25.000 Euro Belohnung
2012
Flüchtlinge fressen
2016
Flüchtlinge fressen
2016
CDU Bayern
2016
Die Re-Formation der Geschichte
2009
25.000 Euro Belohnung
2012
Sucht nach uns
2019
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Die Toten kommen
2015
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Wo sind unsere Waffen?
2020
Wo sind unsere Waffen?
2020
Sucht nach uns
2019
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Schweiz entköppeln
2016
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Soko Chemnitz
2018
Sucht nach uns
2019
Schweiz entköppeln
2016
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
25.000 Euro Belohnung
2012
Die Zeitkapsel-Versuche
2009
Soko Chemnitz
2018
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
75 Jahre weiße Rose
2017
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
75 Jahre weiße Rose
2017
Soko Chemnitz
2018
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Sucht nach uns
2019
Die Toten kommen
2015
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Soko Chemnitz
2018
Die Zeitkapsel-Versuche
2009
Soko Chemnitz
2018
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Flüchtlinge fressen
2016
Die Toten kommen
2015
Sucht nach uns
2019
Sarkophag Oberndorf
2012
25.000 Euro Belohnung
2012
75 Jahre weiße Rose
2017
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Wo sind unsere Waffen?
2020
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
25.000 Euro Belohnung
2012
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Flüchtlinge fressen
2016
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Soko Chemnitz
2018
Soko Chemnitz
2018
Die Säulen der Schande
2010
75 Jahre weiße Rose
2017
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Schweiz entköppeln
2016
Flüchtlinge fressen
2016
2099
2015
Die Toten kommen
2015
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Die Toten kommen
2015
2099
2015
75 Jahre weiße Rose
2017
Die Toten kommen
2015
Sucht nach uns
2019
Die Toten kommen
2015
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Soko Chemnitz
2018
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
2099
2015
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2015
Flüchtlinge fressen
2016
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
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Wo sind unsere Waffen?
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Erster Europäischer Mauerfall
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2016
Die Zeitkapsel-Versuche
2009
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Die Säulen der Schande
2010
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
75 Jahre weiße Rose
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Sucht nach uns
2019
Sarkophag Oberndorf
2012
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Die Toten kommen
2015
Flüchtlinge fressen
2016
25.000 Euro Belohnung
2012
Die Überzeugung des ZPS lautet: Die Interessen der Demokratiebewegung im Nahen Osten sind höher einzustufen als die Persönlichkeitsrechte der acht Leute, die von ihrer Aktion direkt betroffen sind. Im Vergleich zur derzeitigen Aktion erscheinen [die alten Aktionen] als harmlos.
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
2012
Was empört ihr euch so über die Vorstellung, Freiwillige würden sich in der Mitte Berlins von Tigern fressen lassen, während ihr auf die tausenden Toten, die auf der Flucht über das Mittelmeer unfreiwillig ertrinken, mit den Verarbeitungsroutinen geübter Nachrichtenkonsumenten reagiert? Man hat „Flüchtlinge fressen“ oft Zynismus vorgeworfen. Große Worte, gleichsam als Planen wirft man sie über Probleme, die man nicht so genau betrachten will. Die Aktion: ein Appell an Empathie und Imagination.
Süddeutsche Zeitung
2016
Der Tigerkäfig produzierte nicht nur medienwirksame Bilder. Er erinnerte außerdem daran, dass das europäische Verständnis von Menschlichkeit schwer angeschlagen und eigentlich nur noch für die aufrechtzuerhalten ist, die in der Flüchtlingskrise fest die Augen zudrücken. Immerhin: Für einen – viel zu kurzen – Moment rückte die gesetzlich legitimierte Unmenschlichkeit der europäischen Flüchtlingspolitik in den Fokus der Öffentlichkeit.
Der Freitag
2016
Es war sicher ein hartes Ziel, euer tollkühnes, politisch korrektes Projekt in die Tat umzusetzen. Bin auf die Erklärung gespannt, wie Martin Schulz vor der Bundestagswahl auf das Ergebnis.
William Nimoy, via Facebook
2016
Aktivisten besetzten heute Morgen 45 Minuten die Reichstagstreppe!
104.6 RTL
2009
Alte Freunde der Eigner waren vor den Kopf gestoßen. Auf einmal wussten sie, mit wem sie es zu tun hatten. Gerade noch ein Freund, jetzt Panzerhersteller für das Regime in Saudi Arabien.
Metronaut
2012
Die Aktion des Zentrums für Politische Schönheit (ZPS) hätte demnach eine geniale Aktion sein können. Allein: Die Entfremdung des modernen Menschen vom Tod, und damit die Entkopplung von der Ewigkeitsfrage, war freilich nicht die Intention. Das ZPS beließ es bei makaberer politischer Agitation statt Kunst.
Die Tagespost
2019
Welche Moral erlaubt uns, nicht zu helfen, nicht einmal Kindern? Diese Frage nimmt nicht länger die Opfer, sondern die potenziellen Helfer in die Verantwortung. Natürlich nur rhetorisch. Mehr kann eine Kunstaktion nicht leisten.
TAZ
2014
Die Reichstagswiese am Tag danach sieht aus, als hätten sich Maulwürfe und Freizeitkicker gemeinsam ausgetobt. Rund 100 kleine, mittlere und große Löcher samt Erdaushub sprenkeln das Grün dunkelbraun. An einer Ecke stapeln sich Holzkreuze, Schilder mit Aufschriften, ein Grabstein aus Pappmaché mit der Aufschrift „borders kill“, Grenzen töten, aber auch irgendwelcher Müll.
Berliner Zeitung
2015
Mir fällt aber die Widersprüchlich-keit des Zentrums für Politische Schönheit auf, die einerseits Heckler & Koch zubetonieren möchten und andererseits Militäreinsätze bei Genoziden fordern. Ich finde, das ist ein Denken vom Ende der Leitung (end of the pipe) her. Nicht erst, wenn das Gift aus dem Rohr in den Fluss läuft, muss gehandelt werden, sondern schon dann, wenn das Gift entsteht.
Olaf Schäfer, via Amazon
2009
Da lob ich mir Österreich. Da weiß keiner so genau, was fehlt.
Stephan M., via Facebook
2020
Man denkt mittlerweile täglich: NOCH tiefer kann dieses Land nicht sinken. Täglich.
Jan Sievers, Via Facebook
2020
Kunst als Peitsche der Gesellschaft, so kann man es auch sehen.
Wolle Becker, via facebook
2019
Damit protestiert das Zentrum gegen die ritualisierten und kitschigen Einheitsfeierlichkeiten, bei denen mit Lichtinstallation und Luftballons der Tag gefeiert wird, an dem die innerdeutsche Grenze Geschichte wurde, während immer noch und immer mehr Menschen an neuen Grenzen ihr Leben riskieren.
Vice
2014
Das eigentliche Problem sind nicht ein paar skrupellose Künstler, die keinen Hehl daraus machen, dass sie die offene Gesellschaft zerstören wollen. Das Problem ist, dass Politik und Medien sie in ihrem Treiben gewähren lassen.
Vera Lengsfeld, Werteunion
2014
Linke Stimmen haben in diesem Diskurs schon lange nichts mehr zu sagen, der einzige große öffentliche Diskurs, der in diesem Land noch stattfindet, besteht aus einem Pingpong der SVP und hyperventilierenden Medien.
Daniel Ryser, Autor
2016
Der Staat gegen die Kunst: Das gab es in Deutschland in dieser Form wohl noch nie!
Süddeutsche Zeitung
2017
Kunst ist keine Geschmacksfrage! Zynisch wirkt, dass die EU auch auf deutsches Betreiben den Einsatz zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer soeben reduziert hat.
Peter von Becker, VIA Der Tagesspiegel
2014
In Chemnitz hat ein „Laden“ eröffnet, welcher dadrauf abzielt, Demonstrationsteilnehmer zu denunzieren und diese möglichst arbeitslos zu machen. Dies können wir nicht dulden! Wer sein Gesicht unter der Adresse „soko-chemnitz.de“ findet, sollte unsere Seite heute im Auge behalten, wir sind grade dabei, alle rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen und werden dann die weiteren Schritte hier mitteilen.
Bürgerbewegung PRO CHEMNITZ
2018
Das Mahnmal war geschmacklos, die Mahnung aber offenbar angebracht.
Klaus Leggewie, Berliner Zeitung
2019
Mit der Wahl Trumps wird die „Entköppelung“ leider niedergetrumpt werden, dass einem Hören und Sehen vergeht!
Alexander Schiwow, via Facebook
2016
Gezieltes symbolpolitisches Stalking − schrill, anmaßend und direkt!
Berliner Zeitung
2017
Die Gruppe [ZPS] inszeniert seit ein paar Wochen eine regelrechte Kopfgeldjagd.
Financial Times
2012
Beim Forum der verlorenen Hoffnungen soll das Volk vor dem Kanzleramt ein imaginäres Bergwerk errichten, in dem unterdrückte oder enttäuschte Sehnsüchte zutage gefördert werden. Also: Politische Hoffnungen aus dem Schrank holen und mitwerken.
Der Tagesspiegel
2009
Denksport: Wenn die kriminelle „Soko Chemnitz“ des Zentrums für Politische Schönheit also Kunst war, kann dann auch ein Mord Kunst sein?
Bürgerbewegung PRO CHEMNITZ
2018
Die Idee ist utopisch. Doch sie enthält einen Kern, der nachdenklich macht.
Mitteldeutsche Zeitung
2015
Ich finde das katastrophal. Das ist kein verantwortungsvoller Umgang mit Jugendlichen!
Richard Quaas, CSU
2017
Es gab keinen Genozid in Srebrenica. Das entstammt westlicher Propaganda für Dumme.
•Yondu• ORC, Via Youtube
2009
Die Schüler wird’s freuen. Endlich mal keine Märchenstunde mit Ludwig II., kein Schenkelklopfen, kein Goaßlschnalzen und kein Aufsatz über die Rosenheim Cops. Sondern Bambule. Widerstand eben.
Karlen Vesper, neues Deutschland
2017
Euch linken Nazis geht es noch zu gut, aber nicht mehr lange!
Steffen L., Via E-Mail
2018
Es klingt wie ein Kindertraum: Um das sinnlose Sterben von Flüchtlingen im Mittelmeer zu beenden, soll schlicht eine Brücke gebaut werden. Glaube versetzt ja angeblich Berge – vielleicht auch Brücken. Diese Brücke würde viele Leben retten, bliebe sie kein Künstler-Traum.
Euranet Plus
2015
Hat das Zentrum für Politische Schönheit einen „zivilen Verfassungsschutz“ gegründet? Schwer zu sagen, was das sein sollte. Man könnte auch sagen, dass sie recherchiert haben. Es ist ein Unterschied der Worte, der entscheidend ist. Es ist das Maß an Genauigkeit, das zählt.
Der Spiegel
2017
Meine Großmutter hat, um mit ihrer ermordeten Familie „begraben“ werden zu können, verfügt, dass ihr Körper verbrannt und die Asche verstreut werde in alle Winde. Sie war, Sie sehen, keine religiöse Jüdin. Aber sie wollte nach dem Tod wohl verbunden sein mit den Ihrigen und konnte sich keinen anderen Ort dafür vorstellen als den Nicht-Ort des Verstreutwerdens. Die Frage, wohin mit der Asche, erinnert mich daran.
Sandra T., via E-Mail
2019
Auf der Internetseite sind Fotos von Gräbern zu sehen, Überschrift „It’s happening“. Die Künstler preisen ihr Werk als „Aktionskunst“ von nie dagewesener Größenordnung. So geil hat sich in Deutschland schon lange niemand mehr gefunden, nicht mal das Rödelheim Hartreim Projekt.
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
2015
Wer den Film „Himmel über Srebrenica“ nicht gesehen hat, hat etwas verpasst!
Ralf Fücks, Heinrich-Böll-Stiftung
2009
Warum schaffen die dafür existierenden, dafür bezahlten Dienststellen es nicht, vorzugehen gegen rechtsradikale Straftäter, die nicht nur mit ihrer Gesinnung, sondern auch mit ihren Taten prahlen? Das Zentrum für Politische Schönheit stelle die von ihnen abgebildeten Menschen an den Pranger, heißt es. Das stimmt, und das stimmt nicht. Wer in den sozialen Medien mit seinem Rechtsradikalismus prahlt, hat sich erst einmal selbst an den Pranger gestellt.
Berliner Zeitung
2018
Eine Gruppe Passanten, so Ruch, sei ihm und seiner Kollegin beigesprungen und habe mit den Polizisten zu diskutieren versucht, deren Schulbildung sie für einen derartigen Einsatz offenbar nicht ausreichend gewappnet habe.
Telepolis
2009
Mit Aktionskunst hat dieses Denunziationsportal nichts zu tun. Es ist die reinste Verleumdung. Das Sachsen-Bashing und die Gesinnungsschnüffelei haben hier einen traurigen Höhepunkt gefunden.
Sebastian Wippel (AFD), Mitglied des sächsischen Landtags
2018
Sie haben es wieder getan. Ein perfekt produziertes Video, stimmig bis ins letzte Detail: Eine vierspurige Autobahnbrücke mitten im Meer kommt ins Bild. Mit einer fliegenden Kamera, die das zweifellos prestigeträchtige Objekt aus allen möglichen Winkeln visualisiert. Ein Gefühl der Freiheit kommt auf, als der Kameravogel in Richtung eines Autos wandert, im glänzenden Licht der mediterranen Sonne sehen wir ein Schild mit der Aufschrift „Italia“, umgeben von den Sternen der EU.
Der Standard
2015
Politische Aktionskunst stört vor allem die Ressortaufteilung in den Köpfen: Politik mischt sich nicht in Kunst, Kunst bitte nicht in Politik. Das letzte Mittel der selbst ernannten Kampfmittelräumkommandos: Je mehr Aufmerksamkeit etwas bekommt, desto schlechter muss es sein.
Neue Zürcher Zeitung
2017
Dies ist das Schlimmste an der ganzen Geschichte, der Missbrauch der armen Tiere!
Frank B., Via E-Mail
2016
Diese Menschen flüchten nicht aus Lust und Laune. Sie suchen das Leben. Ihnen wurde das Leben verweigert. Ich appelliere an alle Politiker: Das sind Menschen, die unsere Hilfe gebraucht haben und jetzt unsere Hilfe brauchen. Wir müssen es verhindern. Wir werden auch versinken. Die Toten sind im Meer versunken. Aber wir versinken in Ungerechtigkeit, in Krieg, in Hass, in Rassismus und Diskriminierung. Wie können wir uns alle gemeinsam retten?
Abdallah Hajjir, Imam
2015
Die Tatsache, dass die Überreste der Ermordeten Hitlerdeutschlands buchstäblich im Boden stecken, auch in Deutschland, dürfte für die meisten Deutschen neu sein.
Silke Hohmann, Monopol Magazin
2019
Wenn der ukrainische Katastrophenreaktor eine Betonhaube brauche, dann auch Heckler & Koch, so die Logik der Aktivisten. Heckler & Koch hat gegenüber der Südwestpresse nicht auf die Aktionsgruppe reagiert. Was nicht daran liegt, dass die Firma schon von einem Betonmantel daran gehindert würde – schließlich kümmert sich eine international aktive Unternehmenskommunikation um ihre Belange.
Südwest presse
2012
Vermutlich hat die Aktion des Zentrums für Politische Schönheit nur ein paar tausend Euro und viele hundert Arbeitsstunden gekostet: Der Effekt ist der einer Millionenkampagne. Chapeau!
Metronaut
2012
Es fing als lokale Farce an und endete mit einem Coup in der Türkei.
Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung
2017
Ab und zu verheddert sich seine Aktion in ihrer eigenen Komplexität. Weil sie ernst gemeint ist, aber eben doch nicht wörtlich. Kunst darf das natürlich: Unschärfen haben, an Gefühle appellieren, reine Geste sein. Aber die Sprache der Politik ist eine andere.
Süddeutsche Zeitung
2014
Mit § 129 wird üblicherweise gegen Rockerbanden und Drogenkartelle ermittelt. Er setzt voraus, dass besonders schwere Straftaten begangen oder geplant werden – Mord, Totschlag, Raub, Vergewaltigung, Drogenhandel. und ermöglicht einen intensiven Zugriff auf die Verdächtigen. Es entsteht so der Eindruck, dass sich die Staatsanwaltschaft Gera in Gestalt des Staatsanwalts Zschächer zu Höckes Handlanger macht. Es riecht nach Rechtsbeugung.
Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung
2017
Ich würde gern Friedrich Merz abgeben. Ist zwar nur ein kleines Kaliber, könnte aber, wenn es schlecht läuft, das Land endgültig ruinieren.
Jürgen Wydra, via zeit.de
2020
Eindrücklich formt der Film eine Antwort darauf, wie Srebrenica hätte verhindert werden können und was für die Zukunft der Menschheit daraus gelernt werden muss.
Christian Schwarz-Schilling, CDU
2009
Und ist seit eurer Aktion auch nur ein einziger Panzer weniger verkauft worden oder auch nur ein Kind weniger gestorben!? Nein, ihr werdet immer die Verlierer sein und zugedröhnt Vorträge halten, auf denen genauso unfähige Trottel Beifall klatschen. Reiner Selbstzweck, reine Selbstinszenierung. Liebe machen mit dem eigenen Ego und Leute im Namen des Humanismus schädigen. Geht auf den Alex, und kauft euch Schore, dann seid ihr wenigstens sediert!
Serge Hertrich, via Facebook
2012
Der Spiegel ist nun mal das Hauptinstrument der Kunst. Seien wir froh, dass die Berliner Künstler ihn aufgestellt haben. Sie haben es für Björn Höcke getan.
Arno Widmann, Frankfurter Rundschau
2017
Die Drastik der Mittel ließ keinen Zweifel: alles „nur“ Kunst. Und doch lancierte das ZPS die Frage nach der Universalität der Menschenrechte mit einer erfrischenden Naivität, wie sie sich Mandatsträger selten erlauben.
Neues Deutschland
2016
Nicht fehlen darf auch der „Sexappeal“, sprich: der öffentliche Einsatz von jungen, gut aussehenden Frauen. Im Gegensatz zu feministischen Initiativen treten sie jedoch meist angezogen auf.
Die Welt
2014
Fahnung und anschwärzen beim Chef :D :D sagt mal wie lächerlich seid igr eigentlich unverschämtes drecks Pack.
heinbuch86, via Instagram
2018
Künstler dürfen mehr als andere, sie dürfen auch gegen den Staat vorgehen, der sie beschützt. Das ZPS aber nutzte diesen besonderen Freiraum, um Aufgaben des Staates zu übernehmen und Unterstützung anzubieten.
Monopol Magazin
2018
Was die meisten schockierte, war die Unfähigkeit der UNO, zu begreifen, wie unmoralisch sie handelte, wenn sie ständig zwischen Mördern und Vergewaltigern und jenen zu vermitteln versuchte, an denen sie sich vergingen.
David Rieff, Publizist
2010
Die Medien rümpften die Nase über das Spektakel.
Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung
2017
Ich muss gestehen, dass ich mit der Situation von Srebrenica nicht allzu gut vertraut war. Und damit bin ich sicherlich nicht alleine, doch gerade dieser Film zeigt, wie wichtig es doch ist, zu wissen, was hier passierte. Wie einfach sich eine solche Situation doch wiederholen könnte. Gerade darauf sollte man doch Aufmerksamkeit ziehen.
Kilian, via Amazon
2009
Schäbiger Angriff mit übelsten Stasi-Methoden.
Peter Laudenbach, zitty
2017
Wer zahlt, befiehlt. Von Geschmacksfragen abgesehen, manifestiert sich in der politischen Strafaktion ein gewissermaßen vordemokratisches, feudales Demokratieverständnis.
SRF
2016
Man kann das natürlich platt finden. Aber Fakt ist, dass die Plattheit der Reaktionen diejenige der künstlerischen Konzepte bis dato leider noch immer um ein paar sehr erhellende Grade überstiegen hat. Auch angesichts des Tigerkäfigs dauerte es keinen Tag, bis besorgte Bürger, Institutionen und Medien sich – quasi hundertprozentig nach impliziter ZPS-Storyline – eher nach dem Tierschutz erkundigten als nach dem Schutz derer, die sich von den Tieren fressen lassen sollen.
Christine Wahl, Der Tagesspiegel
2016
So schmerzhaft wie sehenswert ist die Inszenierung. Die schauspielerische Leistung ist hervorragend. Eindringliche Warnung der Zeitreisenden: Zurückhaltung kann töten!
nordstadtblogger
2015
Der Marsch der Entschlossenen markiert den künstlerischen Quantensprung des [ZPS]: Plötzlich fiel der Zaun. Und 5.000 Menschen drehten sich fast gleichzeitig in einer weichen Bewegung und nahmen die Reichstagswiese in Besitz. Der Zaun, den man in Bulgarien nicht durchschneiden konnte, er fiel in Berlin. Die Gräber konfrontierten nicht mehr das Kanzleramt, sondern den Bundestag als den Ort, an dem eine neue Flüchtlingspolitik erdacht und entschieden werden muss.
Christian Römer, Heinrich-Böll-Stiftung
2015
Das Amtsgericht verbot dem Vermieter jeden Abbauversuch, da sonst ein nicht wiedergutzumachender Schaden zu befürchten sei.
Berliner Zeitung
2017
Künstler graben auf Sizilien Flüchtlingsleichen aus und fahren sie unter Drogeneinfluss nach Deutschland.
DIE WELT
2015
Super. Typisch stalinistischer linker Murks, alle Andersdenkenden werden interniert oder direkt ermordet. Und dann bezeichnet ihr euch noch als Weltretter mit dem dummen Spruch: „Wer, wenn nicht wir“.
Franz Stradal, via Internet
2015
Danke! Eine großartige Sache, gibt mir ein Stück Glauben an die Menschlichkeit zurück!
Martin Kraft, via Facebook
2017
Die Aktion ist schockierend. Viel schockierender aber ist die Realität an den Außengrenzen Europas.
Vice
2015
Der Regen legte also den Boden frei, und überall kamen weiße Knochensplitter heraus. Wir standen auf Asche. Wir standen auf menschlichen Knochen. Inzwischen ist der Humus wahrscheinlich etwas stärker geworden. Es gibt gepflegte Wege, offizielle Gedenkstätten, und die Überreste sind verschwunden. Und da sage ich: Da stimmt etwas nicht.
Götz Aly, MDR
2019
Danke, Herr Ruch! Ihre Art von Kunst und Ihr Humanismusgedanke lassen Hoffnung in mir aufleben.
Jan Batzner, Schüler
2015
Es gibt schon lange eine ausgeprägte Sehnsucht nach Wirklichkeit auf der Bühne. Hier findet ein künstlerischer Akt eine so resonanzstarke Rückkopplung in die Realität, dass man an Elfriede Jelineks Bonmot über Schlingensief denken muss, der „den Herrschenden die Zustände wie eine Torte ins Gesicht“ schleudere.
Patrick Wildermann, Der Tagesspiegel
2014
Soko Chemnitz illustriert eindringlich die aktuelle Hilflosigkeit im gesellschaftlichen Gegeneinander – und die Notwendigkeit, Phrasen gegen echte Argumente zu tauschen.
Freie Presse
2018
Die schöne junge Frau spricht von notwendiger Selektion. „Wir können nicht alle retten.“ Meint sie das ernst, oder ist es eine Provokation? Ist es eine Provokation, weil es ernst gemeint ist?
Berliner Zeitung
2014
Toll, was Philipp Ruch dem Theater zutraut. Er schreibt, Theater sei wichtiger als die meisten anderen Kunstformen: „Theater kann Denken möglich machen … Es gibt keinen besseren sozialen Reflexionsraum als das Theater.“ Ja! Jetzt müsste er es nur noch besser einzusetzen verstehen.
Süddeutsche Zeitung
2015
Es stellt ein Europa bloß, das die hässlichen Folgen seiner Verantwortungslosigkeit ignoriert.
TAZ
2015
Was soll das sein? Ohnmacht, Wut, totale Verzweiflung? Die zynischbarbarische Verkehrung unserer barbarisch-zynischen Wirklichkeit? Das Problem der ZPS-Ästhetik ist, dass man ihr erst glauben kann, wenn etwas passiert und die Tiger einem Flüchtling öffentlich den Kopf abbeißen. Dann herrschten in Deutschland tatsächlich Verhältnisse wie im alten Rom oder zumindest wie in Zeiten der RAF. Das will niemand. Und so wird es bis auf Weiteres beim symbolischen Kunst-Geplänkel bleiben, Flüchtlinge hin oder her.
Die Zeit
2016
Das ZPS kann eine Sache gut: mit Nazi-Keulen werfen. Das Problem: Sie verharmlosen die Verbrechen von Hitler-Deutschland dadurch. Wissentlich. Vorsätzlich.
AfD Thüringen
2017
Warum „empört“ sich eigentlich niemand über jüdische KZ-Gebeine unter Kartoffeläckern? Oder über Waldstücke voll verscharrter Knochen aus Massenexekutionen? Zu anstrengend? Da müsste „man“ Arbeit reinstecken? Dann doch lieber Aktivisten diffamieren. Geht bequem vom Sofa aus! #ZPS
Myriam, Via Internet
2019
Das Prinzip dieser Kunst ist das zynische Spiel mit Realität, wobei der Zynismus nicht von der Berliner Künstlergruppe ausgeht, sondern die Menschenverachtung der Behörden und der politischen Entscheidungsträger sowie der wegsehenden Mehrheit spiegelt.
taz
2015
Das ist doch n Witz. Wie soll da ne Panzerfaust reinpassen?!
@busterbeans, via Twitter
2020
Unfassbar, dass mitten im Regierungsviertel eine Gedenkstätte abtransportiert wird und niemand es merkt!
Robert-Havemann-Gesellschaft
2014
Diese Aktion setzt Mut und Fantasie gegen Unmenschlichkeit und bürokratische Fantasielosigkeit. Sie verbindet das Gedenken an die Berliner Mauer mit der aktuellen Realität von verzweifelten Flüchtlingen, die sich gegen die Barrikaden und Stacheldrahtzäune werfen. „Der Mensch war um diese Zeit nichts mehr, ein gültiger Pass alles.“ Diese Beschreibung von Flüchtlingsschicksal ist aktueller denn je in einem Europa, das sich gegen Flüchtlinge abschottet und den Tod von Menschen auf der Flucht billigend in Kauf nimmt.
Erich Maria Remarque Gesellschaft
2014
Haben rechtsextreme KSK-Soldaten ein Sprengstoffdepot in der Region Ulm angelegt?
Augsburger Allgemeine
2020
Das ist nicht dasselbe. Der Mauerfall ist ein abgeschlossenes historisches Ereignis. Natürlich kann man über Grenzen und Frontex-Zäune diskutieren – aber nicht so.
Rainer Eckert, Zeitgeschichtliches Forum
2014
Die Exorzismus-Klamotte ist vor allem saudumm, weil sie als primitive Provokation nur eines erreicht: dass eine Figur des öffentlichen Lebens, deren Verquickung eigener politischer und publizistischer Interessen mit hohem Berlusconi-Faktor verbunden ist, eine Welle der Solidarität erfährt.
Badische Zeitung
2016
Gedichte machen Menschen besser. Die Deutschen nehmen gerne Vitamintabletten. Aber der Wirkung von Gedichten, die den Zustand der Seele tatsächlich verbessern können, misstrauen sie.
Zentrum für Politische Schönheit
2009
Hart an der Grenze, aber auch gerade deshalb direkt an den berührenden Themen dran.
Katja Kipping, Die Linke
2015
Der Umgang mit echter, aufrüttelnder Kritik ist immer schwieriger geworden. Das gefällt mir nicht.
Kay H., via E-mail
2019
Die Rettung der jüdischen Kinder war [in der Nazizeit] eine Ausnahme. Die meisten ausländischen Regierungen weigerten sich standhaft, deutschjüdischen Familien die Grenzen zu öffnen und Schutz zu gewähren. Niemand wollte die Verfolgten bei sich haben. Das Gleiche gilt für jene, die heute in Europa Zuflucht suchen. Sie werden mit allen Kräften abgewehrt. Obwohl wir in Wohlstand und Freiheit leben.
Der Tagesspiegel
2014
Die Bosnier haben ihre Schuhe gegeben. Nun müssen wir das Geld besorgen, damit das Mahnmal der Schande in Srebrenica Wirklichkeit wird.
3Sat
2010
Das ist eine wunderbare Idee. Die Aktion so kurz vor der Weihnachtszeit ist eine herrliche Bestrafung für Höcke.
Lea Rosh, Initiatorin des Denkmals für die ermordeten Juden Europas
2017
Durch die glückliche Verbindung von Agitationstechniken, Medienkompetenz und Idealismus und die generalstabsmäßige Planung wird das ZPS immer mehr zum experimentellen Gestalter möglicher – wünschenswerter – politischer Zukünfte. Damit veranschaulicht es, was Kunst im besten Fall leisten kann: einen Möglichkeitsraum eröffnen, der uns im trüben (politischen) Alltag als ideeller Fluchtpunkt dient.
Der Standard
2015
Eine riesige und abscheuliche Ablenkung von der eigenen politischen Problematik. Die schicken unsere Kinder in sogenannte „Diktaturen“, um Flugblätter gegen die dortigen Regierungen zu verteilen.
@Mutterwurm, Via Twitter
2017
Es ist völlig richtig, die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in einer Zeit dem Vergessen zu entreißen, da in Deutschland wieder Anschläge auf Synagogen verübt werden.
GREGOR GYSI (DIE LINKE), Via BERLINER ZEITUNG
2019
Ein entwaffnetes Volk ist der Traum jedes Despoten.
Annette Drostenburg, via Facebook
2012
Die AfD ist groß geworden durch Tabubrüche, mit ihren ständigen Grenzüberschreitungen hat sie die Grenzen des Sagbaren immer weiter verschoben. Das ZPS antwortet mit einer weiteren Grenzüberschreitung. Wo soll das hinführen? In eine Spirale aus immer neuen, immer krasseren Überschreitungen? Was steht dann am Ende? Der Bürgerkrieg?
Jana Simon, DIE ZEIT
2017
Pervers, unmenschlich, populistisch, arrogant, dreist. Realität kennt man in euren abgehobenen Kreisen wahrlich nicht.
Sören Schwarzer, Ja Sachsen
2015
Noch zynischer als die Inszenierung scheint aber die Realität der Reaktionen: Die meisten kommen von besorgten Bürgern, die um die artgerechte Haltung der Tiger bangen.
Bayerischer Rundfunk
2016
Ohne die Gegenreaktionen wäre die Kampagne auf linke Blogs und vereinzelte Medienberichte beschränkt geblieben – erst durch die Kritisierten entfaltete die Aktion ihre Durchschlagskraft und wurde in zahlreichen Medien, online und offline, reflektiert. Der moderne Medienprotest setzt nicht nur auf virale Verbreitung, sondern ist auch insofern kollaborativ, als dass er die Gegner zu Unterstützern macht.
Der Freitag
2012