden. Keine zwei Tage später twittert der Innenminister. Die BILD lässt Behördenleiter vom Grünflächenamt verrücktes Zeug erzählen. Und am Donnerstag wird im Bundestag § 63 diskutiert. Ja, es ist Kunst. Kunst, die uns erzählt, wo das eigentliche Theater stattfindet.
Mely Kiyak, Autorin
2016
Das Innenministerium teilt mit, dass es sich bei der Aktion um eine „geschmacklose Inszenierung auf dem Rücken von Schutzbedürftigen“ handele. Das finde ich auch. Mit welchem Recht behauptet der Innenminister, dass 70% der Flüchtlinge unter 40 Jahren vor einer Abschiebung als krank und nicht transportfähig erklärt werden? Diese Zahl ist, so hat sich herausgestellt, erstunken und erlogen. Oder anders formuliert: eine geschmacklose Inszenierung auf dem Rücken von Schutzbedürftigen.
Mely Kiyak, Autorin
2016
Die Aktion ist verletzend durch ihre Arroganz. Zum einen unterstellt sie den Rechten, sie seien einfach dumm und nach allen Regeln der Kunst reingelegt worden. Zum anderen drückt sich darin die Überlegenheit der Hauptstädter aus, die den ostdeutschen Provinztölpeln einen überbraten und aus gelassener Distanz zusehen, wenn die sich anschließend zerfleischen.
Der Freitag
2018
Nicht fehlen darf auch der „Sexappeal“, sprich: der öffentliche Einsatz von jungen, gut aussehenden Frauen. Im Gegensatz zu feministischen Initiativen treten sie jedoch meist angezogen auf.
Die Welt
2014
Alle spielten ihre Rollen im Empörungstheater des Zentrums für Politische Schönheit – und führten so die öffentliche Debatte vor, die wieder einmal auf Autopilot lief.
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
2018
Mit der Wahl Trumps wird die „Entköppelung“ leider niedergetrumpt werden, dass einem Hören und Sehen vergeht!
Alexander Schiwow, via Facebook
2016
Sie wollten dem Bundespräsidenten zu dessen Wahl ein politisches Gemälde mit dem Titel „Der Lichtblick“ überbringen. Als sie das Gedicht „An die Schönheit“ von Ernst Stadler rezitieren, werden sie verhaftet. Das LKA Berlin will „meinungsäußernde Inhalte“ erkannt haben. Politischer Expressionismus par excellence.
Motor FM
2009
Noch heute glauben viele, wenn die Welt nur vom Holocaust gewusst hätte, hätte sie auch etwas dagegen unternommen. Zwei Jahre in Bosnien haben mich eines anderen belehrt. Hätte es Bilder aus Auschwitz in der Weltpresse gegeben, hätte die Welt genauso wenig gehandelt.
David Rieff, Publizist
2010
Ein Mahnmahl gegen die Lebensgefahr und Todesängste syrischer Kinder. Wer das zynisch findet, hat sicher recht. Aber die Wirklichkeit ist zynischer. In der politischen Wirklichkeit wird nicht einmal ein Kind aus hundert gerettet.
MONOPOL MAGAZIN
2014
Menschliche Überreste findet man heute noch überall. Unser „etablierter Erinnerungsbetrieb“ mit seinen pompösen Gedenkstätten und Kranzabwurfstellen und Busparkplätzen dient dazu, uns diese Toten vom Leib zu halten. Aber die Toten sind alle noch da. Offenbar sind es Tote zweiter Klasse. Der Verein für Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat 85.000 Mitglieder und pflegt die Gräber von über 2,7 Millionen gefallenen Soldaten beider Weltkriege auf 832 Friedhöfen in 46 Ländern.
Deutschlandfunk
2019
Mir war bislang nicht bewusst, dass Kunst Menschen schaden darf!
Silvia R., Via Internet
2017
Streiten also kann man ja und soll man ja gern über die Aktionen des ZPS. Aber konstruktiv sollte dieser Streit eben sein, man sollte wenigstens den Versuch machen, die Kunst – und die Ambilvalenz – zu nutzen, um die eigene Gegenwart sichtbar zu machen.
Georg Diez, Der Spiegel
2017
Die linksextreme Gruppe Zentrum für Politische Schönheit ruft dazu auf, Demonstrations-teilnehmer in bester Stasi-Manier zu denunzieren, um deren wirtschaftliche Existenz zu vernichten. Ein Land, in dem so etwas „Kunst“ ist und dessen Medien dies sogar noch positiv und unkritisch berichten, ist krank. Die Strafanzeigen sind richtig und notwendig.
Beatrix von Storch, AFD
2018
Die Aktion ist richtig, weil sie auf das Staatsversagen in und nach Chemnitz aufmerksam macht.
taz
2018
Die Schweizerische Evangelische Allianz brachte einen Gegenvorschlag ein: Sie rief in einer Medienmitteilung vom 18. März alle Christinnen und Christen dazu auf, „segnend einzustehen für alle Beteiligten“. Der Bischofsvikar im Bistum Chur und Exorzist war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Katholisches Medienzentrum
2016
Beim Forum der verlorenen Hoffnungen soll das Volk vor dem Kanzleramt ein imaginäres Bergwerk errichten, in dem unterdrückte oder enttäuschte Sehnsüchte zutage gefördert werden. Also: Politische Hoffnungen aus dem Schrank holen und mitwerken.
Der Tagesspiegel
2009
Wenn der ukrainische Katastrophenreaktor eine Betonhaube brauche, dann auch Heckler & Koch, so die Logik der Aktivisten. Heckler & Koch hat gegenüber der Südwestpresse nicht auf die Aktionsgruppe reagiert. Was nicht daran liegt, dass die Firma schon von einem Betonmantel daran gehindert würde – schließlich kümmert sich eine international aktive Unternehmenskommunikation um ihre Belange.
Südwest presse
2012
Ist man enttäuscht, wenn die vermeintlichen Tiermörder sich gar nicht erst auf den Weg machen? Im Grunde hatte das Zentrum da schon seine Mission erfüllt. Entlarvt war die verlogene Doppelmoral einer bürgerlichen Gesellschaft, die schon die Drohung gegen ein niedliches Tierbaby auf die Barrikaden bringt, aber die ein Massensterben von Menschen in Bürgerkriegsgebieten vergleichsweise kalt lässt.
Westfälischer Anzeiger
2015
Ganz schön harter Tobak. Ihr Hauptziel erreicht das Zentrum für Politische Schönheit wohl schon vor der ersten Beerdigung: eine Diskussion über die Toten an den EU-Außengrenzen.
Bayerischer Rundfunk
2015
Eine riesige und abscheuliche Ablenkung von der eigenen politischen Problematik. Die schicken unsere Kinder in sogenannte „Diktaturen“, um Flugblätter gegen die dortigen Regierungen zu verteilen.
@Mutterwurm, Via Twitter
2017
Dies ist das Schlimmste an der ganzen Geschichte, der Missbrauch der armen Tiere!
Frank B., Via E-Mail
2016
Der grenzenlose Selbstgerechtigkeitswahn der Aktivisten in Sachen „Moral“, wie sie sie verstehen, ist schlicht unerträglich. Und künstlerisch ist der Mehrwert gleich null.
Deutschlandfunk Kultur
2016
Wer zahlt, befiehlt. Von Geschmacksfragen abgesehen, manifestiert sich in der politischen Strafaktion ein gewissermaßen vordemokratisches, feudales Demokratieverständnis.
SRF
2016
Ein respektloser Akt gegenüber dem Gedenken an die Mauertoten.
Monika Grütters (CDU), Kulturstaatsministerin
2014
Dieses Projekt ist aus Sicht der Freiheit von Kunst und Kultur nicht zu beanstanden. Es ist ehrenwert, im Zusammenhang mit dem 9. November auf die heutige Situation von Flüchtlingen aufmerksam zu machen.
KLAUS WOWEREIT (SPD), Regierender BÜRGERMEISTER VON BERLIN (2001–2014)
2014
Das Prinzip dieser Kunst ist das zynische Spiel mit Realität, wobei der Zynismus nicht von der Berliner Künstlergruppe ausgeht, sondern die Menschenverachtung der Behörden und der politischen Entscheidungsträger sowie der wegsehenden Mehrheit spiegelt.
taz
2015
Die wohl außergewöhnlichste „fotografische Position“ auf dem diesjährigen Berliner Kunstsalon präsentiert das ZPS. Außergewöhnlich ist die Position deshalb, weil ihre Protagonisten selber nicht fotografieren, sondern Dritte dazu verleiten, zur Kamera zu greifen: Sie kreieren durch ihre Aktionen derart wirkungsvoll gesetzte Bilder, dass diese von der Presse dankbar aufgegriffen werden und dann als Fotos in Zeitungen und Magazinen ihren Weg in die weite Welt hinaus nehmen.
Extra:f
2009
Einen Moment stellt man sich vor, wie sie alle kommen würden und gaffen, wenn es wirklich blutig würde. Vielleicht ergreift uns das Spektakel ja viel mehr, als das Schicksal der Flüchtlinge weit weg in Syrien es vermag. Aber vielleicht ist auch diese entlarvende Vorstellung Teil der Inszenierung.
Berliner Zeitung
2016
Eine verabscheuungswürdige Tat!
Frank Henkel (CDU), berliner Innensenator (2011–2016)
2014
Eine ausgezeichnete Aktion, welche dazu führt, dass die Wölfe ihre Schafspelze ablegen. Schade, dass so wenig Schweizer von links bis rechts den Sinn der Aktion nicht einmal ansatzweise verstehen (und euch, dem Zentrum für Politische Schönheit, so wunderbar auf den Leim gehen). Gratulation an die Initianten des Entköppelungs-Theaters!
Dani Horowitz, via Facebook
2016
Das Zentrum für Politische Schönheit doppelt mit seinem zirzensischen Zynismus eine zynische Politik, surft auf einer medialen Erregungswelle, verschwindet schließlich in ihren Wirbeln. Für die Sichtbarkeit und Verstehbarkeit der Welt, vielleicht für deren Veränderung, kann sie nichts ausrichten.
Deutschlandfunk
2016
Die „Entköppelung“ war eine sehr dumme Theateraktion. Plump, pennälerhaft und primitiv.
Der Bund
2016
Gezieltes symbolpolitisches Stalking − schrill, anmaßend und direkt!
Berliner Zeitung
2017
Das Schönste an den Aktionen von @politicalbeauty ist die Hilflosigkeit des Publikums: Das ist Satire! Nein, Kunst! Nein, Denunziation! Nazi-Methoden! Nein, Stalinismus! Nein, Genialität! Nein, Aufklärung! Danke für die Möglichkeit, irritiert zu sein! #SokoChemnitz
Florian Schröder, Comedian
2018
Der Pressesprecher der Deutschen Bank hätte vielleicht einmal googeln sollen, bevor er Interviews gibt. Dann hätte er erfahren, dass das Zentrum für Politische Schönheit keine konventionellen Interviews macht, in denen die Gesprächspartner sich selber produzieren können. Bei dem Zentrum handelt es sich nämlich um eine Schnittstelle zwischen Aktionskunst und Politaktivismus. Spätestens mit ihrer versuchten Versteigerung der Bundeskanzlerin wurde es zu einem Medienthema.
Telepolis
2011
Leider keine Fake-News, sondern ein mit Steuermitteln finanzierter Skandal. Ich erwarte, dass sich die Geldgeber ihrer Verantwortung stellen, aufklären und die notwendigen Konsequenzen ziehen.
Ruprecht Polenz, CDU
2017
Eine ästhetische Schocktherapie.
mdr
2016
Das ZPS ist eine Kunsttruppe dieser Zeit. Die Aufmerksamkeitsspanne ist kurz, wahrgenommen wird nur noch, was knallt. Was Besseres als das ZPS haben wir derzeit nicht verdient, auch wenn wir es bräuchten.
matotope, via ZEIT.de
2019
Sicher ist: Seit Christoph Schlingensief hat Kunst aus Deutschland nicht mehr so brutal wehgetan und das an den richtigen Stellen.
fm4
2015
In Chemnitz hat ein „Laden“ eröffnet, welcher dadrauf abzielt, Demonstrationsteilnehmer zu denunzieren und diese möglichst arbeitslos zu machen. Dies können wir nicht dulden! Wer sein Gesicht unter der Adresse „soko-chemnitz.de“ findet, sollte unsere Seite heute im Auge behalten, wir sind grade dabei, alle rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen und werden dann die weiteren Schritte hier mitteilen.
Bürgerbewegung PRO CHEMNITZ
2018
Die Aktionen tragen dazu bei, eine weitere Polarisierung der politischen Debatte voranzutreiben und einer Spaltung der Gesellschaft Vorschub zu leisten.
Horst Seehofer (CSU), Bundesinnenminister
2018
Für das Zentrum für Politische Schönheit war die falsche Pressemitteilung nicht die erste gelungene Aktion. Auch für die [Deutsche Presseagentur] ist es nicht das erste Mal, dass sie auf eine Fälschung hineinfällt.
Meedia.de
2009
„2099“ ist eine nicht einmal allzu strenge Publikumsbeschimpfung. Antworten hat das Zentrum nicht, aber es stellt berechtigte Fragen.
Westfälischer Anzeiger
2015
Die Stasi macht jetzt auf Kunst!
Marc Jongen (AfD), Kulturpolitischer Sprecher
2018
Politische Pornographie!
Sonja Zekri, Süddeutsche Zeitung
2015
Künstler dürfen mehr als andere, sie dürfen auch gegen den Staat vorgehen, der sie beschützt. Das ZPS aber nutzte diesen besonderen Freiraum, um Aufgaben des Staates zu übernehmen und Unterstützung anzubieten.
Monopol Magazin
2018
Das stimmt doch gar nicht. Das „C“ und das „S“ konnten es an der Parteizentralenwand nicht mehr aushalten, weil sie sich nur noch geschämt haben. Und da hat halt die Schwesterpartei ausgeholfen, in der Hoffnung, die doofen Bayern merken das nicht. Immer diese nazikommunistischgrünlinksrechtsversifften Fake-News!!!
Olaf Blumberg, via Facebook
2016