75 Jahre weiße Rose
2017
25.000 Euro Belohnung
2012
Flüchtlinge fressen
2016
75 Jahre weiße Rose
2017
2099
2015
Sarkophag Oberndorf
2012
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Wo sind unsere Waffen?
2020
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Soko Chemnitz
2018
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Die Chronik des 21. Jahrhunderts
2009
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Wo sind unsere Waffen?
2020
Sucht nach uns
2019
Sucht nach uns
2019
Wo sind unsere Waffen?
2020
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Die Chronik des 21. Jahrhunderts
2009
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
25.000 Euro Belohnung
2012
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Die Toten kommen
2015
Soko Chemnitz
2018
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Sucht nach uns
2019
2099
2015
75 Jahre weiße Rose
2017
Flüchtlinge fressen
2016
Die Toten kommen
2015
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
CDU Bayern
2016
Die Toten kommen
2015
25.000 Euro Belohnung
2012
Erster Europäischer Mauerfall
2014
75 Jahre weiße Rose
2017
Sucht nach uns
2019
Sucht nach uns
2019
Wo sind unsere Waffen?
2020
Soko Chemnitz
2018
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Die Toten kommen
2015
Flüchtlinge fressen
2016
75 Jahre weiße Rose
2017
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Sucht nach uns
2019
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
CDU Bayern
2016
CDU Bayern
2016
Die Zeitkapsel-Versuche
2009
Wo sind unsere Waffen?
2020
Sucht nach uns
2019
Die Toten kommen
2015
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Flüchtlinge fressen
2016
Sarkophag Oberndorf
2012
Die Re-Formation der Geschichte
2009
Sarkophag Oberndorf
2012
Die Toten kommen
2015
Die Toten kommen
2015
Flüchtlinge fressen
2016
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Sucht nach uns
2019
Erster Europäischer Mauerfall
2014
2099
2015
Soko Chemnitz
2018
75 Jahre weiße Rose
2017
CDU Bayern
2016
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Schweiz entköppeln
2016
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Wo sind unsere Waffen?
2020
Die Toten kommen
2015
Erster Europäischer Mauerfall
2014
25.000 Euro Belohnung
2012
Flüchtlinge fressen
2016
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Die Toten kommen
2015
Schweiz entköppeln
2016
Die Chronik des 21. Jahrhunderts
2009
Schweiz entköppeln
2016
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus
2017
Flüchtlinge fressen
2016
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Die Jean-Monnet-Brücke
2015
Bergungsarbeiten auf Lethe
2009
Die Säulen der Schande
2010
Kindertransporthilfe des Bundes
2014
Flüchtlinge fressen
2016
CDU Bayern
2016
Flüchtlinge fressen
2016
Erster Europäischer Mauerfall
2014
Flüchtlinge fressen
2016
Die Toten kommen
2015
Die Säulen der Schande
2010
Das ist natürlich nicht Wahrheit, sondern Kunst. Wir töten schließlich keine Tyrannen. Wir führen Kriege. Wir können sicher sein, dass Erdoğan und Putin zu uns kommen, ohne befürchten zu müssen, dass jemand sie beseitigt. Erdoğan und Salman ibn Abd al-Aziz können sich ganz darauf verlassen, dass Deutschland sie mit Waffen versorgt, die sie brauchen, um ihre eigene Bevölkerung in Schach zu halten.
Berliner Zeitung
2017
Die Braunbehrens wären nicht die erste Familie, die das, was sie ausmacht, nicht wahrhaben will.
Der Tagesspiegel
2012
Einen Moment stellt man sich vor, wie sie alle kommen würden und gaffen, wenn es wirklich blutig würde. Vielleicht ergreift uns das Spektakel ja viel mehr, als das Schicksal der Flüchtlinge weit weg in Syrien es vermag. Aber vielleicht ist auch diese entlarvende Vorstellung Teil der Inszenierung.
Berliner Zeitung
2016
Nun mögen Moralapostel empört aufschreien, das sei alles unerhört, unverschämt und unverantwortlich. Ich aber sage: Wahrlich, selten genug wird hierzulande das antifaschistische Erbe beschworen und für aktuelle gesellschaftliche Auseinandersetzung belebt.
Karlen Vesper, neues Deutschland
2017
„2099“ ist eine Moraldusche: eine im Theater äußerst ungewöhnliche Erfahrung. Dass das mitunter intellektuelle Abwehrreflexe hervorruft, gehört zum Kalkül.
Der Tagesspiegel
2015
Extrem paradox ist es, ein paar Arbeitsplätze vor Millionen Menschenleben zu stellen, oder?
chilloutchillproud, via Youtube
2012
Das neue Video von Political Beauty hat alles, was das heute so besonders deprimierte Herz eines Österreichers höher schlagen lassen dürfte.
De-bug.de
2015
Heeee, @politicalbeauty, ich weiß, wo unsere deutschen Waffen sind – in Türkei & Ungarn z.B. Aber eingesetzt werden sie weltweit … ZwinkerSmiley!
Martin Sonneborn, Die Partei
2020
Es verfolgen einen die Bilder des „In-den-Himmel-Starrens“ und „Auf-die-Hilfe-von-oben-Wartens“, nicht durch einen imaginären Gott, sondern durch die europäische Zivilisation!
Johannes Seelang, via Facebook
2009
Man kann an Soko Chemnitz studieren, wie das ZPS arbeitet, wie es die Gruppe schafft, jede neue Aktion plötzlich und mit Hochgeschwindigkeit in die deutsche Wirklichkeit krachen zu lassen. Irritierend ist, dass sich Forderung (Menschlichkeit) und Methoden des ZPS diametral gegenüberstehen, nicht nur beim Online-Pranger zu Soko Chemnitz. Eigentlich müsste man deshalb abwarten und seine Meinung erst zum Ende einer Aktion formulieren. Aber das hält kaum jemand aus. Zu krass scheint das Gebotene.
RP Online
2018
Was bedeuten diese Toten? Was verlangen sie? Sie sind Mahnung, sie sind Auftrag. Während an der Spree das politische Fanal des Mauerfalls komplett entpolitisiert wird, lenkt das Zentrum für Politische Schönheit die Aufmerksamkeit auf das, was die Lehre, die Botschaft, die Verpflichtung sein könnte von 25 Jahre Mauerfall.
Der Spiegel
2014
Es ist ein Spiel mit dem Vorstellbaren und Machbaren. Und eine Erinnerung an die Großen der Wirtschaft, Worten auch Taten folgen zu lassen.
Deutschlandfunk
2015
Wie kann denn einer, der sich als moralisierender Künstlerapostel aufspielt, dem Verdacht entzogen werden, dass er dramatische Ereignisse und Themen der Menschheit nur als publizistische Surfbretter für den eigenen Ruhm missbrauchen möchte?
Nils H. Krueger, Via Internet
2009
Kaputtes Hirn in Erbsengröße. Vermutlich zu viel Extacy.
Joachim Reh, Via Facebook
2017
Ich bin zu alt für dieses Internet. Das ist ein Witz? Oder echt?
anonym, via Internet
2020
Die Asche der Vernichteten in der Nähe des Reichstages konfrontiert die Politik und uns mit den Folgen unserer Handlungen oder den Folgen unseres Nichthandelns.
Berliner Zeitung
2019
Jüngere und Ältere können sich gegenseitig helfen zu verstehen, warum es lebenswichtig ist, die Erinnerung wachzuhalten. Es geht nicht darum, Vergangenheit zu bewältigen. Das kann man gar nicht. Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird anfällig für neue Ansteckungsgefahren.
RICHARD VON WEIZSÄCKER (CDU), BUNDESPRÄSIDENT (1984–1994)
2019
Das ist doch n Witz. Wie soll da ne Panzerfaust reinpassen?!
@busterbeans, via Twitter
2020
Vor dem Zweiten Weltkrieg hat die britische Regierung knapp 10.000 jüdische Kinder aus Deutschland aufgenommen. Das ist die Vorbildfunktion für das ZPS. Denn wenn das damals möglich war, sollte es heute erst recht machbar sein. Das Problembewusstsein dafür ist bei den Leuten da, jetzt muss die Politik reagieren.
Bayerischer Rundfunk
2014
Wie geil ist das denn? Na, wenn da nicht mal die YES-Men einen deutschen Ableger haben. Hammer!
Tantetrudeausbuxtehude, Via Netzpolitk.org
2009
Das ZPS hat es geschafft, dass ein Ministerpräsident sich zum Teil einer Kunstaktion macht und anfängt, das ZPS für provokante Aussagen zu beschimpfen. Das ist schon großes Kino. Chapeau.
@HellesSachsen, Via Twitter
2017
Das Zentrum für Politische Schönheit ist der Beweis, dass Kunst nicht zwangsläufig immer reiner Selbstzweck oder das Produzieren von Dekorationsartikeln der Büros Vorstandsvorsitzender multinationaler Konzerne sein muss.
Thomas S., Via Internet
2012
Mit ihrer Erinnerungsoffensive verderben die Maueraktivisten manchem Erinnerungsroutinier die Vorfreude auf die zunehmend eingeübte Gemütlichkeit des ungemütlichen, vielschichtigen 9. Novembers.
Der Tagesspiegel
2014
Hat das Zentrum für Politische Schönheit einen „zivilen Verfassungsschutz“ gegründet? Schwer zu sagen, was das sein sollte. Man könnte auch sagen, dass sie recherchiert haben. Es ist ein Unterschied der Worte, der entscheidend ist. Es ist das Maß an Genauigkeit, das zählt.
Der Spiegel
2017
Die Aktionen des Zentrums für Politische Schönheit sind so in etwa das Gegenteil dieses selbstreferenziellen Kulturbetrieb-Radical-Chics.
TIP Berlin
2015
Das ist ein schwerwiegender Anschlag auf unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und damit nach meiner Überzeugung eine Angelegenheit, die durch den #Verfassungsschutz geprüft werden muss! #AfD #PoliticalBeauty
Jörg Meuthen (AfD), Via Twitter
2018
Das ZPS wendet Methoden der Nazis an! Die künstlerische Freiheit hört dort auf, wo die Freiheit Anderer beeinträchtigt wird. Diese Grenze ist hier nicht nur erreicht, sie wurde meilenweit überschritten. Wer diesen totalitären und fanatischen Gesinnungsterror als Kunst verharmlost, handelt verantwortungslos. Hier muss der Rechtsstaat mit allen Mitteln einschreiten. Wehret den Anfängen!
Alexander Gauland, afD
2017
Es ist völlig richtig, die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in einer Zeit dem Vergessen zu entreißen, da in Deutschland wieder Anschläge auf Synagogen verübt werden.
GREGOR GYSI (DIE LINKE), Via BERLINER ZEITUNG
2019
So schmerzhaft wie sehenswert ist die Inszenierung. Die schauspielerische Leistung ist hervorragend. Eindringliche Warnung der Zeitreisenden: Zurückhaltung kann töten!
nordstadtblogger
2015
Das bezaubernde wie banale Bild ist das eines einsamen Druckers, dessen Botschaften durch ein offenes Fenster fliegen. Wer hätte solch einen einsam ausgesetzten, aber kaum aggressiven Apparat bisher für widerständig gehalten? Das Zentrum für Politische Schönheit dokumentiert die profane Funktionsweise eines Druckauftrags, die erst dadurch brisant wird, weil der Drucker an der „Schnittstelle“ zwischen innen und außen, zwischen Öffentlichkeit und privatem Raum operiert.
Samira El Ouassil, Via Facebook
2017
Die Arena ist nur die spektakuläre Kulisse des Projekts. Ob es danach zur Katastrophe kommt oder zur Katharsis, entscheidet sich dort. „Wir proben beides, Utopie und Dystopie“, sagte André Leipold vom ZPS auf einer im Theater einberufenen „Bundeserpressungskonferenz“.
DIE ZEIT
2016
442 v. u. Z. wurde in Athen ein Theaterstück aufgeführt. Dessen Heldin war eine junge Frau, die sich dem Befehl widersetzte, Polyneikes dürfe nicht beerdigt werden. Es gibt darin einen Dialog zweier Frauen. Die eine sagt, sie teile zwar das Entsetzen angesichts der Anordnung, aber sie könne sich nicht dagegen entschließen. Antigone antwortet ihr: „Ich aber gehe, ein Grab aufzuwerfen.“ Sie tut Unrecht, um das Rechte zu tun. Unsere Hoffnung ist, dass wir auf die Toten hören, da wir ihre Schreie überhörten.
Berliner Zeitung
2015
Ihre Ideologie sei der „aggressive Humanismus“. Der Aggressivste ist Philipp Ruch.
Die Welt
2014
Jetzt trennt sich, was getrennt gehört. So viel Pathos muss sein: ein historischer Moment in der bundesrepublikanischen Geschichte.
Michael Schmitt, via Facebook
2016
Ein wunderschöner Akt des zivilen Ungehorsams! Es hat in Deutschland ja schon eine gewisse Tradition, dass selbst bei Revolutionen „das Betreten des Rasens verboten“ bleibt.
Humanistischer Pressedienst
2015
Die Waffenfirma stand ratlos da. Mit Kampagnen gegen das Unternehmen kennen sich Rüstungskonzerne aus. Sie stehen seit Jahren im Fokus und machen das, was sie immer tun: beobachten, totschweigen, aussitzen. Doch dieses Mal war die Überraschung zu groß, die Kampagne zu radikal, der Ansatz zu neu.
netzpolitik.org
2012
Das ist keine Kunst! Es hat nicht das Geringste damit zu tun, es ist nämlich völlig unüberlegt.
Bazon Brock, Kunsttheoretiker
2014
Wir rufen euch auf: Seid keine willenlose Herde von Mitläufern, die zulässt, dass Nachbarn eingesperrt oder getötet werden. Verteidigt die Demokratie. Bekämpft den Rassismus. Stürzt die Diktatur!
Auszug aus dem Gewinner-Flugblatt (In Anlehnung an die Weiße Rose)
2017
Denke Würfel mit Asche und Knochen als Merch für Shoa-Denkmal-Aktion kannste nur geil finden, wenn du tief in deinem Herzen 1 unvollständig säkularisierte*r Christ*in bist.
Max Czollek, via twitter
2019
Ich weiß nur Folgendes: Die Nazis haben den Menschen in den Lagern gesagt, dass die Welt niemals mitbekommen wird, was mit ihnen passiert. Deshalb wurden diese Menschen erst zu Asche. Mein Großvater hat nie über den Holocaust gesprochen, aber es war ihm trotzdem wichtig, ein Testament in Yad Vashem zu hinterlassen und ihre Geschichten vor der Vergessenheit zu retten. Es ist einfach, Instrumentalisierung vorzuwerfen. Natürlich instrumentalisierst du die Geschichten der Opfer, damit sie nicht aussterben.
Shahak Shapira, Comedian
2019
Aus Erfahrung landet eh alles, was man in diese Container wirft, letztendlich in Afrika.
Uwe Hellweg, Via Facebook
2020
In Frankreich brennt die Straße, und hier bekommt man es nicht mal auf die Kette, nen Stein durch ne verfickte Scheibe zuwerfen.
Marco B., Via Facebook
2018
Ein Fall von besonders schwerem Diebstahl.
Polizei Berlin
2014
Die Reichstagswiese am Tag danach sieht aus, als hätten sich Maulwürfe und Freizeitkicker gemeinsam ausgetobt. Rund 100 kleine, mittlere und große Löcher samt Erdaushub sprenkeln das Grün dunkelbraun. An einer Ecke stapeln sich Holzkreuze, Schilder mit Aufschriften, ein Grabstein aus Pappmaché mit der Aufschrift „borders kill“, Grenzen töten, aber auch irgendwelcher Müll.
Berliner Zeitung
2015
Das Zentrum für Politische Schönheit doppelt mit seinem zirzensischen Zynismus eine zynische Politik, surft auf einer medialen Erregungswelle, verschwindet schließlich in ihren Wirbeln. Für die Sichtbarkeit und Verstehbarkeit der Welt, vielleicht für deren Veränderung, kann sie nichts ausrichten.
Deutschlandfunk
2016
Unruhestifter aus Überzeugung.
Petra Hallmayer, Süddeutsche Zeitung
2017
Es ist klar: Versuchten die Aktivisten, das von Hunden begleitete Polizeispalier zu durchbrechen, begänne sofort eine heftige Prügelei. So bleibt es beim Skandieren.
TAZ
2014
Das Mahnmal war geschmacklos, die Mahnung aber offenbar angebracht.
Klaus Leggewie, Berliner Zeitung
2019
Früher hätte ich euch mit der Schlinge weggefangen.
Bornhagener Schlingenwilli, gegenüber Journalisten
2017
Wie erbärmlich ist es bitte, mit der CDU als Banner gegen Rassismus und Reaktion zu protestieren. So etwas Dämliches, mein Gott …
Franz Rieger, via Internet
2016
Es war sicher ein hartes Ziel, euer tollkühnes, politisch korrektes Projekt in die Tat umzusetzen. Bin auf die Erklärung gespannt, wie Martin Schulz vor der Bundestagswahl auf das Ergebnis.
William Nimoy, via Facebook
2016
Beim Forum der verlorenen Hoffnungen soll das Volk vor dem Kanzleramt ein imaginäres Bergwerk errichten, in dem unterdrückte oder enttäuschte Sehnsüchte zutage gefördert werden. Also: Politische Hoffnungen aus dem Schrank holen und mitwerken.
Der Tagesspiegel
2009
Bitte lasst es Satire sein!
Christiane Ille, via Facebook
2020
Haben Sie Kinder? Haben Sie Eltern? Wünschen Sie diesen Menschen einen ähnlich furchtbaren Tod? Möchten Sie, dass die Überreste dieser Verwandten im Dienste irgendwelcher politischen Aktionen öffentlich zur Schau gestellt werden? Sind Sie überhaupt fühlende Menschen? Ich bezweifle es.
Andreas K., via E-Mail
2019
Ich bin zutiefst bewegt, dass ihr versucht, den Toten ein Stück Würde zurückzugeben.
Stefan Löwenthal, via internet
2015
Muss die Kunst Europa retten? Wenn es die Politiker nicht schaffen. Eine blaue Plastikinsel im Mittelmeer wird zum Mahnmal. Und die rot-weiß-rote Fahne Österreichs flattert stolz im Wind. Um was sich Künstler auf einmal kümmern müssen: um Seegang und Windstärken. Um Notrufnummern und um internationales Seerecht. Darf man einfach so eine Plattform ins Mittelmeer stellen? Anscheinend schon, wenn man sie nur mit Positionslichtern versieht.
Tagesschau
2015
Auch wenn es richtig ist, den Ball nun an das Publikum zurückzuspielen – jene, die dem Sterben im Mittelmeer zuschauen, ohne selbst davon betroffen zu sein –, bleibt unklar, wer zukünftig wo welche Verantwortung übernehmen soll. Die Bundesregierung hat sie erneut abgelehnt.
Der Freitag
2016
Wie ein Löwe habe ich für die G36 gekämpft!
Volker Kauder, CDU
2012
Ein Anschlag auf den Bundestag – mit Thesen!
DER TAGESSPIEGEL
2009
Rührt den Beton schonmal an! Großartig!
renko.recke, via indiegogo
2012
Wir erleben wieder einmal die Spannung zwischen unserem uns überschwemmenden Mitleid und unserem Wissen darüber, dass es darauf nicht ankommt. Alles hängt davon ab, dass wir das Richtige tun. Dass wir diese Bilder nicht ertragen, dass wir uns nicht ertragen, wenn wir sie ertragen, das könnte ein Anfang sein.
Berliner Zeitung
2015
In einer internen Mail, die BILD vorliegt, heißt es: „Kassenstand Grünunterhaltung von heute: 60.000 Euro für den Rest des Jahres – für 850 Hektar Grünflächen“. Der gefrustete Schreiber: „This is the end … wir sind pleite!“
BILD
2015
Man kann das natürlich platt finden. Aber Fakt ist, dass die Plattheit der Reaktionen diejenige der künstlerischen Konzepte bis dato leider noch immer um ein paar sehr erhellende Grade überstiegen hat. Auch angesichts des Tigerkäfigs dauerte es keinen Tag, bis besorgte Bürger, Institutionen und Medien sich – quasi hundertprozentig nach impliziter ZPS-Storyline – eher nach dem Tierschutz erkundigten als nach dem Schutz derer, die sich von den Tieren fressen lassen sollen.
Christine Wahl, Der Tagesspiegel
2016
Die Rettung der jüdischen Kinder war [in der Nazizeit] eine Ausnahme. Die meisten ausländischen Regierungen weigerten sich standhaft, deutschjüdischen Familien die Grenzen zu öffnen und Schutz zu gewähren. Niemand wollte die Verfolgten bei sich haben. Das Gleiche gilt für jene, die heute in Europa Zuflucht suchen. Sie werden mit allen Kräften abgewehrt. Obwohl wir in Wohlstand und Freiheit leben.
Der Tagesspiegel
2014
Und mit dem Ablegen von von Papens Grabstein soll nicht an Fehler bei der Aufarbeitung der Nazizeit erinnert werden. Das ist Vergangenheit, die kann man sowieso nicht mehr ändern. Nein, es soll für die Zukunft die CDU ermahnt werden, NIEMALS den Kardinalfehler zu begehen, mit dem Teile der CDU heute in Bezug auf die AfD durchaus liebäugeln und der erst kürzlich in Italien durch die Cinque Stelle wiederholt wurde: „In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrückt, dass er quietscht!“
Kommentar Via taz.de
2019
Kunst ist keine Geschmacksfrage! Zynisch wirkt, dass die EU auch auf deutsches Betreiben den Einsatz zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer soeben reduziert hat.
Peter von Becker, VIA Der Tagesspiegel
2014
„2099“ ist eine nicht einmal allzu strenge Publikumsbeschimpfung. Antworten hat das Zentrum nicht, aber es stellt berechtigte Fragen.
Westfälischer Anzeiger
2015
Euch linken Nazis geht es noch zu gut, aber nicht mehr lange!
Steffen L., Via E-Mail
2018
Großartig. Und ich glaube, dass die Schüler das schon sehr gut einschätzen können.
Carsten Gerloff, SPD
2017
Als wir gehört haben, dass @politicalbeauty die #CDUBayern eröffnen mag, haben wir einfach mal unsere Domains http://bayern-cdu.de und http://cdu.bayern auf ihre Domain http://cdu-bayern.de umgeleitet. #ausgehetzt #CSU #zweideppeneingedanke #PengService
@PENG, via Twitter
2016
Der Erfolg der Aktion liegt darin, den absurden Aufwand veranschaulicht zu haben, mit dem die europäische Außengrenze geschützt wird, selbst vor harmlosen Kunsttouristen. Am Ende waren es hässliche Gewissheiten, die die Aktion des Zentrums für Politische Schönheit sichtbar gemacht hat: die Ignoranz für die wahren Probleme. Statt über Tote streitet man sich über Berliner Lokalpolitik. Statt über die Grenzen der EU diskutiert man über jene der Kunst.
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
2014
Die Exorzismus-Klamotte ist vor allem saudumm, weil sie als primitive Provokation nur eines erreicht: dass eine Figur des öffentlichen Lebens, deren Verquickung eigener politischer und publizistischer Interessen mit hohem Berlusconi-Faktor verbunden ist, eine Welle der Solidarität erfährt.
Badische Zeitung
2016
Schäbiger Angriff mit übelsten Stasi-Methoden.
Peter Laudenbach, zitty
2017
Das nenn ich gelungene Privatisierung! WO SIND UNSERE WAFFEN?
Sibylle Berg, via Twitter
2020
Danke, Herr Ruch! Ihre Art von Kunst und Ihr Humanismusgedanke lassen Hoffnung in mir aufleben.
Jan Batzner, Schüler
2015
Diese Aktion setzt Mut und Fantasie gegen Unmenschlichkeit und bürokratische Fantasielosigkeit. Sie verbindet das Gedenken an die Berliner Mauer mit der aktuellen Realität von verzweifelten Flüchtlingen, die sich gegen die Barrikaden und Stacheldrahtzäune werfen. „Der Mensch war um diese Zeit nichts mehr, ein gültiger Pass alles.“ Diese Beschreibung von Flüchtlingsschicksal ist aktueller denn je in einem Europa, das sich gegen Flüchtlinge abschottet und den Tod von Menschen auf der Flucht billigend in Kauf nimmt.
Erich Maria Remarque Gesellschaft
2014
Seit Wikileaks’ Anfangserfolgen hat mich keine demokratiekorrigierende Aktion im Internet mehr so fasziniert!
Willi F., Via Internet
2012
War das überhaupt Kunst, was das Zentrum für Politische Schönheit unter dem Motto „Flüchtlinge fressen – Not und Spiele“ zwei Wochen lang in Berlin aufgeführt hat?
Der Tagesspiegel
2016
Wenn die Medien in der Beschreibung der Wirklichkeit versagen, hilft vielleicht nur noch eine moralische Manipulation der Wirklichkeit, um die Wahrheit zu erzählen.
Der Spiegel
2014
Der Staat gegen die Kunst: Das gab es in Deutschland in dieser Form wohl noch nie!
Süddeutsche Zeitung
2017
Politische Pornographie!
Sonja Zekri, Süddeutsche Zeitung
2015
In den letzten Tagen hatte die Theaterleitung die Aktion noch verteidigt mit dem Hinweis, die künstlerische Freiheit dürfe nicht eingeschränkt werden – allerdings mit sichtlich schwindender Überzeugung.
Neue Zürcher Zeitung
2016
Der gesamte Fortschritt der Menschheit fällt auf Einzelne zurück.
Christian Schwarz-Schilling, CDU
2009
Das ganze Ausmaß des intellektuellen Schiffbruchs hinter der Aktion zeigt sich darin, dass die Bevölkerung zur Mitwirkung aufgerufen wird. Wer will, kann Roger Köppel auf dem Internet per Mausklick „rechtsgültig verfluchen“.
Neue Zürcher Zeitung
2016
Die Geschichte gehört nicht nur jenen, die sie erlebt haben. Es ist unmöglich, sie von den Zumutungen der Gegenwart abzuschirmen. Diese schlichte Tatsache hat uns die wohl wichtigste und unbequemste Gedenkaktion des Jahres vor Augen geführt.
Die Zeit
2014
Ich habe daher den Innenminister gebeten, in einem Telefonat, dringend dafür zu sorgen, dass diese sogenannte Überwachung sofort beendet würde und erforderliche Ermittlungen eingeleitet werden. Ein öffentliches Interesse an Ermittlungen stelle ich im Interesse einer ungehinderten Ausübung des freien Mandats hiermit fest.
Christian Carius, CDU
2017
Der grenzenlose Selbstgerechtigkeitswahn der Aktivisten in Sachen „Moral“, wie sie sie verstehen, ist schlicht unerträglich. Und künstlerisch ist der Mehrwert gleich null.
Deutschlandfunk Kultur
2016
Das ist nicht dasselbe. Der Mauerfall ist ein abgeschlossenes historisches Ereignis. Natürlich kann man über Grenzen und Frontex-Zäune diskutieren – aber nicht so.
Rainer Eckert, Zeitgeschichtliches Forum
2014
Was die Aktion bewirkt, ist ein Beitrag zur Selbstaufklärung dieses Landes. Die Aktion behauptet nicht, dass es einfache Lösungen gäbe. Aber sie macht einen nicht gelösten Konflikt sichtbar zwischen moralischen Ansprüchen und demokratisch gewollter Realpolitik, die den massenhaften Tod von Menschen in Kauf nimmt.
Peter Laudenbach, tip Berlin
2014
Durch die glückliche Verbindung von Agitationstechniken, Medienkompetenz und Idealismus und die generalstabsmäßige Planung wird das ZPS immer mehr zum experimentellen Gestalter möglicher – wünschenswerter – politischer Zukünfte. Damit veranschaulicht es, was Kunst im besten Fall leisten kann: einen Möglichkeitsraum eröffnen, der uns im trüben (politischen) Alltag als ideeller Fluchtpunkt dient.
Der Standard
2015
Eindrücklich formt der Film eine Antwort darauf, wie Srebrenica hätte verhindert werden können und was für die Zukunft der Menschheit daraus gelernt werden muss.
Christian Schwarz-Schilling, CDU
2009
Das Zentrum für Politische Schönheit hat eine Mission: Es baut „Ahnungsarchitektur“ dort auf, wo sogar die Kanzlerin sie nicht mehr übersehen kann.
Zitty
2010
Die schöne junge Frau spricht von notwendiger Selektion. „Wir können nicht alle retten.“ Meint sie das ernst, oder ist es eine Provokation? Ist es eine Provokation, weil es ernst gemeint ist?
Berliner Zeitung
2014
Dies ist das Schlimmste an der ganzen Geschichte, der Missbrauch der armen Tiere!
Frank B., Via E-Mail
2016
Eine eher sehr bemühte Inszenierung würde man wohl in Kunstkreisen dazu sagen … Sommerloch-Theater und wenig zielführend in der momentanen Debatte. Es ist immer leicht, von außen mit dem Finger auf ein System zu zeigen. Wirkliche Veränderung geschieht aber nur von innen heraus, und da tragen die kritischeren Parteimitglieder der CSU erheblich mehr zu bei.
tempus_fugit, via Der Tagesspiegel
2016
Wer sich Kampagnen wie „Flüchtlinge fressen“ ausdenkt, der hat sich von der Verrohung der Flüchtlingspolitik anstecken lassen.
Christian Jakob, taz
2016
Daher erstaunt es nicht, dass es den bulgarischen Innenminister in die Bredouille bringt, wenn ausgerechnet deutsche EU-BürgerInnen gegen den Grenzzaun vorgehen. Die kann man nicht einfach wegsperren und hungern lassen. Die haben ja eine Lobby – und vor allem den richtigen Pass.
taz
2014
Die Story erzählt von Menschen, die im Meer ertrinken, weil sie keine sicheren Verkehrsmittel benutzen dürfen. Nun kommt das ZPS und erklärt sich für nicht einverstanden. Keine zwei Tage später twittert der Innenminister. Die BILD lässt Behördenleiter vom Grünflächenamt verrücktes Zeug erzählen. Und am Donnerstag wird im Bundestag § 63 diskutiert. Ja, es ist Kunst. Kunst, die uns erzählt, wo das eigentliche Theater stattfindet.
Mely Kiyak, Autorin
2016
Künstler graben auf Sizilien Flüchtlingsleichen aus und fahren sie unter Drogeneinfluss nach Deutschland.
DIE WELT
2015
Noch heute glauben viele, wenn die Welt nur vom Holocaust gewusst hätte, hätte sie auch etwas dagegen unternommen. Zwei Jahre in Bosnien haben mich eines anderen belehrt. Hätte es Bilder aus Auschwitz in der Weltpresse gegeben, hätte die Welt genauso wenig gehandelt.
David Rieff, Publizist
2010