Erster Europäischer Mauerfall
2014
CDU Bayern
2016
25.000 Euro Belohnung
2012
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Soko Chemnitz
2018
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Die Säulen der Schande
2010
Schweiz entköppeln
2016
2099
2015
Schweiz entköppeln
2016
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Die Toten kommen
2015
75 Jahre weiße Rose
2017
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Die Toten kommen
2015
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
CDU Bayern
2016
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Flüchtlinge fressen
2016
Sucht nach uns
2019
Die Chronik des 21. Jahrhunderts
2009
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Die Toten kommen
2015
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Die Säulen der Schande
2010
Die Toten kommen
2015
Sucht nach uns
2019
2099
2015
25.000 Euro Belohnung
2012
Sucht nach uns
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Sarkophag Oberndorf
2012
25.000 Euro Belohnung
2012
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Flüchtlinge fressen
2016
Die Toten kommen
2015
Die Toten kommen
2015
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Soko Chemnitz
2018
Flüchtlinge fressen
2016
Sucht nach uns
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Wo sind unsere Waffen?
2020
Soko Chemnitz
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Flüchtlinge fressen
2016
Erster Europäischer Mauerfall
2014
75 Jahre weiße Rose
2017
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Erster Europäischer Mauerfall
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Bergungsarbeiten auf Lethe
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Kindertransporthilfe des Bundes
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Wo sind unsere Waffen?
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Sarkophag Oberndorf
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Sarkophag Oberndorf
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Bergungsarbeiten auf Lethe
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Flüchtlinge fressen
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25.000 Euro Belohnung
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Flüchtlinge fressen
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Wo sind unsere Waffen?
2020
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Sarkophag Oberndorf
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Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Soko Chemnitz
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Die Toten kommen
2015
Soko Chemnitz
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Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Erster Europäischer Mauerfall
2014
25.000 Euro Belohnung
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Flüchtlinge fressen
2016
Wo sind unsere Waffen?
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Die Toten kommen
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Die Jean-Monnet-Brücke
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Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
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Die Säulen der Schande
2010
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
25.000 Euro Belohnung
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Flüchtlinge fressen
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Kindertransporthilfe des Bundes
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CDU Bayern
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Erster Europäischer Mauerfall
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Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
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Die Jean-Monnet-Brücke
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Die Chronik des 21. Jahrhunderts
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Wo sind unsere Waffen?
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Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
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Die Jean-Monnet-Brücke
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Die Säulen der Schande
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Schweiz entköppeln
2016
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Sucht nach uns
2019
Die Toten kommen
2015
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Der Erfolg der Aktion liegt darin, den absurden Aufwand veranschaulicht zu haben, mit dem die europäische Außengrenze geschützt wird, selbst vor harmlosen Kunsttouristen. Am Ende waren es hässliche Gewissheiten, die die Aktion des Zentrums für Politische Schönheit sichtbar gemacht hat: die Ignoranz für die wahren Probleme. Statt über Tote streitet man sich über Berliner Lokalpolitik. Statt über die Grenzen der EU diskutiert man über jene der Kunst.
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
2014
Wenn man ein Zentrum heiraten könnte, würde ich diesem einen Antrag machen.
Selda Kaya, via Facebook
2016
Es sind ja wenigstens deutsche Panzer aus deren Rohren dann die anderen Falafelfresser abgeknallt werden. Haben „wir“ doch was davon. Das sickert ja bekanntlich alles bis zur Schlecker-Kassiererin durch, der es nur wegen der deutschen Panzer so gut geht. Man stelle sich vor, die würden da chinesische oder gar russische Billigpanzer verwenden, da wäre ja all „unser“ Wohlstand schwerstens gefährdet.
Prokrastes, via Telepolis
2012
Die Kunst des Zentrums für Politische Schönheit ist nicht lustig, und sie will nicht in die Museen. Sie meint es todernst: Man muss etwas tun.
Die Zeit
2014
Der trojanische Hase … Ihr musstet noch nicht mal ins Innere steigen. Was 1 cooler Move, vong Lässigkeit her.
Lars B., via Facebook
2018
Es gab keinen Genozid in Srebrenica. Das entstammt westlicher Propaganda für Dumme.
•Yondu• ORC, Via Youtube
2009
In Wahrheit ist dies das Einzige, was wir aus Srebrenica mitgenommen haben: ein kosmisches Gefühl der Verlassenheit.
Emir Suljagić, Autor
2010
Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) bezeichnet die „Verfluchungs-Zelebration“ als „einer kulturellen Institution unwürdig“. Sie ruft die Bevölkerung auf: „Betet für Roger Köppel, seine Familie, seine Gesundheit, seine Arbeit und Berufung!“
BLICK
2016
„2099“ ist eine nicht einmal allzu strenge Publikumsbeschimpfung. Antworten hat das Zentrum nicht, aber es stellt berechtigte Fragen.
Westfälischer Anzeiger
2015
Fort aus Zürich! Ohne jeden Lohn!
SchweizerZeit
2016
Nicht fehlen darf auch der „Sexappeal“, sprich: der öffentliche Einsatz von jungen, gut aussehenden Frauen. Im Gegensatz zu feministischen Initiativen treten sie jedoch meist angezogen auf.
Die Welt
2014
Das Zentrum für Politische Schönheit ist zum Ikea der sozialen Bewegungen geworden. Das ist nicht immer schön, hat aber Zukunft.
TAZ
2015
Leider keine Fake-News, sondern ein mit Steuermitteln finanzierter Skandal. Ich erwarte, dass sich die Geldgeber ihrer Verantwortung stellen, aufklären und die notwendigen Konsequenzen ziehen.
Ruprecht Polenz, CDU
2017
Was die Aktion bewirkt, ist ein Beitrag zur Selbstaufklärung dieses Landes. Die Aktion behauptet nicht, dass es einfache Lösungen gäbe. Aber sie macht einen nicht gelösten Konflikt sichtbar zwischen moralischen Ansprüchen und demokratisch gewollter Realpolitik, die den massenhaften Tod von Menschen in Kauf nimmt.
Peter Laudenbach, tip Berlin
2014
Eine großartige Aktion!
ZDF aspekte
2014
Die Demo-Veranstalter sollten dazu aufrufen, den Rasen gemeinsam wieder in Ordnung zu bringen.
Frank Steffel, CDU
2015
Von der Straße aus ist das Holocaust-Mahnmal für Björn Höcke nicht zu sehen. Erst wenn man vor seinem Haus steht, wird einem deutlich, dass man es nicht mit einer öffentlichen Demonstration, sondern mit einer geradezu intimen Schenkung zu tun hat.
Berliner Zeitung
2017
Eine eher sehr bemühte Inszenierung würde man wohl in Kunstkreisen dazu sagen … Sommerloch-Theater und wenig zielführend in der momentanen Debatte. Es ist immer leicht, von außen mit dem Finger auf ein System zu zeigen. Wirkliche Veränderung geschieht aber nur von innen heraus, und da tragen die kritischeren Parteimitglieder der CSU erheblich mehr zu bei.
tempus_fugit, via Der Tagesspiegel
2016
Ich muss gestehen, dass ich mit der Situation von Srebrenica nicht allzu gut vertraut war. Und damit bin ich sicherlich nicht alleine, doch gerade dieser Film zeigt, wie wichtig es doch ist, zu wissen, was hier passierte. Wie einfach sich eine solche Situation doch wiederholen könnte. Gerade darauf sollte man doch Aufmerksamkeit ziehen.
Kilian, via Amazon
2009
Was soll das sein? Ohnmacht, Wut, totale Verzweiflung? Die zynischbarbarische Verkehrung unserer barbarisch-zynischen Wirklichkeit? Das Problem der ZPS-Ästhetik ist, dass man ihr erst glauben kann, wenn etwas passiert und die Tiger einem Flüchtling öffentlich den Kopf abbeißen. Dann herrschten in Deutschland tatsächlich Verhältnisse wie im alten Rom oder zumindest wie in Zeiten der RAF. Das will niemand. Und so wird es bis auf Weiteres beim symbolischen Kunst-Geplänkel bleiben, Flüchtlinge hin oder her.
Die Zeit
2016
Der in Berlin zu besichtigende „Bohrkern“ führt uns vor Augen, was wir hätten sehen oder uns hätten denken können. Auschwitz, die systematische Vernichtung, hat Spuren hinterlassen.
Arno Widmann, Frankfurter Rundschau
2019
Der gesamte Fortschritt der Menschheit fällt auf Einzelne zurück.
Christian Schwarz-Schilling, CDU
2009
Sie haben es wieder getan. Ein perfekt produziertes Video, stimmig bis ins letzte Detail: Eine vierspurige Autobahnbrücke mitten im Meer kommt ins Bild. Mit einer fliegenden Kamera, die das zweifellos prestigeträchtige Objekt aus allen möglichen Winkeln visualisiert. Ein Gefühl der Freiheit kommt auf, als der Kameravogel in Richtung eines Autos wandert, im glänzenden Licht der mediterranen Sonne sehen wir ein Schild mit der Aufschrift „Italia“, umgeben von den Sternen der EU.
Der Standard
2015
Die Aktionen des Zentrums für Politische Schönheit sind so in etwa das Gegenteil dieses selbstreferenziellen Kulturbetrieb-Radical-Chics.
TIP Berlin
2015
Inzwischen haben wir Künstler, die kaum künstlerische Anmutung besitzen, vielmehr wie Attac- oder Greenpeace-Aktivisten vorgehen. Das muss man nicht feiern. Man kann es, wenn man romantisch veranlagt ist, bedauern. Aber man muss es aushalten. Dass Kunst überzieht. Und gar nicht mehr aussieht wie Kunst.
Der Tagesspiegel
2014
Das Zentrum für Politische Schönheit hat eine Mission: Es baut „Ahnungsarchitektur“ dort auf, wo sogar die Kanzlerin sie nicht mehr übersehen kann.
Zitty
2010
Wenn die Politiker und ihre Wähler keine Antwort finden, vielleicht muss das Problem dann abstrahiert und Themen wie Krieg, Flucht und Tod inszeniert werden. Das Zentrum für Politische Schönheit hat dabei eindrucksvoll Regie geführt. Und Bilder geschaffen, die wir hier in Europa brauchen, um endlich zu verstehen, dass wir handeln müssen.
Stern
2015
Der Regen legte also den Boden frei, und überall kamen weiße Knochensplitter heraus. Wir standen auf Asche. Wir standen auf menschlichen Knochen. Inzwischen ist der Humus wahrscheinlich etwas stärker geworden. Es gibt gepflegte Wege, offizielle Gedenkstätten, und die Überreste sind verschwunden. Und da sage ich: Da stimmt etwas nicht.
Götz Aly, MDR
2019
Das ist dieser Abend letztlich: ein Tribunal. Eine Abkanzelung. Ein vorverlegtes jüngstes Gericht von erzengelhaftem Furor.
Süddeutsche Zeitung
2015
Ohne die Gegenreaktionen wäre die Kampagne auf linke Blogs und vereinzelte Medienberichte beschränkt geblieben – erst durch die Kritisierten entfaltete die Aktion ihre Durchschlagskraft und wurde in zahlreichen Medien, online und offline, reflektiert. Der moderne Medienprotest setzt nicht nur auf virale Verbreitung, sondern ist auch insofern kollaborativ, als dass er die Gegner zu Unterstützern macht.
Der Freitag
2012
Es ist doch absurd, dass alle sich über die Asche empören und selbst darüber nachgedacht haben, dass sie überhaupt existiert. Man sollte ein würdevolles Ritual dafür finden. Und was ist falsch daran, ein Denkmal zu setzen? Es geht doch nicht darum, das ZPS zu loben oder niederzumachen. Es geht darum, zu horchen und den Klang, der aus dieser Asche emporsteigt, zu hören.
Ariella Hirschfeld, via Internet
2019
Extrem paradox ist es, ein paar Arbeitsplätze vor Millionen Menschenleben zu stellen, oder?
chilloutchillproud, via Youtube
2012
Und ist seit eurer Aktion auch nur ein einziger Panzer weniger verkauft worden oder auch nur ein Kind weniger gestorben!? Nein, ihr werdet immer die Verlierer sein und zugedröhnt Vorträge halten, auf denen genauso unfähige Trottel Beifall klatschen. Reiner Selbstzweck, reine Selbstinszenierung. Liebe machen mit dem eigenen Ego und Leute im Namen des Humanismus schädigen. Geht auf den Alex, und kauft euch Schore, dann seid ihr wenigstens sediert!
Serge Hertrich, via Facebook
2012
Die EU begrüßt die Mühseligen und Beladenen, die über das Meer bei ihr Zuflucht suchen, nicht mit einer Freiheitsstatue, sondern mit Patrouillenbooten der Küstenwache und Auffanglagern für illegale Migranten.
Die Zeit
2015
Auch wenn man an Europa verzweifelt: Anschauen!
Beate Ziegler, Forum Menschenrechte
2009
Auch wenn es richtig ist, den Ball nun an das Publikum zurückzuspielen – jene, die dem Sterben im Mittelmeer zuschauen, ohne selbst davon betroffen zu sein –, bleibt unklar, wer zukünftig wo welche Verantwortung übernehmen soll. Die Bundesregierung hat sie erneut abgelehnt.
Der Freitag
2016
Jeder an der Mauer Europas Ermordete ist ein für uns alle verlorener Mensch zuviel. Nachdem die Politik diesen Menschen zur Statistik gemacht hat, habt ihr aus dieser Zahl wieder einen Menschen gemacht. Danke.
Swen Gerards, Via Facebook
2015
Ich bin zutiefst bewegt, dass ihr versucht, den Toten ein Stück Würde zurückzugeben.
Stefan Löwenthal, via internet
2015
Vor dem Zweiten Weltkrieg hat die britische Regierung knapp 10.000 jüdische Kinder aus Deutschland aufgenommen. Das ist die Vorbildfunktion für das ZPS. Denn wenn das damals möglich war, sollte es heute erst recht machbar sein. Das Problembewusstsein dafür ist bei den Leuten da, jetzt muss die Politik reagieren.
Bayerischer Rundfunk
2014
Warum schaffen die dafür existierenden, dafür bezahlten Dienststellen es nicht, vorzugehen gegen rechtsradikale Straftäter, die nicht nur mit ihrer Gesinnung, sondern auch mit ihren Taten prahlen? Das Zentrum für Politische Schönheit stelle die von ihnen abgebildeten Menschen an den Pranger, heißt es. Das stimmt, und das stimmt nicht. Wer in den sozialen Medien mit seinem Rechtsradikalismus prahlt, hat sich erst einmal selbst an den Pranger gestellt.
Berliner Zeitung
2018
Was empört ihr euch so über die Vorstellung, Freiwillige würden sich in der Mitte Berlins von Tigern fressen lassen, während ihr auf die tausenden Toten, die auf der Flucht über das Mittelmeer unfreiwillig ertrinken, mit den Verarbeitungsroutinen geübter Nachrichtenkonsumenten reagiert? Man hat „Flüchtlinge fressen“ oft Zynismus vorgeworfen. Große Worte, gleichsam als Planen wirft man sie über Probleme, die man nicht so genau betrachten will. Die Aktion: ein Appell an Empathie und Imagination.
Süddeutsche Zeitung
2016
Ich denke, es wäre sehr notwendig und sehr sinnvoll, dass man sich in diesem Lande darüber unterhält, wie man mit diesen Resten der Menschen umgeht, die auf brutale Art und Weise von den Nazis ermordet wurden.
Wolfram Kastner, Bayerischer Rundfunk
2019
Plakate, auf denen groß „Lebensgefahr“ steht, verunsichern die Leute.
Schwarzwälder Bote
2020
Alle spielten ihre Rollen im Empörungstheater des Zentrums für Politische Schönheit – und führten so die öffentliche Debatte vor, die wieder einmal auf Autopilot lief.
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
2018
War das überhaupt Kunst, was das Zentrum für Politische Schönheit unter dem Motto „Flüchtlinge fressen – Not und Spiele“ zwei Wochen lang in Berlin aufgeführt hat?
Der Tagesspiegel
2016
Ich finde die Aktion absolut zu verachten! In der wahnsinnigen Aufgabe des Mauerfalls haben wir Deutsche über ein totalitäres System diskutiert, das bei uns stattgefunden hat. Das in einen Zusammenhang zu setzen, finde ich eine schlimme Aktion.
Andreas Scheuer, CSU
2014
Nun mögen Moralapostel empört aufschreien, das sei alles unerhört, unverschämt und unverantwortlich. Ich aber sage: Wahrlich, selten genug wird hierzulande das antifaschistische Erbe beschworen und für aktuelle gesellschaftliche Auseinandersetzung belebt.
Karlen Vesper, neues Deutschland
2017
„2099“ ist eine Moraldusche: eine im Theater äußerst ungewöhnliche Erfahrung. Dass das mitunter intellektuelle Abwehrreflexe hervorruft, gehört zum Kalkül.
Der Tagesspiegel
2015
Die Aktion dieser Schwarzen macht mir Angst vor noch mehr Asylanten! Gut, dass meine Angehörigen anonym beerdigt sind, da können die Schwarzen nicht unsere Grabkreuze stehlen!
Bernd Kunze, via Facebook
2014
Das Einzige, was @politicalbeauty aus der #CDUBayern-Aktion heute gelernt haben sollte: Das Schild war zu klein und hätte größer gekonnt. Sonst war doch alles top. Staatsschutz ist beim NSU auch immer sehr passiv gewesen, auch heute noch. Wieso jetzt so aggro?
@garafat87, via Twitter
2016
Mir fällt aber die Widersprüchlich-keit des Zentrums für Politische Schönheit auf, die einerseits Heckler & Koch zubetonieren möchten und andererseits Militäreinsätze bei Genoziden fordern. Ich finde, das ist ein Denken vom Ende der Leitung (end of the pipe) her. Nicht erst, wenn das Gift aus dem Rohr in den Fluss läuft, muss gehandelt werden, sondern schon dann, wenn das Gift entsteht.
Olaf Schäfer, via Amazon
2009
Kunst kann die Welt verbessern! Klingt kitschig? Stimmt aber.
Süddeutsche Zeitung
2014
Politischer Protest in Ulm: Polizei ermittelt.
SüdWest Presse
2020
Selbst aus einer jüdischen Familie kommend, kann ich die Argumente mit der Totenruhe schwer nachvollziehen. Trotzdem finde ich es gut, dass Sie die Säule mit der Asche nun abdecken wollen, aus Rücksicht auf diese Gefühle und vor allem, weil Ihr eigentliches Anliegen von dieser Diskussion überlagert wurde, was sehr schade ist. Wenigstens reden wir jetzt über die Asche der Ermordeten, was bisher im öffentlichen Diskurs ja nicht der Fall war. Das ist die Aufregung schon wert.
Anonym, via E-Mail
2019
Rührt den Beton schonmal an! Großartig!
renko.recke, via indiegogo
2012
Ich glaube, es reicht nicht, nur H&K einzubetonieren, aber es ist ein perfekter Anfang.
Susanne Drees, via Facebook
2012
Wow, eine ganze Doku, das hätte ich euch nicht zugetraut.
DerTyp20896826, via Youtube
2009
Diese Aktion ist keine Kunst, sie will nicht gefallen und ist nicht gefällig. Es ist bester Agitprop des 21. Jahrhunderts. Grausame Fantasie gegen grausame Realität.
Berliner Zeitung
2016
„Die Entscheidung darüber, wohin deutsche Wehrtechnik exportiert wird, liegt ganz allein bei der Bundesregierung“, sagte der Sprecher. Damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen.
VIC, via taz
2012
Erst kommt das Fressen, dann die Moral, wusste schon Bertolt Brecht. Aber ob er sich das so vorgestellt hat?
Berliner Morgenpost
2016
Die Eliteeinheit der Bundeswehr steht unter Verdacht, ein Sammelbecken rechtsextremer Gesinnung zu sein.
bw24
2020
Es handelt sich auch hier um eine Partei in einem demokratischen Rechtsstaat und sog. Aktivisten, mögen sie sich, vermeintlich intelligent, noch so charmante Namen geben, präsentieren sich hier letztlich nur als Anti-Demokraten.
Hannibal, via Der Tagesspiegel
2016
Nuklearwaffen sorgen zwar für die Schlagzeilen, aber es sind die konventionellen Waffen, die jeden Tag Menschen töten.
Ban Ki Moon, UN-Generalsekretär (2007–2016)
2012
Der Landrat des Eichsfeldes, Werner Henning von der CDU, findet deutliche Worte. Er bemängelt, dass AfD-Politiker Höcke einerseits Bornhagen als sein Bullerbü bezeichne und andererseits mit seiner scharfen politischen Rhetorik das Unheil ins Dorf trage. „Das halte ich für ungeheuerlich. Er möge bitte Rücksicht nehmen auf andere Menschen, die ihm genau diesen Schutz gewähren, den er anderenorts offenbar so überhaupt nicht mehr findet“, sagt Henning.
MDR
2017
Ziemlicher Wahnsinn und höchst brisant. Gegen eine Künstlergruppe ist dieser Paragraf (§ 129 StGB) überhaupt noch nie in Stellung gebracht worden!
Hartmut Wächtler, Süddeutsche Zeitung
2017
Künstler dürfen mehr als andere, sie dürfen auch gegen den Staat vorgehen, der sie beschützt. Das ZPS aber nutzte diesen besonderen Freiraum, um Aufgaben des Staates zu übernehmen und Unterstützung anzubieten.
Monopol Magazin
2018
Dort, wo das Herz wäre, hat Deutschland eine Alarmanlage. Danke! Und Respekt!
Kirsten Kroneberger, Via Internet
2015
Auch die Kunstfreiheit deckt solch eine „Prangerwirkung“ nicht ab. Unter anderem, weil man hier sehr tief in die Persönlichkeitsrechte eingreift. Und zwar tiefer als notwendig. Zudem sind Fahndungsaufrufe Sache des Staates.
MDR Sachsen
2018
Der Staat gegen die Kunst: Das gab es in Deutschland in dieser Form wohl noch nie!
Süddeutsche Zeitung
2017
Ein Fall von besonders schwerem Diebstahl.
Polizei Berlin
2014
Bombing for peace is like fucking for virginity – an dieser einfachen Wahrheit kommen auch die ganzen Schwurbeleien der Eisenmacher nicht vorbei. Warum denkt sich Braunbehrens so einen geschraubten Quatsch aus? Warum sagt er nicht einfach: „Hey Leute, mit der Kohle lebt es sich ganz vortrefflich – und ich will nich zurück in die WG.“
MaxSim, via Metronaut
2012
Das Innenministerium teilt mit, dass es sich bei der Aktion um eine „geschmacklose Inszenierung auf dem Rücken von Schutzbedürftigen“ handele. Das finde ich auch. Mit welchem Recht behauptet der Innenminister, dass 70% der Flüchtlinge unter 40 Jahren vor einer Abschiebung als krank und nicht transportfähig erklärt werden? Diese Zahl ist, so hat sich herausgestellt, erstunken und erlogen. Oder anders formuliert: eine geschmacklose Inszenierung auf dem Rücken von Schutzbedürftigen.
Mely Kiyak, Autorin
2016
Man kann von so einer Aktion halten, was man will, aber an einem Spielplatz geht so etwas gar nicht.
Schwarzwälder Bote
2020
Darf man tote Flüchtlinge überführen und sie hier begraben? JA.
BILD
2015
Die Hintergrundmusik ist pathetisch. Die Bilder sind kitschig. Wie Engel schweben wir entlang einer langen Steinbrücke über das Meer. Wer das ZPS kennt, weiß, dass es sich hier um gefakte Zitate und Aussagen handelt und dass die Künstler diesen Umstand bis zur Klagedrohnung abstreiten werden.
ORF
2015
Es gibt in Thüringen auch welche, die sagen, sie seien dankbar für die Aktion. Solcher Protest könne nur von außen kommen. Würde das ein Bornhagener wagen, er wäre sozial erledigt.
Der Tagesspiegel
2017
German activist Philipp Ruch’s monument to Srebrenica is a huge jumble of worn shoes.
Al Jazeera
2010
Das ZPS hat es geschafft, dass ein Ministerpräsident sich zum Teil einer Kunstaktion macht und anfängt, das ZPS für provokante Aussagen zu beschimpfen. Das ist schon großes Kino. Chapeau.
@HellesSachsen, Via Twitter
2017
Die Gruppe [ZPS] inszeniert seit ein paar Wochen eine regelrechte Kopfgeldjagd.
Financial Times
2012
Die Arena ist nur die spektakuläre Kulisse des Projekts. Ob es danach zur Katastrophe kommt oder zur Katharsis, entscheidet sich dort. „Wir proben beides, Utopie und Dystopie“, sagte André Leipold vom ZPS auf einer im Theater einberufenen „Bundeserpressungskonferenz“.
DIE ZEIT
2016
Das Familienministerium reagierte zunächst zurückhaltend. Man habe mit der Aktion nichts zu tun, plane aber keine juristischen Schritte gegen die Gruppe. Doch die Strategie des Aussitzens ging nicht auf. Denn die Aktivisten hatten weitere Aktionen vorbereitet. Eine davon war ein Aufmarsch vor dem Kanzleramt mit Lamme und einem weiteren Holocaust-Überlebenden. Das Bild von abgewiesenen Opfern des Nationalsozialismus wollte man im Kanzleramt dann offenbar nicht riskieren.
Die Welt
2014
#ichbinCSU – ich verehre verwirrte alte Männer und befördere sie in die höchsten Ämter – ich nehme als kleine Regionalpartei ein ganzes Land in Geiselhaft – ich versuche die rechtsextreme AfD noch weiter rechts zu überholen – #cdubayern
@PizzaHawaii42, via Twitter
2016
Das ist nicht dasselbe. Der Mauerfall ist ein abgeschlossenes historisches Ereignis. Natürlich kann man über Grenzen und Frontex-Zäune diskutieren – aber nicht so.
Rainer Eckert, Zeitgeschichtliches Forum
2014
Mir war bislang nicht bewusst, dass Kunst Menschen schaden darf!
Silvia R., Via Internet
2017
Es klingt wie ein Kindertraum: Um das sinnlose Sterben von Flüchtlingen im Mittelmeer zu beenden, soll schlicht eine Brücke gebaut werden. Glaube versetzt ja angeblich Berge – vielleicht auch Brücken. Diese Brücke würde viele Leben retten, bliebe sie kein Künstler-Traum.
Euranet Plus
2015
Sie hätte vielleicht Mittel gehabt im Jahr 1928, wenn sie sich da noch vor einer Entwicklung, die dann auf Papen, Schleicher und Hitler zuläuft, mit andern organisiert hätte. Also die Organisationsfrage liegt 1928 und das dazu gehörige Bewusstsein liegt 1944.
Alexander Kluge, über eine Frau, die 1944 den Bombenangriffen mittellos ausgeliefert war
2009
Hallo, ich wollte fragen, ob das Kindertransportshilfe-Programm für syrische Kinder noch aktiv ist. Die Webseite ist seit 2015 nicht mehr aktuell.
Lina B, via E-Mail
2014
Lieber die paar Menschen an den Pranger, als ein ganzes Volk vor die Panzer.
Julian Fu, via Facebook
2012
Heeee, @politicalbeauty, ich weiß, wo unsere deutschen Waffen sind – in Türkei & Ungarn z.B. Aber eingesetzt werden sie weltweit … ZwinkerSmiley!
Martin Sonneborn, Die Partei
2020
Politische Aktionskunst stört vor allem die Ressortaufteilung in den Köpfen: Politik mischt sich nicht in Kunst, Kunst bitte nicht in Politik. Das letzte Mittel der selbst ernannten Kampfmittelräumkommandos: Je mehr Aufmerksamkeit etwas bekommt, desto schlechter muss es sein.
Neue Zürcher Zeitung
2017
So, here’s the big question: do Jews enjoy seeing the actual bones and ashes of Holocaust victims being put on display in Berlin (a Mecca for Israelis, by the way)? No, they don’t.
The jewish press
2019
Und das ist das Verdienst der Künstler: Ihr Lehrstück war ergebnisoffen. Es hätte syrischen Kindern helfen können, wenn die überraschte Bundesministerin nachträglich mitgespielt hätte. So aber wurde es nur zum Lehrstück darüber, was Politik ist. Und ließ doch für einen kleinen Moment erahnen, was Politik sein könnte.
Deutschlandfunk Kultur
2014
Mit Aktionskunst hat dieses Denunziationsportal nichts zu tun. Es ist die reinste Verleumdung. Das Sachsen-Bashing und die Gesinnungsschnüffelei haben hier einen traurigen Höhepunkt gefunden.
Sebastian Wippel (AFD), Mitglied des sächsischen Landtags
2018
Durch die glückliche Verbindung von Agitationstechniken, Medienkompetenz und Idealismus und die generalstabsmäßige Planung wird das ZPS immer mehr zum experimentellen Gestalter möglicher – wünschenswerter – politischer Zukünfte. Damit veranschaulicht es, was Kunst im besten Fall leisten kann: einen Möglichkeitsraum eröffnen, der uns im trüben (politischen) Alltag als ideeller Fluchtpunkt dient.
Der Standard
2015
Am 1. Juli sollen 16.744 Schuhe zum Karadžić-Prozess nach Den Haag und am 11. Juli nach Berlin transportiert werden. Aus ihnen wurde ein außergewöhnliches Mahnmal errichtet.
MÜNCHNER WOCHENANZEIGER
2010
Skandal! Unbedingt ist die wehrlose, anti-demokratische Göring-Verehrer-, Kosovaren-Schlitzer-, Zweiklassengesellschaftsmacher-Partei SVP gegenüber dem bösen, bösen Zentrum für Politische Schönheit in Schutz zu nehmen.
Jürg Halter, via Facebook
2016
Ich kann auch in den anderen Aktivitäten des Zentrums nichts erkennen, das die Auffassung bestärkte, es sei zur Begehung von Straftaten gegründet worden.
Christoph Möllers, Professor für Verfassungsrecht
2017
Meine Großmutter hat, um mit ihrer ermordeten Familie „begraben“ werden zu können, verfügt, dass ihr Körper verbrannt und die Asche verstreut werde in alle Winde. Sie war, Sie sehen, keine religiöse Jüdin. Aber sie wollte nach dem Tod wohl verbunden sein mit den Ihrigen und konnte sich keinen anderen Ort dafür vorstellen als den Nicht-Ort des Verstreutwerdens. Die Frage, wohin mit der Asche, erinnert mich daran.
Sandra T., via E-Mail
2019
Der Marsch der Entschlossenen markiert den künstlerischen Quantensprung des [ZPS]: Plötzlich fiel der Zaun. Und 5.000 Menschen drehten sich fast gleichzeitig in einer weichen Bewegung und nahmen die Reichstagswiese in Besitz. Der Zaun, den man in Bulgarien nicht durchschneiden konnte, er fiel in Berlin. Die Gräber konfrontierten nicht mehr das Kanzleramt, sondern den Bundestag als den Ort, an dem eine neue Flüchtlingspolitik erdacht und entschieden werden muss.
Christian Römer, Heinrich-Böll-Stiftung
2015
Das eigentliche Problem sind nicht ein paar skrupellose Künstler, die keinen Hehl daraus machen, dass sie die offene Gesellschaft zerstören wollen. Das Problem ist, dass Politik und Medien sie in ihrem Treiben gewähren lassen.
Vera Lengsfeld, Werteunion
2014