Wo sind unsere Waffen?

Zp S CEN Plakate Blaustein Ulm 2020 FULL 27

2020

Flüchtlinge fressen

Zentrum Fuer Politische Schoenheit Fluechtlinge Fressen 0131 Kopie

2016

CDU Bayern

TRAMMER zpsmuc 20180718 6

2016

Die Toten kommen

C82 A0766 Snapseed

2015

Die Re-Formation der Geschichte

DSC 1045

2009

Schweiz entköppeln

IMG 2664

2016

Die Säulen der Schande

Berlin 022

2010

Kindertransporthilfe des Bundes

Schwesig Plakataktion 4

2014

Flüchtlinge fressen

Political Beauty2016 Fluechtlinge Fressen 0168

2016

Schweiz entköppeln

Theater Neumarkt 8 Zentrum Fuer Politische Schoenheit L1006965

2016

Schuld – Die Barbarei Europas

Schuld3

2011

Die Jean-Monnet-Brücke

24 29 Die Bruecke ZPS Nick Jaussi 2015

2015

Die Toten kommen

52 60 ZPS Bundestag Nick Jaussi 2015

2015

Bergungsarbeiten auf Lethe

IMG 3411

2009

Die Chronik des 21. Jahrhunderts

IMG 0194

2009

Wo sind unsere Waffen?

Unsere Waffen Zp S 100

2020

Die Toten kommen

24 31 ZPS Schoeneberg Nick Jaussi 2015

2015

Soko Chemnitz

Img 4584 29387124767 o

2018

Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

Signal 2017 11 20 075957

2017

Wo sind unsere Waffen?

ZPS Hendel2020 CEN Blaustein 1 von 8

2020

75 Jahre weiße Rose

Muenchener Kammerspiele2017 Zp S 0006

2017

Sucht nach uns

IMG 8881

2019

Wo sind unsere Waffen?

Zp S CEN Plakate Blaustein Ulm 2020 FULL 19

2020

Schweiz entköppeln

Theater Neumarkt 8 Zentrum Fuer Politische Schoenheit L1007108

2016

Die Chronik des 21. Jahrhunderts

IMG 0224

2009

Erster Europäischer Mauerfall

Political Beauty Border Action Paul Wagner 6447

2014

Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

ZPS Deine Stele Mob2

2017

Sarkophag Oberndorf

Bildschirmfoto 2021 04 16 um 22 52 41

2012

Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

ZPS Deine Stele 0394

2017

25.000 Euro Belohnung

Bildschirmfoto 2012 06 04 um 23 52 53

2012

2099

Theater Waffen Nazi Demo 4734

2015

Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

ZPS Deine Stele 0343 V2

2017

75 Jahre weiße Rose

ZPS Scholl2017 0126

2017

Die Zeitkapsel-Versuche

IMG 0016

2009

CDU Bayern

TRAMMER zpsmuc 20180718 34

2016

Soko Chemnitz

Bearbeitet

2018

Flüchtlinge fressen

Fleuchtlinge Fressen ZPS 0009

2016

Soko Chemnitz

Ns betrieb1 1400x975

2018

Wo sind unsere Waffen?

Zp S CEN Plakate Stuttgart 2020 FULL 33

2020

Kindertransporthilfe des Bundes

ZPS Kanzleramt 2 Neugebauer 10

2014

Schweiz entköppeln

Theater Neumarkt 8 Zentrum Fuer Politische Schoenheit L1006863

2016

CDU Bayern

TRAMMER zpsmuc 20180718 1

2016

Sucht nach uns

PB270116

2019

Bergungsarbeiten auf Lethe

IMG 3606

2009

2099

50 79 ZPS DORTMUND 2099 Nick Jaussi 2015

2015

Erster Europäischer Mauerfall

Kreuze 16

2014

Schweiz entköppeln

Theater Neumarkt 8 Zentrum Fuer Politische Schoenheit L1007112

2016

Flüchtlinge fressen

Fllüchtlinge Fressen ZPS PK20 6 MG 7038 Ute Langkafel MAIFOTO

2016

Kindertransporthilfe des Bundes

ZPS Kanzleramt 2 Neugebauer 14

2014

Soko Chemnitz

Bearbeitet 1

2018

Die Jean-Monnet-Brücke

25 29 Die Bruecke ZPS Nick Jaussi 2015

2015

Sarkophag Oberndorf

Bildschirmfoto 2021 04 16 um 22 29 57

2012

75 Jahre weiße Rose

ZPS Kanzleramt 0234 V2

2017

Schweiz entköppeln

Theater Neumarkt 8 Zentrum Fuer Politische Schoenheit L1006925

2016

75 Jahre weiße Rose

Zp S 0506

2017

2099

IMG 1492

2015

Schweiz entköppeln

Theater Neumarkt 8 Zentrum Fuer Politische Schoenheit L1007119

2016

75 Jahre weiße Rose

ZPS Scholl2017 0102

2017

75 Jahre weiße Rose

Prototyp Churchill 1

2017

25.000 Euro Belohnung

Biennale 1 2500x1666

2012

Soko Chemnitz

054 2

2018

Sucht nach uns

IMG 8885

2019

CDU Bayern

TRAMMER zpsmuc 20180718 2

2016

Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

Zp S Audioguide 0155

2017

Soko Chemnitz

PSX 20181203 135648 bearbeitet 4c

2018

CDU Bayern

TRAMMER zpsmuc 20180718 4

2016

Die Jean-Monnet-Brücke

01 01 ZPS Sizilien 1 Nick Jaussi 2015 2

2015

Die Toten kommen

29 60 ZPS Bundestag Nick Jaussi 2015

2015

Die Säulen der Schande

MG 3952

2010

Kindertransporthilfe des Bundes

Syrien Neugebauer 1

2014

Die Toten kommen

42 60 ZPS Bundestag Nick Jaussi 2015

2015

Die Jean-Monnet-Brücke

Plattform 02

2015

75 Jahre weiße Rose

Standardwert 2017 09 09 um 12 35 02

2017

Sarkophag Oberndorf

Bildschirmfoto 2021 04 16 um 22 58 32

2012

2099

Theater Waffen Nazi Demo 5183

2015

Die Säulen der Schande

U 002

2010

Schweiz entköppeln

160228 wahlsonntag 25

2016

2099

Zentrum 0061

2015

Die Jean-Monnet-Brücke

21 29 Die Bruecke ZPS Nick Jaussi 2015

2015

Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

ZPS Deine Stele 0234 V2

2017

Flüchtlinge fressen

Fllüchtlinge Fressen ZPS PK20 6 MG 7018 Ute Langkafel MAIFOTO

2016

Soko Chemnitz

Bk 270818 14

2018

Schweiz entköppeln

IMG 2677

2016

Erster Europäischer Mauerfall

ZPS 9 11 2014 Mauerfall Neugebauer 3

2014

Die Zeitkapsel-Versuche

DSC00131

2009

Die Säulen der Schande

MG 4710

2010

Die Säulen der Schande

DSC02357

2010

Wo sind unsere Waffen?

IMG 20201026 120859

2020

Kindertransporthilfe des Bundes

ZPS 1aus100 21 05 2014 Neugebauer 16

2014

25.000 Euro Belohnung

Biennale 21 2000x1333

2012

Die Toten kommen

22 31 ZPS Schoeneberg Nick Jaussi 2015

2015

Sucht nach uns

Sucht Nach Uns1 ZPS118

2019

Sucht nach uns

IMG 8813

2019

Wo sind unsere Waffen?

ZPS Hendel2020 CEN Stuttgard Leonberg Calw 5 von 11

2020

Flüchtlinge fressen

Zentrum Fuer Politische Schoenheit Fluechtlinge Fressen 0609

2016

Erster Europäischer Mauerfall

Hartander Grenze Facebook Quali 5795

2014

25.000 Euro Belohnung

IMG 5807

2012

Die Toten kommen

23 60 ZPS Bundestag Nick Jaussi 2015

2015

25.000 Euro Belohnung

Wolfgang

2012

Das Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haus

ZPS Deine Stele 0313 V2

2017

Neue Aktion von @politicalbeauty: Vor dem Kanzleramt können jetzt die von der Bundeswehr als vermisst gemeldeten Waffen abgegeben werden. Ab in die Tonne.

JULIUS BETSCHKA (der TAGESSPIEGEL), VIA TWITTER

2020

War das überhaupt Kunst, was das Zentrum für Politische Schönheit unter dem Motto „Flüchtlinge fressen – Not und Spiele“ zwei Wochen lang in Berlin aufgeführt hat?

Der Tagesspiegel

2016

Das stimmt doch gar nicht. Das „C“ und das „S“ konnten es an der Parteizentralenwand nicht mehr aushalten, weil sie sich nur noch geschämt haben. Und da hat halt die Schwesterpartei ausgeholfen, in der Hoffnung, die doofen Bayern merken das nicht. Immer diese nazikommunistischgrünlinksrechtsversifften Fake-News!!!

Olaf Blumberg, via Facebook

2016

Es stellt ein Europa bloß, das die hässlichen Folgen seiner Verantwortungslosigkeit ignoriert.

TAZ

2015

Die „Re-Formation“ der Geschichte, das war Ruchs Gedanke dahinter – poetisch und symboltriefend. Das ZPS spielt mit der Ideengeschichte und kodiert politische Orte um.

Berliner Zeitung

2009

Es ist wohlfeil geworden, sich über die „Entköppelung“ am Theater Neumarkt zu empören. Verärgerung über die unsägliche Aktion gehört zum guten Ton. Aus der Politik ertönt der Ruf, dem Theater die Subventionen zu streichen. Und dem schlossen sich auch Kulturschaffende an. Sein Stück sei auf der Neumarkt-Bühne abgebrochen worden. Es laufe aber nach wie vor. In der Öffentlichkeit, in den Medien, in der Politik – und alle machten mit.

Neue Zürcher Zeitung

2016

Die Aktion hat schon das wichtigste Ziel erreicht: über das Ritual der jährlichen Trauerfeier in Srebrenica hinaus die Öffentlichkeit in Bezug auf das Massaker zu sensibilisieren.

TAZ

2010

Es wirkt provozierend, wenn das moralische System beim Wort genommen wird. Das Gedenken des Holocausts werde durch die politische Teilnahmslosigkeit angesichts des Sterbens der syrischen Bevölkerung annulliert.

Berliner Zeitung

2014

Die neueste Aktion produziert schon, bevor sie startet, Gegenreaktionen. Sie ist, wie alle Aktionen des Zentrums für Politische Schönheit eine, die uns einen Spiegel vorhält. Einen, in dem wir uns nicht wiedererkennen mögen.

Berliner Zeitung

2016

Wer zahlt, befiehlt. Von Geschmacksfragen abgesehen, manifestiert sich in der politischen Strafaktion ein gewissermaßen vordemokratisches, feudales Demokratieverständnis.

SRF

2016

Nun ist die Aufregung groß, der Film verbreitet sich schnell im Netz. Durch ihre Androhung strafrechtlicher Konsequenzen hat die Deutsche Bank den eigenen Imageschaden also wahrscheinlich eher vergrößert als eingegrenzt.

Jetzt.de

2011

Die EU begrüßt die Mühseligen und Beladenen, die über das Meer bei ihr Zuflucht suchen, nicht mit einer Freiheitsstatue, sondern mit Patrouillenbooten der Küstenwache und Auffanglagern für illegale Migranten.

Die Zeit

2015

Die radikalste Deutung der „Antigone“ des Sophokles, die seit Langem zu sehen war.

Der Tagesspiegel

2015

Es gab keinen Genozid in Srebrenica. Das entstammt westlicher Propaganda für Dumme.

•Yondu• ORC, Via Youtube

2009

Für das Zentrum für Politische Schönheit war die falsche Pressemitteilung nicht die erste gelungene Aktion. Auch für die [Deutsche Presseagentur] ist es nicht das erste Mal, dass sie auf eine Fälschung hineinfällt.

Meedia.de

2009

Das ist doch n Witz. Wie soll da ne Panzerfaust reinpassen?!

@busterbeans, via Twitter

2020

Darf man tote Flüchtlinge überführen und sie hier begraben? JA.

BILD

2015

Brillant: Künstler übertölpeln Nazis zur freiwilligen Preisgabe ihrer Identität.

Futurezone.de

2018

Das Amtsgericht verbot dem Vermieter jeden Abbauversuch, da sonst ein nicht wiedergutzumachender Schaden zu befürchten sei.

Berliner Zeitung

2017

Die #Bundeswehr kann nicht auf ihre Waffen aufpassen und macht ein Gewinnspiel draus? Aufatmen. Es IST Satire. Jedenfalls das Gewinnspiel.

Nike Leonhard, Via TwitTer

2020

Das Zentrum für Politische Schönheit wollte in München mit Scholl 2017 über den Widerstand in der Gegenwart reflektieren und erntete aggressiven Spott. Warum hat das Feuilleton so ein Problem mit Moral?

Georg Diez, Der Spiegel

2017

Das Mahnmal war geschmacklos, die Mahnung aber offenbar angebracht.

Klaus Leggewie, Berliner Zeitung

2019

Bitte lasst es Satire sein!

Christiane Ille, via Facebook

2020

Lauter in ihrer Religion gefestigte Menschen, die Angst vor einer Theatertruppe haben – das gibt zu denken. Vielleicht doch mal die Götter wechseln?

Ulf Moritz, via Facebook

2016

Wie kann denn einer, der sich als moralisierender Künstlerapostel aufspielt, dem Verdacht entzogen werden, dass er dramatische Ereignisse und Themen der Menschheit nur als publizistische Surfbretter für den eigenen Ruhm missbrauchen möchte?

Nils H. Krueger, Via Internet

2009

Die Geschichte gehört nicht nur jenen, die sie erlebt haben. Es ist unmöglich, sie von den Zumutungen der Gegenwart abzuschirmen. Diese schlichte Tatsache hat uns die wohl wichtigste und unbequemste Gedenkaktion des Jahres vor Augen geführt.

Die Zeit

2014

Kaputtes Hirn in Erbsengröße. Vermutlich zu viel Extacy.

Joachim Reh, Via Facebook

2017

Was für ein Unsinn, eure Ideologie ist viel tödlicher als diese Waffenfabrik.

Ronny Stiftel, via YouTube

2012

Politische Aktionskunst stört vor allem die Ressortaufteilung in den Köpfen: Politik mischt sich nicht in Kunst, Kunst bitte nicht in Politik. Das letzte Mittel der selbst ernannten Kampfmittelräumkommandos: Je mehr Aufmerksamkeit etwas bekommt, desto schlechter muss es sein.

Neue Zürcher Zeitung

2017

Die Waffenfirma stand ratlos da. Mit Kampagnen gegen das Unternehmen kennen sich Rüstungskonzerne aus. Sie stehen seit Jahren im Fokus und machen das, was sie immer tun: beobachten, totschweigen, aussitzen. Doch dieses Mal war die Überraschung zu groß, die Kampagne zu radikal, der Ansatz zu neu.

netzpolitik.org

2012

Das ist dieser Abend letztlich: ein Tribunal. Eine Abkanzelung. Ein vorverlegtes jüngstes Gericht von erzengelhaftem Furor.

Süddeutsche Zeitung

2015

Weshalb wir das ZPS als kriminell bezeichnen: Nötigung von Höcke, Nötigung der Familie, Hausfriedensbruch, Bildung einer kriminellen Vereinigung, Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches und Briefgeheimnisses, Nachstellung.

AfD Thüringen

2017

Eine riesige und abscheuliche Ablenkung von der eigenen politischen Problematik. Die schicken unsere Kinder in sogenannte „Diktaturen“, um Flugblätter gegen die dortigen Regierungen zu verteilen.

@Mutterwurm, Via Twitter

2017

Während Ruch und die anderen Aktivisten des Zentrums für Politische Schönheit noch ihre Wünsche durch das Megafon rufen, ist das Licht in Angela Merkels Büro längst gelöscht.

Die Welt

2009

Ohne die eilfertige Berichterstattung würde niemand dieses anmaßende „Zentrum“ kennen. Das wäre wohl besser so.

giselamittruecker, via Der Tagesspiegel

2016

In Frankreich brennt die Straße, und hier bekommt man es nicht mal auf die Kette, nen Stein durch ne verfickte Scheibe zuwerfen.

Marco B., Via Facebook

2018

Was soll das sein? Ohnmacht, Wut, totale Verzweiflung? Die zynischbarbarische Verkehrung unserer barbarisch-zynischen Wirklichkeit? Das Problem der ZPS-Ästhetik ist, dass man ihr erst glauben kann, wenn etwas passiert und die Tiger einem Flüchtling öffentlich den Kopf abbeißen. Dann herrschten in Deutschland tatsächlich Verhältnisse wie im alten Rom oder zumindest wie in Zeiten der RAF. Das will niemand. Und so wird es bis auf Weiteres beim symbolischen Kunst-Geplänkel bleiben, Flüchtlinge hin oder her.

Die Zeit

2016

Der trojanische Hase … Ihr musstet noch nicht mal ins Innere steigen. Was 1 cooler Move, vong Lässigkeit her.

Lars B., via Facebook

2018

Belohnung ändern auf 10.000 Reichsmark.

Maxim W., via Facebook

2020

Die Künstler schaffen Aufmerksamkeit, ihr Mittel: Provokation. Weil sie allein nie im Kanzleramt empfangen worden wären, holten sie sich Unterstützung von Überlebenden des Holocausts.

Stern

2014

Die Initianten der Kunstaktion geben sich derweil betont gelassen. Es sei das Grundanliegen, Roger Köppel „endlich ernst zu nehmen“. Die Aktion sei kein Angriff auf Köppel, im Gegenteil. „Wir halten ihn für eine zutiefst schützenswerte Person“, die vom Geist Julius Streichers befreit werden müsse.

Neue Zürcher Zeitung

2016

Man muss als Bayer erst mal ins deutsche Ausland, um zu verstehen, dass Behörden, Ministerien, Gerichte und letztlich die Polizei normalerweise NICHT direkt einer Partei unterstellt sind. #miasanmia #cdubayern #PolizeiSASS

@Dieselregen, via Twitter

2016

Denke Würfel mit Asche und Knochen als Merch für Shoa-Denkmal-Aktion kannste nur geil finden, wenn du tief in deinem Herzen 1 unvollständig säkularisierte*r Christ*in bist.

Max Czollek, via twitter

2019

Wie häufig wurde nach 45 dieses „Nie wieder“ gepredigt, und wie häufig wurde doch weggeguckt? Dies ist ein Dokument des „Nie-wieder“-Sagens-und-es-doch-wieder-Zulassens-und-Wegschauens. Bosnien und Srebrenica bleiben hoffentlich ein Mahnmal des Nicht-Wegschauens, und dies ist ein wichtiges Zeitdokument dafür.

PHOBOS, Via Amazon

2009

Die Aufregung und der mediale Wirbel um das Theaterstück „2099“ waren riesig. Angeblich sollte ein Jaguarbaby erschossen werden. Das Publikum reagiert mit Begeisterung und Ratlosigkeit.

WDR

2015

Unfassbar, dass mitten im Regierungsviertel eine Gedenkstätte abtransportiert wird und niemand es merkt!

Robert-Havemann-Gesellschaft

2014

Skandal! Unbedingt ist die wehrlose, anti-demokratische Göring-Verehrer-, Kosovaren-Schlitzer-, Zweiklassengesellschaftsmacher-Partei SVP gegenüber dem bösen, bösen Zentrum für Politische Schönheit in Schutz zu nehmen.

Jürg Halter, via Facebook

2016

Wer sagt, dass diese Kunstaktion zynisch oder brutal sei, der solle sich ernsthaft fragen, wie viel zynischer das von der Politik einkalkulierte Massensterben ist.

Jetzt.de

2016

Vor dem Zweiten Weltkrieg hat die britische Regierung knapp 10.000 jüdische Kinder aus Deutschland aufgenommen. Das ist die Vorbildfunktion für das ZPS. Denn wenn das damals möglich war, sollte es heute erst recht machbar sein. Das Problembewusstsein dafür ist bei den Leuten da, jetzt muss die Politik reagieren.

Bayerischer Rundfunk

2014

Scheiben einwerfen! Und Bilder raus holen, kann doch nicht so schwer sein.

Uwe M., via Internet

2018

Das Zentrum für Politische Schönheit hat seinen Plan gut durchdacht und fingiert ein Megaprojekt, das Europa so noch nicht gesehen hat.

Cafébabel

2015

Ich glaube, es reicht nicht, nur H&K einzubetonieren, aber es ist ein perfekter Anfang.

Susanne Drees, via Facebook

2012

Dies ist ein unzulässiger Regime Change-Versuch.

Martin Lejeune, politischer Aktivist

2017

Die „Entköppelung“ war eine sehr dumme Theateraktion. Plump, pennälerhaft und primitiv.

Der Bund

2016

Das ist natürlich nicht Wahrheit, sondern Kunst. Wir töten schließlich keine Tyrannen. Wir führen Kriege. Wir können sicher sein, dass Erdoğan und Putin zu uns kommen, ohne befürchten zu müssen, dass jemand sie beseitigt. Erdoğan und Salman ibn Abd al-Aziz können sich ganz darauf verlassen, dass Deutschland sie mit Waffen versorgt, die sie brauchen, um ihre eigene Bevölkerung in Schach zu halten.

Berliner Zeitung

2017

Super. Typisch stalinistischer linker Murks, alle Andersdenkenden werden interniert oder direkt ermordet. Und dann bezeichnet ihr euch noch als Weltretter mit dem dummen Spruch: „Wer, wenn nicht wir“.

Franz Stradal, via Internet

2015

Man muss nichts glauben, um verflucht zu werden. Ach ja, und mein aufrichtiges Beileid zu Ihrem traurigen Atheismus.

Anke Timm, via Facebook

2016

Danke! Eine großartige Sache, gibt mir ein Stück Glauben an die Menschlichkeit zurück!

Martin Kraft, via Facebook

2017

Das muss man erst mal schaffen – hunderte regimekritischer Flugblätter mitten in Istanbul, genauer gesagt am Gezipark, dem seit den Protesten 2013 politisch aufgeladensten Ort der Türkei, zu verteilen, ohne sich erwischen zu lassen.

Süddeutsche Zeitung

2017

Alte Freunde der Eigner waren vor den Kopf gestoßen. Auf einmal wussten sie, mit wem sie es zu tun hatten. Gerade noch ein Freund, jetzt Panzerhersteller für das Regime in Saudi Arabien.

Metronaut

2012

Die Aktion ist verletzend durch ihre Arroganz. Zum einen unterstellt sie den Rechten, sie seien einfach dumm und nach allen Regeln der Kunst reingelegt worden. Zum anderen drückt sich darin die Überlegenheit der Hauptstädter aus, die den ostdeutschen Provinztölpeln einen überbraten und aus gelassener Distanz zusehen, wenn die sich anschließend zerfleischen.

Der Freitag

2018

Haben Sie Kinder? Haben Sie Eltern? Wünschen Sie diesen Menschen einen ähnlich furchtbaren Tod? Möchten Sie, dass die Überreste dieser Verwandten im Dienste irgendwelcher politischen Aktionen öffentlich zur Schau gestellt werden? Sind Sie überhaupt fühlende Menschen? Ich bezweifle es.

Andreas K., via E-Mail

2019

Wenn man ein Zentrum heiraten könnte, würde ich diesem einen Antrag machen.

Selda Kaya, via Facebook

2016

Gezieltes symbolpolitisches Stalking − schrill, anmaßend und direkt!

Berliner Zeitung

2017

Soko Chemnitz illustriert eindringlich die aktuelle Hilflosigkeit im gesellschaftlichen Gegeneinander – und die Notwendigkeit, Phrasen gegen echte Argumente zu tauschen.

Freie Presse

2018

Eine eher sehr bemühte Inszenierung würde man wohl in Kunstkreisen dazu sagen … Sommerloch-Theater und wenig zielführend in der momentanen Debatte. Es ist immer leicht, von außen mit dem Finger auf ein System zu zeigen. Wirkliche Veränderung geschieht aber nur von innen heraus, und da tragen die kritischeren Parteimitglieder der CSU erheblich mehr zu bei.

tempus_fugit, via Der Tagesspiegel

2016

Durch die glückliche Verbindung von Agitationstechniken, Medienkompetenz und Idealismus und die generalstabsmäßige Planung wird das ZPS immer mehr zum experimentellen Gestalter möglicher – wünschenswerter – politischer Zukünfte. Damit veranschaulicht es, was Kunst im besten Fall leisten kann: einen Möglichkeitsraum eröffnen, der uns im trüben (politischen) Alltag als ideeller Fluchtpunkt dient.

Der Standard

2015

In einer internen Mail, die BILD vorliegt, heißt es: „Kassenstand Grünunterhaltung von heute: 60.000 Euro für den Rest des Jahres – für 850 Hektar Grünflächen“. Der gefrustete Schreiber: „This is the end … wir sind pleite!“

BILD

2015

Ob mit Bedacht oder unbewusst: In Ruchs Projekt treffen sich Auschwitz und Srebrenica. Und das ist ein Vergleich, in dem man sich nur ungut verstricken kann.

Berliner Zeitung

2010

Kunst kann die Welt verbessern! Klingt kitschig? Stimmt aber.

Süddeutsche Zeitung

2014

Das Verbot der Mitnahme des Baggers ist alternativlos.

Landeskriminalamt Berlin

2015

Es klingt wie ein Kindertraum: Um das sinnlose Sterben von Flüchtlingen im Mittelmeer zu beenden, soll schlicht eine Brücke gebaut werden. Glaube versetzt ja angeblich Berge – vielleicht auch Brücken. Diese Brücke würde viele Leben retten, bliebe sie kein Künstler-Traum.

Euranet Plus

2015

Wie erwartet, legitimieren die verschiedensten Reaktionen in DE und Türkei eure gewagte Aktion. Und zwar zu 100 %.

Georg Hollinetz, Via Facebook

2017

Schwachsinn! Hat mal einen Scheißdreck mit Schönheit zu tun.

Zuya Skytera, via Facebook

2012

So schmerzhaft wie sehenswert ist die Inszenierung. Die schauspielerische Leistung ist hervorragend. Eindringliche Warnung der Zeitreisenden: Zurückhaltung kann töten!

nordstadtblogger

2015

Bisschen komisch, dass die politischen Schönheitsleute auf der einen Seite gegen Waffenproduktion protestieren, auf der anderen Seite aber das Nichteingreifen von UN-Truppen kritisieren … Ja wat denn nu? Waffen böse oder Waffen gut?

SchergeSatans, via YouTube

2010

Mit der Wahl Trumps wird die „Entköppelung“ leider niedergetrumpt werden, dass einem Hören und Sehen vergeht!

Alexander Schiwow, via Facebook

2016

Der Abend ist ein kraftvoller, immer wieder aufwühlender Appell. Und er ist, da sofort vom meinungskonformen Kulturbetrieb eingemeindet, zum Scheitern verurteilt. Tierbabies kamen nicht zu Schaden. Was das ZPS immer wieder grandios beherrscht, ist, die mediale Aufmerksamkeitshysterie aufs Glatteis zu führen.

Deutschlandfunk

2015

Muss die Kunst Europa retten? Wenn es die Politiker nicht schaffen. Eine blaue Plastikinsel im Mittelmeer wird zum Mahnmal. Und die rot-weiß-rote Fahne Österreichs flattert stolz im Wind. Um was sich Künstler auf einmal kümmern müssen: um Seegang und Windstärken. Um Notrufnummern und um internationales Seerecht. Darf man einfach so eine Plattform ins Mittelmeer stellen? Anscheinend schon, wenn man sie nur mit Positionslichtern versieht.

Tagesschau

2015

Ziemlicher Wahnsinn und höchst brisant. Gegen eine Künstlergruppe ist dieser Paragraf (§ 129 StGB) überhaupt noch nie in Stellung gebracht worden!

Hartmut Wächtler, Süddeutsche Zeitung

2017

Noch zynischer als die Inszenierung scheint aber die Realität der Reaktionen: Die meisten kommen von besorgten Bürgern, die um die artgerechte Haltung der Tiger bangen.

Bayerischer Rundfunk

2016

Honeypot nennt sich die Methode, mit der ein Ziel – in diesem Fall Nazis – sowohl abgelenkt als auch in die Falle gelockt werden sollen. Im Fall von „Soko Chemnitz“ scheint die Falle erfolgreich zugeschnappt zu sein.

Berliner Zeitung

2018

Die Exorzismus-Klamotte ist vor allem saudumm, weil sie als primitive Provokation nur eines erreicht: dass eine Figur des öffentlichen Lebens, deren Verquickung eigener politischer und publizistischer Interessen mit hohem Berlusconi-Faktor verbunden ist, eine Welle der Solidarität erfährt.

Badische Zeitung

2016

Es ist klar: Versuchten die Aktivisten, das von Hunden begleitete Polizeispalier zu durchbrechen, begänne sofort eine heftige Prügelei. So bleibt es beim Skandieren.

TAZ

2014

Poetischer als die Polizei erlaubt.

Der Tagesspiegel

2009

Noch heute glauben viele, wenn die Welt nur vom Holocaust gewusst hätte, hätte sie auch etwas dagegen unternommen. Zwei Jahre in Bosnien haben mich eines anderen belehrt. Hätte es Bilder aus Auschwitz in der Weltpresse gegeben, hätte die Welt genauso wenig gehandelt.

David Rieff, Publizist

2010

German activist Philipp Ruch’s monument to Srebrenica is a huge jumble of worn shoes.

Al Jazeera

2010

Ich würde gern Friedrich Merz abgeben. Ist zwar nur ein kleines Kaliber, könnte aber, wenn es schlecht läuft, das Land endgültig ruinieren.

Jürgen Wydra, via zeit.de

2020

Eine großartige Aktion!

ZDF aspekte

2014

Lieber die paar Menschen an den Pranger, als ein ganzes Volk vor die Panzer.

Julian Fu, via Facebook

2012

Sollen die Toten über uns kommen und uns daran erinnern, was Würde ist und dass wir Geld nicht essen können.

TAZ

2015

Die Tatsache, dass die Überreste der Ermordeten Hitlerdeutschlands buchstäblich im Boden stecken, auch in Deutschland, dürfte für die meisten Deutschen neu sein.

Silke Hohmann, Monopol Magazin

2019

“Letting the dead rest” is synonymous with “forget the dead.” This is especially true in this day and age, where our memory to the event is fading. People say the monument is “ugly.” They are correct. But the Holocaust was ugly. They seem to want us to remember an ugly, viscous event with pleasant fields|| as if the deaths of Holocaust victims are comparable to those deaths by age, accident or disease. I disagree with many of your actions but this is a badly needed, “truthful” monument. We need more pieces like it, not less.

Anonym, via E-Mail

2019

Interessant auch, dass der rechte Pöbel hier diesmal ganz still ist – und nicht eure Accounts mit Kommentaren flutet, wie bei anderen Aktionen des ZPS … jaja, der Schuldige schweigt …

Katja Gumbalis, Via Facebook

2020

Mit „Flüchtlinge fressen“ piekst das Künstlerkollektiv „Zentrum für Politische Schönheit“ derzeit Berlin ins Gewissen: Sie lässt Tiger im Zentrum rumspazieren, spannt den Bundestag ein und blamiert den Senat.

ZDF heute

2016

Der Erfolg der Aktion liegt darin, den absurden Aufwand veranschaulicht zu haben, mit dem die europäische Außengrenze geschützt wird, selbst vor harmlosen Kunsttouristen. Am Ende waren es hässliche Gewissheiten, die die Aktion des Zentrums für Politische Schönheit sichtbar gemacht hat: die Ignoranz für die wahren Probleme. Statt über Tote streitet man sich über Berliner Lokalpolitik. Statt über die Grenzen der EU diskutiert man über jene der Kunst.

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

2014

Vermutlich hat die Aktion des Zentrums für Politische Schönheit nur ein paar tausend Euro und viele hundert Arbeitsstunden gekostet: Der Effekt ist der einer Millionenkampagne. Chapeau!

Metronaut

2012

Ein wunderschöner Akt des zivilen Ungehorsams! Es hat in Deutschland ja schon eine gewisse Tradition, dass selbst bei Revolutionen „das Betreten des Rasens verboten“ bleibt.

Humanistischer Pressedienst

2015

Bombing for peace is like fucking for virginity – an dieser einfachen Wahrheit kommen auch die ganzen Schwurbeleien der Eisenmacher nicht vorbei. Warum denkt sich Braunbehrens so einen geschraubten Quatsch aus? Warum sagt er nicht einfach: „Hey Leute, mit der Kohle lebt es sich ganz vortrefflich – und ich will nich zurück in die WG.“

MaxSim, via Metronaut

2012

Von der Straße aus ist das Holocaust-Mahnmal für Björn Höcke nicht zu sehen. Erst wenn man vor seinem Haus steht, wird einem deutlich, dass man es nicht mit einer öffentlichen Demonstration, sondern mit einer geradezu intimen Schenkung zu tun hat.

Berliner Zeitung

2017